Andreas Unterweger

Das rote Mikro

Posted in Das kostbarste aller Geschenke, Tankstellenmorgen by andreasundschnurrendemia on 22. Oktober 2013

Nachtrag zu den Terminen:

Das rote Mikro, die Literatursendung von Barbara Belic: Andreas Unterweger und das kostbarste aller Geschenke.
Lesung aus “Das kostbarste aller Geschenke” mit Einführung von Gerhard Melzer, Musik von Norb Payr/A. U. und Interview.
Ausgestrahlt auf
Radio Helsinki am 07.10.2013, 17:00 und 10.10.13, 14:00 bzw. Radio Wanderbühne am 09.10.2013 um 10:00 und 19:00.

131007-helsinki-unterweger

In dieser sehr schön gestalteten Sendung hört die geneigte Userin/der geneigte User:

1.Die wunderbare Einführung von Gerhard Melzer zur Buchpräsentation von “Das kostbarste aller Geschenke” am 25.09.13 im Literaturhaus Graz(ab 01:01).
2. Mich lesen, und zwar das 1. Kapitel von “Das kostbarste aller Geschenke“ bei eben jener Buchpräsentation(ab 04:05).
3. Den Song „Tankstellenmorgen“ (Payr/Unterweger) von der EP Autopilot (ab 16:44).
4. Das Interview, das Barbara Belic mit mir geführt* und anschließend ganz famos geschnitten hat (ab 19:13).
5. Den Song „Swimmingpool“ (Payr/Unterweger) von der EP Autopilot (ab 43:55).
6. Mich noch einmal lesen, und zwar den Beginn des 4. Kapitels von “Das kostbarste aller Geschenke“ (ab 46:30).

HIER GEHT´S ZUR SENDUNG! HIER GEHT´S ZUR SENDUNG! HIER GEHT´S ZUR SENDUNG!

*Das Interview mit Barbara Belic fand in ihrer Küche statt, der schönsten Küche von Graz. Dort habe ich sehr guten Kaffee vorgesetzt bekommen, wir haben uns, schon vor dem eigentlichen “Gespräch”, sehr gut verstanden und als ihr legendäres rotes Mikrofon dann an war, habe ich nichts von dem erzählt, was ich sonst immer sage bzw. sagen wollte (sprich: sollte). Wahrscheinlichist das Interview gerade deshalb so unterhaltsam geworden – zumindest, wie man hören wird, für mich selbst, während des Sprechens.
Bei der Frage nach den ersten Leseeindrücken habe ich – leider, leider – die VORleseeindrücke vergessen… Slowenische Kindergedichte (z. B. Otto Zupancic, Mehurcki), vorgelesen u.a. von meiner Babi, und Karl May (Winnetou 1 – 3), von meinem Opapa. Ersteres mag zum gereimten ersten Schulaufsatz geführt haben. Zweiteres zu meiner Vorliebe für Trilogien?!

Advertisements

Mädchen. Mädchen. Bub

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 20. Oktober 2013

Nachtrag zum Termin:
08.10.2013, 19:30, Tamta Melaschwili, Bernadette Schiefer und Andreas Unterweger lesen neue Texte unter dem Motto „Mädchen, Mädchen“„, Konzept und Moderation: Birgit Pölzl. ImCubus, Mariahilferplatz 3/I, 8010 Graz, Eintritt: 6,50 / 3,50.

20131008_205354(c) Reinfried Blaha

Soweit ich das beurteilen darf, ein sehr gelungener, weil auch sehr gut konzipierter Abend.
Ich habe als Dritter gelesen, nach Bernadette Schiefer (ganz links) und der georgischen Autorin Tamta Melaschwili (daneben), deren Debütroman „Abzählen“ ein paar Tage später mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 ausgezeichnet wurde.
Tatsächlich war der Auszug, den Schauspielerin Ninja Reichert beeindruckend vorgelesen hat, formal wie inhaltlich eine ziemliche Wucht. Heute noch bin ich erleichtert darüber, dass mein Text, der, wie all meine Texte, im Grunde von nicht viel mehr als einem „Novembernachmittag in Ninas Nähstübchen“* handelt, davon doch nicht aus dem Raum geblasen werden konnte.

* Vgl. dazu:

“ Was er nicht liest:

Bücher, in denen Kinder geschlagen, gefoltert, ermordet werden.

(Es sei denn, das Geschriebene täte mit einem anderen Inhalt [z. B. der Schilderung eines Novembernachmittags in Ninas Nähstübchen, denkt er] genauso weh.)“

(Das kostbarste aller Geschenke, S. 95. (c) Literaturverlag Droschl 2013)

CULTurMAG

Posted in Das kostbarste aller Geschenke by andreasundschnurrendemia on 13. Oktober 2013

Erfreuliche Rezension von Senta Wagner zu „Das kostbarste aller Geschenke“ im Hamburger CULTurMAGazin Kulturmag (nein, umgekehrt …) – mit interessanten Anmerkungen zur Form der Notiz:

HIER GEHT´S ZUR REZENSION!HIER GEHT´S ZUR REZENSION!HIER GEHT´S ZUR REZENSION!

Mädchen. Mädchen

Posted in Das kostbarste aller Geschenke, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 2. Oktober 2013

Vorschau auf den Termin:
08.10.2013, 20:00, Tamta Melaschwili, Bernadette Schiefer und Andreas Unterweger lesen neue Texte unter dem Motto „Mädchen. Mädchen“, ImCubus, Mariahilferplatz 3/I, 8010 Graz, Eintritt: 6,50 / 3,50.

Obwohl es naheliegend scheinen mag, werde ich nicht aus meinem aktuellen Buch lesen, sondern aus „Das zweite Gesicht“, einem Manuskript, das eine Art Fortsetzung von „Das kostbarste aller Geschenke“ darstellt und mit der Geburt des zweiten Kinds, auch eines Mädchens, einsetzt – angesichts des Mottos des Abends liegt das ja tatsächlich noch näher …

Hier ein Auszug aus dem sehr schönen Artikel von Birgit Pölzl (Programmzeitung der Minoriten, Sept. 2013):

„Andreas Unterweger wird aus „Das zweite
Gesicht“ lesen, einem noch unveröffentlichten
Text, der wie jener im Droschl-Verlag publizierte
Band „Das kostbarste aller Geschenke“ aus der
Perspektive eines – nun zum zweiten Mal –
Vater gewordenen Schriftstellers geschrieben
ist. Erfahrungen und Beobachtungen sind auch
hier Impulse für Assoziationen (die wiederum
auf die Wahrnehmungsebene zurückwirken).
Die Assoziationen sind meist Kurzreflexionen,
die wesentlich, leichthändig und so bar der
intellektuellen Großinszenierung sind, wie es die
Impulse verlangen. Wahrscheinlich ist es diese
Balance (als Form von Wahrhaftigkeit), die den
radikal autobiografischen Ansatz von Andreas
Unterweger auszeichnet als gleichermaßen
lebenspraktische wie ästhetische Übung.

Was nicht funktioniert.

(Das, was bei ihrer Schwester – damals!, denkt er –
funktioniert hat.
[Dass sie – auf seinem Bauch liegend, an
seinem kleinen Finger nuckelnd – einschläft, z. B.])

*

Und:

Was funktioniert.

(Das, was bei ihrer Schwester – damals! – nicht
funktioniert hat.
[Dass sie – während er sie auf- und abträgt, ihr
Kindergedichte ins Ohr flüstert – einschläft, z. B.])

 

Immer wieder werfen diese Assoziationen
Schlaglichter auf die Beziehung von Leben
und Schreiben, immer wieder bedenken sie
die Beziehung zu den Kindern und das eigene
Wahrnehmungsvermögen. Wie in vielen anderen
Texten ist auch hier eine strenge, mathematisch
generierte Form unterlegt, die den Text
strukturiert, (vor Sentimentalität) schützt und
Raum gibt.“

Hier der ganze Artikel

Link zu den Minoriten