Andreas Unterweger

FAZ (2)

Posted in Du bist mein Meer by andreasundschnurrendemia on 24. März 2012

Sehr gute Nachrichten aus dem bezauberndsten Feuilleton Aller Zeiten – Oliver Jungen über „Du bist mein Meer“, Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.3.2012, S. 70 – hier klicken!

P.S.
Caspar David Friedrich: „Der Mönch am Meer“

P.P.S.
FAZ (1)

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Linda Stift

Posted in Unterweger & Stift by andreasundschnurrendemia on 17. März 2012

Nachtrag zu dem Termin:
11.03.2012, Andreas Unterweger beim Lesefest NEUE TEXTE 2012,
Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz.
Um 11:00 stelle ich Linda Stift vor (wir sind Opener),
um ca. 15:25 lese ich selbst, mit einer Einführung von Natascha Gangl.
Eintritt: 5 Euro.

LINDA STIFT

Ich habe eine beste Freundin, die ist Schriftstellerin und heißt auch Stift: Andrea Stift, nicht
Linda Stift. Die Wendung – „Andrea Stift, nicht Linda Stift“ – kommt meiner besten Freundin
ähnlich routiniert flüssig über die Lippen wie mir die folgende: „Nein, ich bin nicht verwandt
mit dem Mörder.“ Im Gegensatz zu mir ist Andrea jedoch sehr wohl verwandt – nicht mit
dem Mörder, aber mit Linda, die auch Schriftstellerin ist, und als solche mörderisch berühmt.

Andrea und ich, Andreas, wir sind (Vor-)Namensvetter und -base – sogar zweiten Grades:
Andrea Josefine und Andreas Josef. Die (Nach-)Namensbasen Andrea Josefine und Linda
Stift sind hingegen nicht nur sprachlich, sondern auch wirklich Cousinen – was wiederum
uns, Linda Stift und mich, Andreas Josef Unterweger, in ein obskures, weder mit Worten
noch mit Stammbaum bestimmbares, und doch bestehendes Verwandtschaftsverhältnis stürzt.

Wenn ich über Linda Stift spreche, spreche ich also über ein Familienmitglied – wie bei einer
Geburtstagsansprache –, und als literarisch versiertes Publikum wissen Sie bestimmt, dass die
Weltliteratur keine schwierigere Gattung kennt als diese. „Je einfacher das zu Schreibende,
desto qualvoller meine Anstrengung“, heißt es bei Čechov über Geburtstagsglückwünsche.
Wäre Čechov je zum Lesefest eingeladen gewesen, er hätte das über Anmoderationen gesagt.

Ach, Anmoderationen … Früher, in den Zwanzigern (meinen, nicht denen des vorigen
Jahrhunderts), pflegte ich sie aus dem Ärmel zu schütteln – und tatsächlich habe ich auch
Linda Stift schon einmal, im Erscheinungsjahr ihres so erfolgreichen Debütromans Kingpeng,
2005, einem Publikum vorgestellt. Freilich, damals waren die Voraussetzungen andere: da ich
Andrea, meine Namensbase, noch nicht kannte, war ich mit Linda auch noch nicht verwandt.

Damals hatte ich noch nichts von Linda Stift gelesen; hatte noch kein einziges Glas Bier mit
ihr getrunken, war mit ihr noch nicht, innerhalb eines Tages, nach Frankfurt und zurück
geflogen; hatte sie noch nie dabei angefeuert, wenn sie hinter ihrem Söhnlein her durch die
Buch Wien hetzte – kein Wunder, dass ich (damals) mit ihren persönlichen Daten (geboren in
Wagna, studierte Germanistik etc.) um mich schmiss, als wäre ich Facebook … Und heute?

Heute geht so etwas nicht mehr. Heute kann ich ja nicht einmal über ihr neuestes Buch
sprechen, den Roman Kein einziger Tag. Zwar habe ich es ganz brav gelesen, wollte mir
während des Lesens auch Notizen machen – aber noch bevor ich meinen Unterstreich- und
Kommentier-Bleistift aus dem Federpenal holen konnte, war das Buch, das ich doch gerade
eben erst aufgeschlagen hatte, auch schon wieder ausgelesen … So kurz? Nein, so spannend!

So. Wenn ich richtig rechne, dauert diese Anmoderation nun bald drei Minuten – Zeit, an ein
Ende zu kommen. Linda, ich finde, Du bist eine gute Schriftstellerin und ein guter Mensch
(ist ja eh das Gleiche), und freue mich, als Dein Verwandter, Dein „Bruder“ sozusagen, schon
sehr auf die Lesung aus Deinem Roman, der ja nicht zuletzt ein Familien-Roman ist … Tja,
dann viel Spaß. Lass es krachen. Und, ach ja, bevor ich es vergesse: Nachträglich, aber doch –

alles Gute zum Geburtstag!

P.S.

Es war übrigens das erfreulichste Lesefest, an dem ich je teilgenommen habe – nur nette Leute und gute Texte.

Hier noch ein paar Bilder aus meiner schmucken Geburtsstadt …

Grazer Uhrturm im Abendlicht:

Ein paar Wohnhäuser:

Typische Grazer Altstadtidylle:

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Andrea Stift

Posted in Unterweger & Stift by andreasundschnurrendemia on 17. März 2012

——– Original-Nachricht ——–
Datum: Wed, 14 Mar 2012 09:37:06 +0000
Von: Andrea Stift
An: Alle
Betreff: Elfriede Jelinek spielt Gameboy

Meine Lieben,

bald, endlich, erscheint mein neues Buch – es wird den glorreichen Titel ELFRIEDE JELINEK SPIELT GAMEBOY tragen und am 12. April in der Edition Keiper vorgestellt (Puchstraße 17, 8020 Graz) werden. Ich lese ein bisschen daraus, Stefan Laube und Horst Waggershauser begleiten mich musikalisch – liebenswerterweise mit Vertonungen einiger meiner Gedichte. (20.00)

[…]

Wer mich und uns mit seinem Kommen beglücken will, der tue das. Weitere Lesungstermine finden sich wie immer auf http://www.andreastift.at.

Alles Liebe und schöne Frühlingstage
wünscht

Andrea

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Spuren im Schnee (Rätsel der Natur 178)

Posted in Nachrichten aus dem Guten Morgen-Land by andreasundschnurrendemia on 4. März 2012

Welche Tiere hinterlassen diese Spuren?

a) Kuh, Affe, Hund und Katze.
b) Kuh, Affe, Hund, Katze, großer und kleiner Mensch.
c) Großer und kleiner Mensch.

Die erste richtige Antwort (via Kommentar oder Mail) gewinnt einen freien Eintritt beim Lesefest NEUE TEXTE 2012 am 11.03.2012 im Kulturzentrum Minoriten in Graz, bei dem ich zweimal im Einsatz bin (um 11:00 stelle ich Linda Stift vor, um 15:25 lese ich selbst, und zwar einen neuen Text, und werde von Natascha Gangl eingeführt).

Alle weiteren richtigen Antworten gewinnen Eintrittskarten für meinen nächsten Auftritt in Wien:
27.03.2012, 19:00, Andreas Unterweger feat. Norb Payr und Band: Lesung mit Musik. Bücherei Pannaschgasse, Pannaschgasse 6, 1050 Wien.

Jeder hat drei Versuche!

Wartholz

Posted in Das gelbe Buch, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 3. März 2012

Fwd: Einladung zum Zuhören am kommenden Montag, 17 Uhr

Von: Barbara Belic
Gesendet: Donnerstag, 01. März 2012 22:13
An: …
Betreff: Einladung zum Zuhören am kommenden Montag, 17 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde,

am kommenden Montag, 5.3., ab 17.00 Uhr auf Radio Helsinki:

HART, ABER HERZLICH: DER LITERATURWETTBEWERB WARTHOLZ

In Reichenau an der Rax fand Mitte Februar 2012 zum fünften Mal der
Literaturwettbewerb Wartholz statt. Die hochkarätige Jury hatte aus 749
anonym eingereichten Texten zwölf ausgewählt, deren Autoren in der
Schlossgärtnerei Wartholz zum Finale antraten.

Einer der vier Österreicher, die es ins Finale geschafft haben, war der
junge Grazer Andreas Unterweger*. Ihm ist ein großer Teil dieser Sendung
gewidmet – stellvertretend für seine elf Kollegen, die während dieser drei
Tage wohl Ähnliches erlebt haben.

Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis hat schließlich nicht Unterweger,
sondern die 31-jährige, in Wien lebende Burgenländerin Barbara Zeman
gewonnen. Auch ihr Text ist in dieser Sendung zu hören.

Zu hören auf 92,6 (nur in Graz und Umgebung) oder im Netz per livestream
<http://helsinki.at/>

Herzliche Grüße,
Barbara

* Anm. von Andreas: Den Text, den ich bei Wartholz gelesen habe/in der Sendung lesen werde – Auszüge aus „Das gelbe Buch“ – gibt es übrigens hier zum Mitlesen.

Global Pen Library Bratislava

Posted in Du bist mein Meer, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 2. März 2012

Datum: Mon, 20 Feb 2012 09:57:46 +0100
Von: Maria Seisenbacher
An: Andreas Unterweger
Betreff: Anfrage PEN Club Bibliothek

Lieber Andreas!

Ich melde mich bzgl. einer Anfrage, die ich von einem Bekannten,  Gustáv Murin (Präs. slowak. Pen Club), erhalten habe.
Gustáv hat in Bratislava vor einigen Jahren eine internationale Bibliothek gegründet, die für Studierende und all jene, die  Interesse haben, frei zugänglich ist. Die Bibliothek besteht aus Buchspenden. Ich wurde nun von ihm eingeladen und gebeten ein paar Bücher von österr. AutorInnen mitzubringen.
Prinzipiell finde ich die Idee sehr gut, weil die  Möglichkeit geboten wird, Zugang zu unübersetzten Originaltexten zu bekommen.
Wenn Du Interesse hast schick mir einfach ein paar Bücher von Dir, es würde mich freun!

Alles Liebe, Maria
——– Original-Nachricht ——–
Datum: Sat, 25 Feb 2012 14:19:56 +0100
Von: „Andreas Unterweger“ <Andreas.Unterweger@gmx.at>
An: Maria Seisenbacher <maria.seisenbacher@gmx.at>
Betreff: Re: Anfrage PEN Club Bibliothek

Sehr gerne!

(Fotos: Maria Seisenbacher)

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