Andreas Unterweger

„Lustvolle Anarchie“ (Literaturhaus Graz)

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 29. September 2018

Nachtrag zum Termin:
25.09.2018, 19:00, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Andrea Winkler. Literaturhaus Graz, Elisabethstr. 30, 8010 Graz.

Trotz der abschreckenden Vorberichterstattung – etwa auf einer der beiden Saisonpostkarten des Literaturhauses Graz …

(c) Literaturhaus Graz

… oder auf den dazugehörigen Postern …

… auf Facebook …

… und auf Twitter …

 

 

 

… – fand die Veranstaltung dann nicht nur statt, sondern kann sogar als gelungen bezeichnet werden!

Schuld daran, wie schon in der Alten Schmiede, 1.: die eloquente Moderation, diesmal der Herren Klaus Kastberger (Begrüßung) …

… und Günther Höfler. Letzterer war einer meiner Germanistik-Professoren an der Uni Graz. Unvergessen das Proseminar zur „Gegenwartslyrik“ (der späten 1990er), bei dem ich ein Referat über Ulrike Draesner hielt (Debakel) und eine Arbeit über Thomas Klings Gedicht vogelherd / mikrobucolica schrieb (Licht am Ende der Verse …).
Wie nicht anders zu erwarten, erwies sich seine Einführung als wunderbarer kleiner Aufsatz. Hier das Zitat für die „Grungy Nuts“-Seite: „Das Charmante an diesem Buch ist, dass das Spiel mit Grunge, fast 25 Jahre nach dessen Hochzeit, ironisch, verblüffend und vergnüglich ist.“
Und hier der gesamte Text – herzlichen Dank fürs Bereitstellen!

2. hatte ich mit Andrea Winkler wieder eine außergewöhnliche Kollegin an der Seite, deren Bücher ganz ohne faulen Zauber auskommen und auf bewusst unscheinbare Art zum Radikalsten und Widerständigsten gehören, was heute auf Deutsch geschrieben wird.

Und 3. hatte ich vorab – womöglich doch wegen der Vorberichte?! –  so viele entschuldigende Absagen und Berichte über alternative abendliche Vorhaben (GAK, Obsession Sisters, Katerkur, Kalvarienbergbesteigung …) erhalten, dass ich begeistert war, überhaupt Leute im Literaturhaus vorzufinden! Und gar nicht wenige! Danke!

U. a. anwesend: die Journalistin Barbara Belic, die als einzige Hörerin bereits bei zwei Lesungen aus „Grungy Nuts“ war. Langweilig wurde ihr nicht, denn ich achte auf meine ZuhörerInnen. Beim ersten Mal, ORF-Zentrum, las ich die erste Erzählung im Buch, „Koffeinismus“, beim zweiten Mal, Alte Schmiede, die zweite Erzählung, „Das Liebesleben der Meerjungfrauen“, und dieses Mal, angestachelt von Günther Höflers Einleitung, intonierte ich die dritte Erzählung …

… „Die Instrumente“.
(Zur Erinnerung: Akt 1 dieser Rockoper wurde von Marina Poleukhina spektakulär vertont: hier nachzuhören.)

Weiters anwesend (u. a.): Autor und Fotograf Werner Schandor, der dieses Foto von meiner Lesung geschossen hat – danke!

(c) Werner Schandor

Nicht dabei leider die verehrte Kollegin Angelika Reitzer. Aber die Zugabe, die sie in der Alten Schmiede dankenswerterweise gefilmt hat, habe ich auf dieselbe Weise auf derselben Gitarre und mit demselben Einstiegswitz noch einmal gespielt. Abgesehen vom Hintergrund und dem T-Shirt war also alles ganz gleich wie in Wien (wo Barbara Belic ja nicht war – sonst hätte ich einen anderen Song gespielt). Hier also noch einmal Angelika Reitzers Videoclip. Professionelles Understatement obliges.

 

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2 Antworten

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  1. barbara said, on 30. September 2018 at 7:39 pm

    wie immer: ein amüsanter bericht! weiter so, dann komme ich auch zur nächsten lesung 🙂

    • andreasundschnurrendemia said, on 1. Oktober 2018 at 10:22 am

      Juhu!


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