Andreas Unterweger

Simulakren

Posted in Simulakren, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 15. Dezember 2016

Guillaume Métayer ist ein richtiger, richtig guter Dichter aus Paris.
Jedes seiner Gedichte ist ein eigenständiges Stück Musik, wie man sie so noch nicht gehört hat.
Ich habe, so gut es eben nur irgendwie ging, versucht, einige dieser ebenso ausgeklügelt wie verspielt aus Lebensfreude, Barock-Geschichte, Impressionismus, Paris-Tourismus, Ägyptologie, Wortspielen, hochgebildeten Anspielungen, Traurigkeit und vielem anderem mehr zusammenmontierten Klangkörper ins Deutsche zu übertragen.
Ca. 15 davon wurden in den manuskripten veröffentlicht (s.u.). Nun sind im Verlag Edition Yara meine gesammelten Übersetzungen als auch optisch und haptisch sehr schöner Gedichtband „Simulakren“ publiziert worden (Design: Verlegerin Bernadette Schiefer und Layouter Matthias Schmidt – danke!).

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(c) Guillaume Métayer

Wie sehr sich das Buch auch als Weihnachtsgeschenk eignet, beweist die Weihnachtskarte des Kulturzentrums bei den Minoriten, die einen Vers Métayers mit einem Bild Francois Burlands zu einem sehr gelungenen Ganzen verknüpft!

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Guillaume Métayer wird im Juni 2017 als Styrian Artist in Residence in draxlers Büchertheke in Leibnitz und in der Steiermärk. Landesbibliothek lesen (s. rechts, Termine).
Das wird dann ca. so aussehen:

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Guillaume Métayer bei unserer Lesung in der Maison de la Poésie, Paris, Mai 2016.
(c) Céline Rabaud

 

Der wahre Klappentext:
„Wunderschöne Gedichte, die in ihrer Einfachheit und Tiefe erstaunen. Melancholie und Sprachwitz geben sich die Hand. Eine Entdeckungsreise durch eine andere Art Paris.“

 

Die Autorenvita:
Guillaume Métayer, geboren 1972, lebt in Paris. Lyriker, Übersetzer, Literatur- und Philosophiehistoriker. Veröffentlichungen u. a.: Fugues. Poèmes (Aumage 2002), Nietzsche et Voltaire. De la liberté de l’esprit et de la civilisation (Flammarion 2011). Übersetzungen aus dem Deutschen (Nietzsche, Kafka), aus dem Ungarischen (István Kemény, Attila József und Krisztina Tóth) und aus dem Slowenischen (Aleš šteger, Tomaž šalamun). Auszeichnungen, u. a.: Prix Bagarry-Karatson, Prix Henri de Régnier (Académie française), Prix de l’Essai de la Revue des deux mondes.

Die Textproben:
Gedichte von Guillaume Métayer in den manuskripten 192 und 201.

Und ein Video – der Übersetzer spricht über den Dichter im Café Evi in St. Pölten:

 

Wer mehr Informationen zum Verlag Edition Yara und zum Buch (hinunterscrollen!) sucht, findet diese hier!

Und jetzt noch der wichtigste Link:

Buch bestellen! Buch bestellen! Buch bestellen!
(http://www.edition-yara.at/index.php/kontakt
)

 

Ich als Film

Posted in Das gelbe Buch, Nachrichten aus dem Guten Morgen-Land, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 7. Dezember 2016

Riesenfreude mit dem Kurzfilmporträt, das Regisseur David Reumüller im Auftrag des Landes Steiermark gedreht und bei der manuskripte-Preis-Verleihung uraufgeführt hat!

Super Regie, super Schnitt, super Ton und auch super Musik (von David Reumüllers eigener Band!) – der Hauptdarsteller ist freilich kein Profi, aber die weibliche Hauptrolle macht das locker wett.

Dankenswerterweise darf ich den Film verwenden, wie ich will. Also: YouTube! Facebook! Homepage! Web Wide World!

Viel Spaß!

Regie: David Reumüller
Kamera, Schnitt: Jörg Stefke
Tonmischung: Matthias Feldmann
Musik: Muscle Tomcat Machine

Bericht von den fröhlichen Dreharbeiten
in Leibnitz (Sulmbad „Steinere Wehr“ und Café Elefant), Graz (Hasnerplatz)
und St. Andrä-Höch .

manuskripte 214 (Video und Bilder)

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 1. Dezember 2016

Nachtrag zum Termin:
25.11.2016, 19:00, Präsentation der manuskripte 214. Es lesen: Günter Eichberger, Anna Baar und Schauspieler Werner Halbedl (Lyrik). Moderation: Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger. Schauspielhaus Graz, Haus 3. Eintritt frei!

Es war wie immer ein Fest!

Hier meine Grundsatzrede zum Heft, aufgezeichnet von Edwin Rainer alias Voiceinspiration (danke!):
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Günter Eichbergers gefinkelte Auseinandersetzung mit dem Wort „Kardamom“ erwies sich, ihrem durchaus neurologischen Inhalt zum Trotz, alles andere als hirnlastig – „hirnlustig“ trifft es wohl eher …
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Anna Baars Erzählung mäanderte elegant zwischen Teheran und Kärnten, Erinnerung und Gegenwart, Traum und Wirklichkeit …
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Werner Halbedl straighter Vortrag brachte Gedichte Claudiu Komartins, Bettina Wohlfenders und Daniel Jurjews zur akustischen Entfaltung …
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Für the unhappy few, die nicht dort waren: Das Heft selbst ist im gepflegten Buchhandel sowie im manuskripte-Webshop erhältlich.
(Fotos von Julian Kolleritsch, manuskripte – danke!)
P.S.
Die manuskripte 214 exzellent rezensiert in der Literaturzeitschriftenrundschau der Kleinen Zeitung v. 23.12.16 – danke, lieber Werner Krause!
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