Andreas Unterweger

Mein Buch ist da

Posted in Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 23. Juli 2009

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Heute um vier Uhr früh war es so weit. Mein kleiner Freund Moritz (fünf Jahre) kam schreiend ins Schlafzimmer gelaufen, meine Verlobte Judith schreckte um sich schlagend hoch, ich stürzte brüllend und in Unterhosen nach draußen, über meine kreischende Katze Mia hinweg, hinein in die Sonnenscheinsintflut dieses Rekordhitze-Tages, wo der Mann vom Paketdienst grinsend, in aller Seelenruhe, am Gartentor wartete …
So werden Träume wahr.

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Fünf Minuten später (jetzt ist es halb neun) sitzen wir verdattert im Bett, Judith, Moritz und ich – und um Moritz, der sich unter „mein erstes Buch“, ja unter „Buch“ im Allgemeinen etwas ganz anderes vorgestellt hat, zufriedenzustellen, lese ich die Geschichte von den Mundpupsern vor, jenes Kapitel, das wir beide vor circa zwei Jahren gemeinsam erlebt haben, das ihm also etwas sagen sollte …
Was soll ich sagen: Moritz, der über meine tiefsten Ängste nicht nur Bescheid weiß, sondern sie auch noch bei jeder sich auch nur ansatzweise bietenden Gelegenheit beim Namen nennt, kommentiert jeden einzelnen Satz, ja, jeden Gliedsatz mit: „Stimmt ja gar nicht.“

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Jetzt ist es Nacht, es stürmt und donnert, Judith und Moritz sind längst schon im Bett, und die kleine Flasche Hofer-Sekt, die mir ein glücklicher Zufall (in Gestalt eines mysteriösen Gestanks aus dem Innersten des Küchenschranks, der untersucht werden musste) in die Hände gespielt hat, war leer getrunken, noch bevor ich dazu gekommen bin, mir die angeblichen Druckfehler (nur zwei) anzusehen, die mir schon via E-Mail mitgeteilt worden sind. So feiert man Sternstunden …
Stimmt ja gar nicht. Wie auch immer: Mein erstes Buch, der Roman“Wie im Siebenten“ ist ein wunderschönes Buch geworden – zumindest, was die äußere Aufmachung, das Layout und den Klappentext betrifft (danke, Ihr lieben Leute vom Literaturverlag Droschl!). Über den Inhalt bitte ich Euch, liebe Leser, Euch ein eigenes Urteil zu bilden:
Ab 01.09.09 ist „Wie im Siebenten“ im Buchhandel erhältlich.
Am 06.09. gibt es eine „Leseprobe“ auf Ö1.
Buchpräsentationen sind, wie bekannt sein sollte, am 01.10. im Literaturhaus Graz und am 23.10. im Literaturhaus in Wien: ich hoffe, wir sehen uns!
Und es gibt auch schon eine kleine Rezension der ersten Stunde / aus objektivem Munde / (und in illustrer Runde …)!

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POEM/E/S

Posted in ratlos by andreasundschnurrendemia on 18. Juli 2009

Gestern Abend wurde im WUK, 1090 Wien, der neue Sampler von pumpkin records präsentiert.
poemes_cover_kleinDas Doppelalbum trägt den Namen „POEM/E/S„, also Poeme oder Poems, da es sich um Vertonungen deutscher (CD1) und englischer (CD2) Gedichte handelt. Die Beiträge stammen von österreichischen Bands und Musikern, wie etwa Norb Payr, Hotel Prestige oder Rotifer, auf CD1, Nr. 10, befindet sich der Beitrag meiner Band ratlos: „Brief an Richard Dehmel“ (Text: Hugo von Hofmannsthal).
CDs bestellen (1 CD à 15 Euro) kann man bei pumpkin records oder, wenn auch nur für kurze Zeit, bei ratlos bzw. mir (Mail an: andreas.unterweger@gmx.at): drei von allen Bandmitgliedern signierte Luxusexemplare warten auf drei exemplarische Luxusfans!

Als kleine Kostprobe hier das Video: ratlos hört erstmals „Brief an Richard Dehmel“, Tonstudio der KUG, April 2009.

Und hier das zum Songtext umarrangierte Hofmannsthal-Gedicht:

Brief an Richard Dehmel
(Göding, Kavalleriekaserne, 25. Juni 1895)

Ich reite viele Stunden jeden Tag, / Durch tiefen toten Sand, durch hohes Gras,
Durch gutes helles Wasser und durch schwarzes / Im Wald, das quillt und gurgelt unterm Huf.
Zuweilen reit ich auf die Sonne zu, / Die Kupferscheibe in den schwarzen Büschen,
Zuweilen gegen feuchten Wind, manchmal / Auf einem heißen steilen Weg, manchmal
Auf einem Damm in heller stiller Luft, / Wie fliegend Glas, das überm Feuer flirrt.

Zuweilen reiten viele neben mir / Und viele vor mir, alles ist voll Lärm,
Die grünen Mulden dröhnen, und die Luft / Ist voller Klirren, und ich seh vor mir
Nur weiße Flecken, und in dem Gedränge / Der dunklen Reiter blinken gold die Helme
Und so die Klingen, wie ein Netz von Adern / Lebendgen Wassers blinkt im stärksten Mond
(Darüber, weißt du? schwebt es milchig weiß / Und viele Unken schreien, wundervoll).

Ich reite durch Wasser durch Feuer durch nichts
Durch Flecken durch Blinken durch Flirren durch nichts
Ich reite durch Leben durch Nebel durch nichts
Ich reite ich reite ich reite ich reite

Zuweilen aber reit ich ganz allein, / So still! ich höre, wie die Mücke schwirrt,
Lang schau ich einer Nebelkrähe nach / Und folg der schwarzen auf dem grauen Weg
Im niedern Gras, wo viele Anemonen, / Schneeweiße, stehn; sitz ab und laß den Fuchs
Mit nachgelaßnen Gurten ruhig grasen / Und riech dann noch, wenn ich zu Haus den Handschuh
Abstreif, den Duft von kühlem Thymian … / Und fühl in alledem so nichts vom Leben!

Wie kann das nur geschehn, daß man so lebt / Und alles ist, als obs nicht wirklich wäre?
Nichts wirklich als das öde Zeitverrinnen / Und alles andere wie nichts: das Wasser,
Der Wind, das schnelle Reiten in dem Wind, / Das Atmen und das Liegen in der Nacht,
Das Dunkelwerden, und die Sonne selbst, / Das große Untergehn der großen Sonne
Wie nichts, die Worte nichts, das Denken nichts! / … in alledem so nichts vom Leben …

Ich reite durch Wasser durch Feuer durch nichts
Durch Flecken durch Blinken durch Flirren durch nichts
Ich reite durch Leben durch Nebel durch nichts
Ich reite ich reite ich reite ich reite

Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)

Goldene Nordwest-Mitte (Stanglpass 11)

Posted in Stanglpass by andreasundschnurrendemia on 17. Juli 2009

Seit der WM 2006 habe ich die Ehre, Österreich-Korrespondent der Münchner Fachzeitschrift „Der tödliche Pass. Magazin zur näheren Betrachtung des Fußballspiels“ zu sein. Meine Kolumne betrachtet den österreichischen Fußball und heißt deshalb auch „Der Stanglpass“ (der ja, im Gegensatz zum deutschen „tödlichen Pass“, nicht zwangsläufig zum Tor führt …).
Unten stehend, als kleine Werbemaßnahme, der aktuelle Stanglpass aus dem Heft 53. Allen, die wissen wollen, was sich auch außerhalb von Grafenwörth fußballmäßig wirklich abspielt, empfehle ich, die Fachzeitschrift „Der tödliche Pass“ auf der Stelle zu ABONNIEREN!!!

Die Wahrheit liegt in der 1. Klasse Nordwest-Mitte
Fünf Erkenntnisse

Der Stanglpass
zugespielt von Andreas Unterweger aus Grafenwörth (Österreich)

Der Sportplatz liegt am südlichen Ende von Grafenwörth. Danach kommt nicht mehr viel: ein Erdwall, Teil des Hochwasserschutzes Tullnerfeld Nord, dahinter der Auwald, durch den die Flüsse Krems und Kamp fließen, ein altes Forsthaus, ein paar Biberburgen, dann das Ende der Welt: die Donau.
Vor ein und halb Jahren bin ich von Graz hierher, in die Donauauen zwischen Krems und Tulln, gezogen. Zwar hatte meine Übersiedlung aufs Land nichts mit Fußball zu tun (nein, sie war keine Reaktion auf den kurz davor erfolgten Zwangsabstieg des insolventen Grazer AK in die Regionalliga!); natürlich aber wirkte sie sich, zumal ich seitdem auch ohne Fernseher lebe, gehörig auf Quantität und Qualität meiner Wahrnehmung von Fußball aus.
Das 2:1 Österreichs gegen Rumänien, erstes Spiel des Teams unter dem neuen Trainer Didi Constantini, verfolgte etwa ich „nur“ im Radio, dass Red Bull Salzburg österreichischer Meister geworden ist, erfuhr ich aus der Zeitung, aufregendere Dinge als die österreichische Bundesliga (Champions League oder Regionalliga Mitte: da spielt jetzt der GAK …) beobachte ich, wenn möglich über Live-Ticker, im Internet.
Wie auch immer: bis vor einer Woche erschien mir Fußball als etwas, das von meinem Leben hier genau so weit entfernt ist wie etwa die Piratenangriffe vor dem Somalischen Horn, die ich auch nur vom Hörensagen kenne. Wäre ich nicht Österreich-Korrespondent der internationalen Fachzeitschrift Der tödliche Pass, ich wäre wohl kaum auf die Idee gekommen, mir ein Spiel des hiesigen Vereins anzusehen. Und hätte ich letzten Samstagabend nicht auf dem Grafenwörther Sportplatz, beim Match USC Grafenwörth gegen USV Kühnring verbracht, ich hätte es wohl nie bemerkt: so nah wie hier war ich dem Fußball, dem wahren Fußball, noch nie!

USC Grafenwörth gegen USV Kühnring, 16.05.2009

Nach einer durchwachsenen Saison, überschattet vom Tod des Trainers Jiri Bures bei einem Verkehrsunfall Anfang November, liegt der Union Sport-Club der 3.000 Einwohner zählenden Marktgemeinde Grafenwörth derzeit am letzten Tabellenplatz der 1. Klasse Nordwest-Mitte (das ist die siebenthöchste, andersrum ausgedrückt: die vorvorletzte Spielklasse im österreichischen Fußball). Vier Runden vor Schluss zählt im Kampf gegen den Abstieg jeder Punkt, jedes Tor: Konkurrent Mautern hält auch bei 16 Punkten aus 22 Spielen, hat allerdings die um vier Tore bessere Tordifferenz (minus 17). Mit dem USV Kühnring hat der USCG einen starken Gegner zu Gast: die Mannschaft aus dem 400 Seelen-Dorf im Waldviertel ist Fünfte (von 14), liegt somit kurz vor Saisonende in jener komfortablen Tabellenzone, in der es um nicht mehr viel geht.
So weit die nackten Zahlen, die sich problemlos im Internet recherchieren lassen. Die folgenden Erkenntnisse (sofern es Erkenntnisse sind: für mich, Passivfußballer und ehemaliger Dauerkartenbesitzer bei einem Großstadt-Bundesligaklub, waren sie jedenfalls bahnbrechend …) wurden jedoch vor Ort gewonnen – am Rande des Auwalds, auf dem Sportplatz von Grafenwörth …

Erste Erkenntnis: Fußball muss nicht teuer sein.
Die erste Erkenntnis auf dem Sportplatz ist – die wirtschaftliche Dauerkrise des Schriftstellerlebens schult den Blick für so was – ebenso trivial wie erfreulich: Fußball ist gar nicht so kostspielig, wie ich es von meinen Besuchen in der Grazer UPC-Arena (vormals: Arnold Schwarzenegger-Stadion) in Erinnerung habe.
Die Eintrittskarte macht drei Euro fünfzig, der weiße Spritzer, den ich mir in der Pause genehmige, einen Euro. Mein Ausflug auf den Sportplatz kostet mich, der ich überdies mit dem Fahrrad, nicht mit dem Auto, gekommen bin, insgesamt also nicht mehr als vier Euro fünfzig – wenn ich mich recht erinnere, war das in etwa der Preis (samt Becher-Pfand) für ein großes Bier oder eine Cola im Grazer Stadion.

Zweite Erkenntnis: Ich bin der zwölfte Mann!
Zwar war ich als Zuseher im Grazer Stadion, vor dem Fernseher, ja, sogar vor dem Live-Ticker, theoretisch betrachtet immer Teil des Spiels – doch was Teil-des-Spiels-Sein bedeuten kann, wusste ich nicht bis zu jenem Abend auf dem Grafenwörther Sportplatz, wo ich, auf meinem Stehplatz am Spielfeldrand, nur durch die Bande von den heftigen Zweikämpfen der Flügelspieler getrennt bin. Die Aufmerksamkeit ist einfach eine ganz andere, wenn man jeden Augenblick damit rechnen muss, einen Pressball auf sich zudonnern zu sehen!
Dass das Publikum tatsächlich auch aktiv zum Spiel beiträgt, zeigt sich dann in den hektischen Schlussminuten. Während die gegnerische Verteidigung die (nur in begrenzter Anzahl vorhandenen) Bälle keineswegs blindlings weg-, sondern zielgenau Richtung Auwalddickicht drischt, liegt es allein an den Grafenwörther Fans, diese (bzw. den Spielfluss ihrer Mannschaft) so rasch wie möglich zurückzubringen.
So gesehen ist der zwölfte Mann keine Legende, keine Metapher, keine leere Phrase aus dem Sportjournalistenjargon. Der zwölfte Mann ist der Mann da drüben, der den Ball holen gelaufen ist – der zwölfte Mann, das bin ich!

Dritte Erkenntnis: Fußball ist ein Sprachspiel.
Wie jedes Spiel ist Fußball ein „Sprachspiel“ im Wittgenstein´schen Sinn – wie wichtig die verbale Kommunikation auf dem Platz aber tatsächlich ist, weiß ich erst seit letztem Samstag. Nach den ersten Minuten am Spielfeldrand hatte ich sogar den Eindruck, die Worte, die zwischen den Spielern gewechselt werden, seien das eigentliche „Spielgerät“, nicht der Ball.
Dass mir das volle Ausmaß der Bedeutung des Sprechens beim Kicken bis dato nicht bewusst war, mag daran liegen, dass man – unter dem Stadiondach oder vor dem Bildschirm sitzend – die Kommunikation, die zwischen den Spielern da unten vonstatten geht, kaum mitbekommt. Außerdem schieben sich da noch die (allzu oft entbehrlichen) Kommentare der Sitznachbarn oder des Fernsehmoderators dazwischen.
Es ist aber auch möglich, dass just bei meinem USCG (schon nach ein paar Minuten ist es „meiner“!) außerordentlich viel gesprochen (bzw. geschrien) wird. Hauptredner der Mannschaft ist die Nummer 10, der im Winter als Verstärkung geholte Sergülen Aslan. Während Trainer Uwe Fallmann stoisch schweigt, kommentiert Regisseur Aslan nahezu jede Aktion, gibt Anweisungen, spendet Lob, Kritik, muntert auf – und das, wie mir scheint, in mehreren Sprachen.
Für einen sprachfixierten Menschen wie mich ist dieser direkt aus dem Spiel emergierende „Primärtext“ eine einzige Freude – andere sehen das vielleicht nicht so. In der zweiten Hälfte, als die Nerven bereits blank liegen, knurrt etwa meine ansonsten sehr stille Stehnachbarin plötzlich Richtung Libero: „Jetz red ned imma so gscheid – tua was!“

Vierte Erkenntnis: Fußball ist uuuuur spannend!
Vielleicht habe ich es in den letzten Monaten, allein mit dem Live-Ticker, vergessen – aber: Fußball ist ein unglaublich spannendes Spiel!
Anfangs verläuft alles noch in recht ruhigen Bahnen. Goalgetter Patrick „Pazi“ Fischer bringt den USC Grafenwörth in der 22. Minute mit seinem vierzehnten Saisontreffer in Front. Der USCG hat in der ersten Halbzeit leichte Vorteile: sein kampfbetont interpretiertes 3-4-3-System hält die technisch versierteren Einzelspieler vom USV Kühnring in Schach.
Doch in der zweiten Hälfte legen die Kühnringer einen Gang zu. Angetrieben vom ebenso überragenden wie -gewichtigen Spielmacher Jürgen Schönweis, der sicherlich auf den Spitznamen „Waldviertel-Maradonna“ hört, spielen sie eine Chance nach der anderen heraus. In der 60. Minute ist es schließlich so weit: nach Vorarbeit von Schönweis erzielt Stefan Attorf das 1:1. Danach drängt Kühnring auf die Entscheidung: in der 63. Minute rettet Grafenwörth auf der Linie, in der 64. und 65. Minute wird Tormann Wolfgang Rieger vom Waldviertel-Maradonna schwer geprüft.
Mit Glück und Kampfgeist übersteht der USCG diese Drangperiode ohne weiteren Gegentreffer – und setzt postwendend selbst zum Sturmlauf an. Erst knallt ein Kopfball Fischers an die Latte (69.), dann rettet Kühnring-Tormann Skalnik (72.), schlägt ein Verteidiger den Ball in höchster Not auf der Linie weg (82.). Überhaupt sieht es in dieser Phase ganz so aus, als sei Ballwegschlagen das einzig verbliebene Mittel der in den Seilen hängenden Waldviertler (s. o.). Grafenwörth hingegen wirft alles nach vorne: Aslan rückt ins offensive Mittelfeld, Kapitän Peter Leitenhuber übernimmt dessen Liberoposten.
Ausgerechnet diese eine taktische Verschiebung wird den Grafenwörthern bald darauf zum Verhängnis: in der 91. Minute, kurz nachdem der USCG einen weiteren Stangenschuss verzeichnen konnte, bleiben Aslan und Leitenhuber unmittelbar nacheinander bei Dribbelversuchen im dichten gegnerischen Abwehrriegel hängen. Damit ist der Weg zum Konter völlig frei: Schönweis leitet ihn ein und Harald Zechmeister erzielt das überraschende (und wirklich unverdiente!) 2:1.
Der Frust ist … übermenschlich. Ein Grafenwörther Spieler tritt brüllend gegen die Torstange („Glück hamma auch keins!“), ein anderer bricht schluchzend an der Outlinie zusammen, die Zuseher murren, ich nehme erstmals die Gelsenschwaden wahr, die aus den nahen Ausümpfen aufgestiegen sind …
Während ich wütend auf die Mücken einschlage, die es sich bereits auf mir gemütlich gemacht haben, bemerke ich aus den Augenwinkeln, dass ein paar meiner gelb-blauen Grafenwörther (darunter der Tormann!) mit letzter Kraft, im Zuge der letzten Aktion, in den gegnerischen Strafraum taumeln. Plötzlich kommt einer zu Fall, und Schiedsrichter Jürgen Becker, der bei einer ähnlichen Szene in der 88. Minute noch auf „Schwalbe“ entschieden hat, pfeift: Elfmeter!
Die Mücken verschwinden wieder, der Grafenwörther erhebt sich wieder, und ohne ein einziges Wort legt Sergülen Aslan den Ball auf den Elfmeterpunkt, tritt an und – lüpft ihn lässig über den Tormann hinweg ins Tor …

Fünfte Erkenntnis: So wunderschön kann Fußball sein!!!

Die große Fahrt

Posted in Nachrichten aus dem Guten Morgen-Land by andreasundschnurrendemia on 13. Juli 2009

Auf dieser Seekuh

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sind Kapitän Laube (links) und ich (rechts)

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letzte Woche mehrere hundert Seemeilen mühlkampabwärts bis zum Palast des Biberkönigs geritten …

Der Walfisch (hier bei letzten Vorbereitungen:

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) hat es leider nicht zurück nach Hause geschafft.

Und auch Kapitän Laube (hier beim Zubereiten einer dürftigen Notration:

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) wird zurzeit vermisst!

Böllerbauer

Posted in ratlos, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 13. Juli 2009

Nachtrag zu dem Termin: „04.07.2009. 22:00, ratlos live beim Böllerbauer, Haag (NÖ)“

Mit bestem Dank an Daniel Ithaler, unseren Neuzugang am Schlagzeug, und Judith Gschwantner, die uns bei mehreren Songs stimmlich unterstützt hat: Ihr habt phantastisch musiziert – und sehr schöne Fotos gemacht! DANKE!!!

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Rätsel der Natur 6

Posted in Dylanologie, Nachrichten aus dem Guten Morgen-Land by andreasundschnurrendemia on 8. Juli 2009

Was ist das?

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a) Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar

b) Royal Ascot 2009

c) Rolling Thunder Revue 1976