Andreas Unterweger

Fan-Post

Posted in Tingeltangel-Tour, Unterweger & Stift by andreasundschnurrendemia on 3. Juni 2009

… mit Fußnoten – bzw.: Nachtrag zu dem Termin „29.05.2009, 20:00, kneipenkur in der Peinlichgasse 11, 8010 Graz. Andrea Stift und Andreas Unterweger feat. Stefan Laube, den traurigsten Liedermacher der Welt.“

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Fan-Post von Flaumi von Rotzgör
(für die Andrea Stift, Stefan Laube, Judith Gschwantner und ich uns herzlich bedanken!)

Suchend nach Literatur-Melasse,
Ging ich in die Peinlichgasse.
Schaute dort nach einem Lift,
und stieg hinauf zu Madame Stift.

Sie lugte aus der Tür empor,
Und dann war ich nurmehr ganz Ohr.
Erstaunt, was ich da alles hörte:
Manches erschreckte mich und, huch!
Ein Arzt mich auch empörte,
Weil er´s wagte bis zum Kieferbruch!
Doch fließend wie es auf den Punkte trifft…
erzählt das nur Madame Andrea Stift.*

Und dann konnten Gefühle schwingen,
Als Andreas´ Judith ansetzte zu singen.
Auch Judiths Andreas emsig sang
Zu einem ganz, ganz neuen Klang!**

Und schließlich dieser STE…
Mit seinem Zynik-Dreh,
Der ja auch schon alles kann,
Im Namen trägt er mich als …FAN.***

Ob sich mein Antlitz da erholt?
Ein riesen Pustel aus ihm johlt:
Allen vielste Dakne
Für soviel Künstler-Akne!****

* „Madame Stift“, die famose Gastgeberin, hat – neben zarten Liebesgedichten – einen ebenso grau- wie unterhaltsamen Prosatext über ihre (und auf ihrer) neue(n) Mundharmonika vorgetragen.

** Nach einem Vorprogramm, bestehend aus fünf Gedichten, haben Judith und ich (auf der oben abgebildeteten Kindergitarre des Herrn Laube, s.u.) drei Songs gespielt: „Gewitter“, „Regenzeit“ und „Rockmusiker“ – sehr zur Freude von Judiths Grazer Fanclub, der nach ihrem ersten Auftritt in der Stadt schon geschätzte siebzig Mal größer ist als meiner (oder gar der von ratlos, der zwar nie gegründet, aber mehrfach aufgelöst wurde).

*** Herr STE-FAN Laube, Meister des traurigen Witzes (und witzigen Trauergesanges), präsentierte Sickergedichte, hochkomische Kurzprosa und mehrere Lieder – darunter die wunderschöne Nummer „Waldschach“.

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**** Anspielung auf einen kleinen Dialog, den Herr Laube und ich 2004 für unsere damalige Radiosendung „Wartezimmer“ (Radio Helsinki) gemeinsam verfasst und anlässlich der Lesung in der Peinlichgasse vorgetragen haben. Das Dramolett heißt „Unsere Sprache hat AKNE“ und beginnt so:

A: Guten TAKNE!
B: Ja, guten TAKNE!
A: LAKNE nicht gesehen. Gut schaust aus!
B: O dAKNE, dAKNE! Bist noch auf der Uni?
A: Na, da hab ich mich verabschiedet. Ich bin jetzt auf der HAKne.
B: Ah, das hab ich auch gmacht.
A: Und jetzt studierst?
B: Na, ich mAK NEt. Ich bin jetzt bei der Bawag-BAKNE.
A: Schon lAKNE?
B: Na, erst ein paar TAKNE.
A: Und hast dort viel zum HAKNEln?‘
B: Buh, frAK NEt … Aber ich pAK NEt, wie viel ich dort verdien!

usw. (Fortsetzung wird auf Verlangen verschickt)

Abschließend ein Stimmungsbild aus der (Fan-)Post, die nach dem Ende des Kulturprogramms abging:

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4 Antworten

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  1. Unterweger said, on 3. Juni 2009 at 9:32 pm

    erbitte Zusendung Eures Akne-Textes zur weiteren Verbreitung. Dakne

  2. andrea said, on 4. Juni 2009 at 9:06 am

    tolles bild! zebra steht dem tomtom. becher steht meiner schwester.

  3. Laube said, on 5. Juni 2009 at 11:54 pm

    die kindergitarre des laube hat ihren ersten öffentlichen auftritt nicht überlebt (halswirbelbruch in folge eines sturzes). sie ist verdammt glücklich gestorben!

  4. einstichspuren said, on 7. Juni 2009 at 2:12 pm

    und ich war nicht dabei 😦


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