Andreas Unterweger

Teflon Blog (2 Gedichte)

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 22. August 2018

Nach der Veröffentlichung zweier meiner Gedichte in der Athener Literaturzeitschrift „Teflon“ (Nr. 19) nun zwei weitere Übersetzungen ins Griechische – auf dem Blog der Zeitschrift, übersetzt wieder von Jazra Khaleed:

Das Tonstudio, in dem wir schlafen
und
Realisten

oder, wie sie auf Griechisch heißen:

Το στούντιο μουσικής μέσα στο οποίο κοιμόμαστε
und
ΡΕΑΛΙΣΤΕΣ

Hier klicken! Hier klicken! Hier klicken!

ευχαριστώ, αγαπητέ Jazra!

Viel Freude beim Lesen!

 

 

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Schilf ahoi!

Posted in Cobainologie, Grungy Nuts, Koffeinismus by andreasundschnurrendemia on 19. August 2018

Nachtrag zum Termin:
16.08.2018, 20:00: Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Manfred Rumpl. Musik von Maja Jaku & Band. ORF-Hör- und Seebühne, Graz.

Wie immer auf der Hör- und Seebühne war das ein sehr, sehr schöner Abend!

Hier ein paar Streiflichter …

Jazz-Sängerin Maja Jaku: „Auch wenn ich ,Alle meine Entchen´ singe, ist es Jazz“ .

Sie sang dann freilich nicht „Alle meine Entchen“, sondern nach Jazz-Standards klingende Eigenkompositionen mit Versen wie: „I lost my country, lost my friends, but I never lose my blues“.

Günter Encic interviewt mich – nicht zum Thema Jazz, sondern zum Thema Grunge (offenbar kaum jemandem [mehr] ein Begriff [im Gegensatz zu Nirvana, übrigens].
Ich versuche eloquenzmäßig mitzuhalten: „Sogar wenn ich ein Kindergedicht schreibe, ist es Grunge“.*

Günter Encic moderiert bestens vorbereitet und launigst – u. a. mit allseits beliebten Witzen über den SK Sturm (0:5!!) …

Ich entere die Bühne …

… und versuche, witzmäßig mitzuhalten: „Ich bin GAK-Fan, mir geht’s gut … Vorsicht mit den Bechern …“

Ich lese „Koffeinismus“, die Auftakterzählung aus „Grungy Nuts“. Es wird dunkler, doch nicht ganz.

Nach mir die große Pause, dann Kollege Manfred Rumpl, hier im Gespräch mit Günter Encic:

Irrlichter über St. Peter:

Vielen Dank, liebe Ilse Amenitsch, für die Einladung!
Vielen Dank, lieber Günter Encic, für die tolle Moderation!
Vielen Dank, liebe viele Leute, fürs Kommen!

Und wer kein Buch mehr ergattert hat und den Weg zur Buchhandlung seines/ihres Vertrauens scheut: Hier kann man „Grungy Nuts“ bestellen.

Nächste Lesungen aus „Grungy Nuts“:
20.09., Alte Schmiede, Wien;
25.09., Literaturhaus Graz.

Ein Mitschnitt des Abends ist übrigens am 19.08.2018, 22:00, auf Radio Steiermark zu hören!

So long,
Euer Andreas

P.S. Fotos 4, 5, 6 (c) Literaturverlag Droschl.

* Beispiel für ein grungiges Kindergedicht:

Mein Freund Leo

Mein Freund Leo
braucht kein Deo.

Er riecht immer
wie sein Zimmer.

Nichts riecht schlimmer.

„Grungy Nuts“ (Der Titel)

Posted in Grungy Nuts, ratlos by andreasundschnurrendemia on 2. August 2018

Am 10.08.18 erscheint mein neues Buch „Grungy Nuts“ im Literaturverlag Droschl.
Höchste Zeit, sich einmal über den Titel Gedanken zu machen. Hier 3 Annäherungsversuche …

1.

„grungy“:

Lt. Merriam Webster:

„1 : shabby or dirty in character or condition
2 : characteristic of grunge music or fashion“

Lt. Cambridge Dictionary:

„(of a person) feeling tired and dirty, or (of a thing) dirty:
,He showed up for the interview wearing some grungy old sweatshirt and jeans.´“

„nuts“

Lt. Merriam-Webster:

1: „enthusiastic, keen“
2: „insane, crazy“

Lt. Cambridge Dictionary:

„offensive for testicle [als Substantiv]
silly, stupid, or strange“ [als Adjektiv]

Fazit: Man landet semantisch irgendwo in der Gegend von energiearmen männlichen Sonderlingen in schäbigen T-Shirts und Jeans, die mehr als verrückt nach Nirvana und Co. sind.
Passt zum Glück gut zu den Protagonisten des Buchs.

2.

Den Begriff „Grungy Nuts“ habe ich meinem Freund Lukas zu verdanken:

Es muss ungefähr 1994 gewesen sein, als er, der in der Schule mein Sitznachbar war, während einer Chemie-Stunde versucht hat, mich von eben diesem Bandnamen für unser jüngst gegründetes Rockmusiktrio, in dem er das Schlagwerk bediente und ich, zumindest anfangs, das elektronische Cembalo, zu überzeugen. Leider wusste ich damals noch nicht, was ich heute weiß, was „Grunge“ ist, nämlich (s. o.), und war deshalb (wie wir alle damals, immer, bei allen Vorschlägen, von wem auch immer) strikt dagegen. Ich kannte nur „Crunchy Nuts“, die Cornflakes. Und mit denen hatte die Musik, die wir machten (genauer gesagt: machen wollten, sprich: besprachen), nichts zu tun.

Lieber Lukas,

wir sitzen jetzt leider nicht mehr so oft nebeneinander, aber ich wollte Dir trotzdem mitteilen:
Nach vielen Mühen, Drangsalen und 24 Jahren, in denen ich nicht allzu viel anderes getan habe, als genau darüber nachzudenken, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass „Grungy Nuts“ doch ein ziemlich guter Bandname gewesen wäre. Noch besser als Deine nächste Idee, „ratlos„, womöglich.

3.

Kurzgeschichte des Grunge in Bildern:

1992

1994

2018

*

Ich hoffe, wir sehen uns bei der ersten Lesung aus „Grungy Nuts“: 16.08., 20:00, ORF Hör- und Seebühne Graz-St. Peter!