Andreas Unterweger

Ryan Adams: „Unendlichkeitsblues“. Gedichte

Posted in Adamsologie, Unendlichkeitsblues by andreasundschnurrendemia on 5. Januar 2019

Meine Übersetzungen ausgewählter Gedichte von Ryan Adams sind nun als Gedichtband mit dem Titel „Unendlichkeitsblues“ bei Edition Yara erschienen – ich freue mich sehr!

Mein Dank gilt dem Autor …

… der Verlegerin/Lektorin/Coverfotografin Bernadette Schiefer und jenen Freundinnen und Freunden, die mir bei der Übersetzung geholfen haben: Andrea Scrima, Barbara Schrammel, Gertraud Dayé, Johannes Wally und Sarah Stadler.

Was nicht in der Kurzbio steht: Ryan Adams ist mein Lieblingssänger – warum, sieht und hört man hier:

Usw.

Ich habe 2014 oder 2015 mit den Übersetzungen begonnen. Damals habe ich auch eine Projektbeschreibung für die Rechteinhaber bzw. Verlage verfasst, hier ein Auszug daraus:

„„17 Gedichte / maximal / mindestens aber 3“ schreibe er täglich auf seiner „Intensivstation Schreibmaschine“, heißt es in „Infinity Blues“, Adams´ erstem, 2009 erschienenem Gedichtband (dem, bei dem Arbeitstempo nicht verwunderlich, noch im selben Jahr „Hello Sunshine“ folgte).

Diese Gedichte, falls es denn welche sind (der Schriftsteller Eileen Myles spricht in seiner positiven Kritik treffend von einem langen Selbstgespräch über die Grenzen des einzelnen Gedichts hinweg), thematisieren die autobiographischen Umstände, wobei der fast pathologisch anmutende Liebeskummer eindeutig das Leitmotiv darstellt.

Adams´ Texte begegnen dem persönlichen Jammer freilich nicht unreflektiert: der Akt des Schreibens und die Möglichkeiten bzw. die Limitierungen der (eigenen) Sprache werden immer mitbedacht. Das reicht von selbstironischem Understatement („Ich halte die Sprache einfach / ich sage mir: „es muss mehr wie E. E. Cummings sein“ / aber in Wirklichkeit habe ich nur Angst / vor Rechtschreibfehlern“) bis zu der komplexen, die Techniken des luziden Träumens mit jenen des Schreibens verschmelzenden Poetik, die im Gedicht namens „Traumzeilen für Kritiker“ formuliert wird.

Prominente Kollegen wie Stephen King oder Cameron Crowe waren von Adams´ Lyrik  angetan. King schrieb: „The images are vivid and the voice is honest and powerful.“ Crowe sprach von „soul poetry of the highest order““

Ryan Adams: „Unendlichkeitsblues“ ist hier zu bestellen! Zum Spottpreis von 5 Euro pro Stück!

Die 17 Gedichte von Ryan Adams sind den Gedichtbänden „Infinity Blues“ und „Hellosunshine“ von Ryan Adams entnommen und wurden zuerst bei Akashic Books, NY, im Jahre 2009 veröffentlicht.

Die Rechte für die deutschsprachige Veröffentlichung wurden vom Verlag Edition Yara mit Unterstützung des Landes Steiermark 2017 erworben.“

P.S.
Weitere Spuren von Ryan Adams in meiner Arbeit finden sich u. a. hier:

In „Fast alles über Fast alles“ in Salz 173,

bei der Aktion „Muca Maca“

(c) Boris Jausevec, Vecer

… und sogar hier:

kl-zeitg_2016920_herausgeber_20092016

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