Andreas Unterweger

Rezensionen

»Dem jungen österreichischen Autor Andreas Unterweger ist es gelungen, in seiner ruhig-schönen Novelle die uralte Metapher des erhabenen Meeres noch einmal ganz frisch und unerhört auf das Leben anzuwenden.«
(Oliver Jungen, FAZ – die ganze Rezension)

“Unter drei unterschiedlichen Blickwinkeln schaut Andreas Unterweger auf immer denselben Aufenthalt im Haus an der schottischen Küste. Hinter seinen Sätzen meint man das Rauschen der Wellen zu hören – die Novelle ist eine philosphisch-literarische Meeres-Meditation.”
(Michaela Schmitz, Deutschlandradio – die ganze Rezension)

“Andreas Unterweger schildert lebhaft und anschaulich – immer in der leicht ironischen Distanz der dritten Person [...] ein wunderschönes Buch.”
(Hedwig Wingler, manuskripte – die ganze Rezension)

“Eine schöne eigenständige und konsequente Arbeit über die Darstellbarkeit von Realität und Wirklichkeit.”
(Gerhard Melzer, Kleine Zeitung)

“Wie kaum ein anderer Autor schafft Unterweger es, tiefgreifend und doch auch leichtfüßig Literatur und Leben zu verschmelzen.”
(Christoph Hartner, Kronen Zeitung – der ganze Artikel)

“Der letzte Satz fällt buchstäblich aus dem Rahmen: Du bist mein Meer. Ein Satz, der die Liebe des Mannes zum Meer in die Liebe zu seiner Frau kippt. Eine Metapher, ein Sprung über alle perspektivischen Distanzen hinweg.”
(Samuel Moser, Neue Zürcher Zeitung)

“Unterweger bringt die Abenteuer Schreiben und Liebe intelligent und mit viel Wärme zusammen.”
(Christof Huemer, Falter)

“… mit [diesem Buch] können sich die Leser und Leserinnen selbst ihre Bilder machen. Vom Meer, und vielleicht von ihren eigenen Urlauben mit dem oder der Liebsten am Meer”
(Stefan Neuhaus, Die Furche)

„Unterwegers Blick ist der eines versonnen Staunenden, seine 231 Bilder vom Meer von der schlichten Magie einer Kinderzeichnung. Doch sein himmelblaues Buch mit Kringelwolken und Schneckenwellen auf dem Umschlag ist ein durchaus ernst gemeintes Spiel mit Worten und anderen Spiegeln der Wirklichkeit. Das zeigen nicht nur die vielfältigen Anspielungen und Bezüge auf Philosophen, Maler und Dichter wie Parmenides, Van Gogh oder Rolf-Dieter Brinkmann. Andreas Unterwegers Novelle ist eine gelungene philosphisch-literarische Meeres-Meditation von lakonischer Ironie. Vor allem anderen ist sie jedoch eins: eine poetische Liebeserklärung an seine Frau und das ungeborene Kind.“
(Michaela Schmitz, literaturhaus.at – die ganze Rezension)

“eine lustvolle Reflexion auf die Liebe zum Schreiben und das Schreiben über die Liebe. Der Text kommt leichtfüßig daher. Einige der Miniaturen sind gerade einmal einen Satz lang. Der Autor hat den Mut, mitunter nur drei Wörter auf eine Buchseite zu stellen. Das ist ein Wagnis. Dass es gelingt, liegt an der schlichten, stilsicheren Sprache sowie an der Komposition des Bandes. Konsequent, aber nie aufdringlich kreist Unterwegers Text um das Meer, um die Beziehung des glücklichen Paares und um die Frage der Darstellbarkeit des Erlebten.”
(Carola Gruber, derFreitag – die ganze Rezension)

“Ernst gemeinter und tiefgehender als es auf den ersten Blick [...] scheinen mag, gibt es Bezüge zu Philosophen, Malern und Dichtern zu entdecken. Das geht auch leichtfüßig und Wort für Wort, Satz für Satz, Bild für Bild. Motivisch und klug, poetisch und innovativ. /Meer/ braucht es oft gar nicht.”
(Juliane Fischer, The Gap – die ganze Rezension)

“Ein kleines Büchlein über ein großes Thema: die Liebe, die Literatur … und nicht zuletzt über den Umbruch. Denn es ist ein werdender Vater, der sich da für den letzten Urlaub zu zweit nach Schottland begibt. Weil er seine Kamera vergessen hat, notiert er Bilder in Worten und nebenbei so manch gewitzten Gedanken.”
(Wienerin)

“ein subtiles Spiel mit Innen- und Außenwahrnehmung (…) unprätentiös und dennoch knisternd, Spannung erzeugend (…) die wenigen Sätze setzen Akzente, die Leere dazwischen spricht und erzählt von der Liebe, auch von dieser.”
(Petra Ganglbauer, Gangway Literary Magazine – die ganze Rezension)

“Auch in seinem zweiten Buch „Du bist mein Meer“ ist es Andreas Unterweger gelungen, aufmerksame Leserinnen und Leser für die tiefen Geheimnisse der Sprache zu sensibilisieren, sie unter die Oberfläche der Worte blicken zu lassen. [...] So steckt Unterwegers Novelle voll kleiner Kostbarkeiten, sanfter Andeutungen und Zwischentöne.”
(Martina Jung, Radio Orange)

Unterweger “vermag eine dichte Athmosphäre zu erzeugen, die in leisen Tönen von Liebe, von Fürsorge in einem Urlaub am Meer spricht.”
(Stefanie Preiner, Bibliotheksnachrichten)

“Verspielt und originell – ein stimmiges Gesamtpaket: das quadratische Kleinformat des Buches, das Cover und der Inhalt. Gerade die reduzierte Form macht diese Novelle so interessant. Die Bilder dieser Geschichte brauchen nicht viele Worte, sie entstehen mühelos von selbst – man kann sich treiben lassen zwischen den Zeilen und Seiten. Ein kleines Buch mit ganz großem Inhalt.”
(Marcus Pöttler)

“Erstaunlich: man liest hier Dinge, die man gar nicht liest und sieht eine Welt, die gar nicht beschrieben wird.”
(Friederike Schwab)

“die drei Mal siebenundsiebzig Bilder fügen sich eins ans andere, wie früher mal an einem Diaabend, aber schöner noch, denn es bleibt viel Platz. Viel Platz, um zwischen den Moment-Aufnahmen, die der Erzähler sich und seiner Frau, dem Fischerdorf und dem Meer lässt, eigene Bilder imaginieren zu lassen, so dass aus der Novelle fast ein Drehbuch wird.”
(Stefan Erhard, amazon.de)

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