Andreas Unterweger

Flyer für Birgit Pölzl

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 25. Oktober 2019

Einer der 60 Spezial-Flyer, die Birgit Pölzl, langjährige Leiterin der Literaturschiene des Kulturzentrums bei den Minoriten in Graz, heute Abend zum runden Geburtstag  – und zum Antritt der Pension – erhielt:

Danke nicht zuletzt auch für das Fest heute Abend, liebe Birgit!

Tolle Stimmung, gute Ansprache!

 

 

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Frankfurt Versopolis

Posted in Poèmes, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 20. Oktober 2019

Nachtrag zu den Terminen:
17.10.2019, 20:00, Andreas Unterweger liest bei der Versopolis-Lesung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Außerdem am Start: Nora Gomringer, Glorjana Veber und Dejan Aleksić. Moderation: Aleš Šteger. Romanfabrik e.V. Hanauer Landstraße 186. 60314 Frankfurt.
18.10.2019, Andreas Unterweger repräsentiert die manuskripte auf der Frankfurter Buchmesse, u. a. 14-16 Uhr im Österreich-Café. Er hat sowohl aktuelle Hefte als auch einige ältere mit Bezug zu Peter Handke dabei. Handkes erste zwei Veröffentlichungen von 1964 (zum Anschauen) und das Sonderheft 158 zum 60. Geburtstag (2002) mit Texten von Elfriede Jelinek, Arnold Stadler, Ilma Rakusa u.v.a.m.

Genau ein Kaffee zuviel …

 

.. und ich kann nur hoffen, dass es der letzte war. Abgesehen davon aber ist mein Ausflug von Graz …

… nach Frankfurt …

… durchaus geglückt!

Hier ein kleiner Bildbericht …

Luftfahrt mit Thomas Mann:

Selbstporträt beim Aufbruch zur Lesung in die Romanfabrik:

Ankündigung vor Ort – Robert Menasse ist schon da:

Michael Hohmann (im Namen der Romanfabrik) und Aleš Šteger (im Namen von Versopolis) begrüßen:

Dejan Aleksić (Serbien) und Michael Hohmann lesen gute Gedichte:

Ich sitze auf der Bühne:

Aleš Šteger stellt mich vor („er macht sehr viele Dinge, in deren Zentrum immer das Gedicht steht“), ich gebe derweil DJ Tobi oben im Ausguck noch letzte Handzeichen bzgl. der folgenden Pausenmusik:

(c) Nora Gomringer

Ich lese aus „Poèmes“ (La Traductière 2019) die beiden dreiteiligen Gedichte „Kabul“ und „Bestien„, danach vier Catull-Paraphrasen, die demnächst in Krems in Rahmen von Netzwerk:Poesie erscheinen (Lesung am 6.12.!)

(c) Nora Gomringer

Nora Gomringer nutzt die anschließende Pause (danke für die Musik, DJ Tobi!), um die erste Veröffentlichung Peter Handkes zu studieren (manuskripte 11, 1964):

Glorjana Veber (SLO) trägt ihre schönen Gedichte vor, Michael Hohmann liest die deutschen Übersetzungen:

Nora Gomringer liest aus ihrem neuen Buch „Monster Morbus Moden“ (Voland & Quist 2019) – ich bin begeistert!

Selbstporträt in der Romanfabrik:

Selbstporträt beim Heimkommen:

Gute Nacht:

Guten Morgen:

Buchmesse Frankfurt:

Abermillionen Bücher, aber das eigene ist doch einzigartig:

1. Station ist der Droschl-Stand, wie immer das Herz der Veranstaltung. Hier mit Verlegerin Annette Knoch und Pressedame Julia Marquardt:

Ich strolche durch die unendlichen Hallen, treffe dabei, u.a., Carolin Callies (Mitte), Yevgeniy Breyger (rechts) …

… Nikolai Vogel (Mitte) …

… Elisabeth Golser, Christoph W. Bauer …

… Claudia Romeder …

… David Hoffmann …

… und Kinga Tóth!

Danke, Frankfurt, du warst mir wie immer ein Fest!

Danke Aleš Šteger und Versopolis für die Einladung zur Lesung, danke manuskripte, Lufthansa und AUA für die guten Flüge, Dank an alle FotografInnen, insbesondere Nora Gomringer, kurz: danke Euch allen, ob abgebildet oder nicht, für die schönen Begegnungen!

Buchmesse Frankfurt 2019 – Vorschau

Posted in Poèmes, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 16. Oktober 2019

Liebe Leute,

 

am 17. und 18.10. bin ich auf der Frankfurter Buchmesse. Es gibt drei Möglichkeiten, mich (absichtlich) zu treffen:

 

1. Versopolis-Abend in der Romanfabrik, Lesungen von Nora Gomringer, Glorjana Veber, Dejan Aleksić und Andreas Unterweger, Musik von DJ Tobi, Moderation: Aleš Šteger.

Ich lese aus meinem „Versopolis-Gedichtband“ (La Traductière 2019).

2. Am Tag danach, 18.10.19, sitze ich von 14-16 Uhr im Österreich-Café, 4.1., Stand A50. Ich habe zwei, drei eigene Bücher und ein paar manuskripte-Ausgaben dabei, sowohl aktuelle als auch einige ältere mit Bezug zu Peter Handke. Seine beiden ersten Veröffentlichungen von 1964 (zum Anschauen) und das Sonderheft 158 zum 60. Geburtstag (2002) mit Texten von Elfriede Jelinek, Arnold Stadler, Ilma Rakusa u.v.a.m. Dort können wir dann in Ruhe nicht nur über Handke sprechen, sondern auch über allfällige gemeinsame zukünftige Projekte, manuskripte-Abonnements und die Literatur oder gar das Leben im Allgemeinen.

3. Man kontaktiert mich, und wir machen etwas anderes aus.

Bis dann!

 

 

Micropoetica (zu Peter Handke, Olga Tokarczuk u. a.)

Posted in Das gelbe Buch, manuskripte, Mikroessays, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 11. Oktober 2019

Mehr als nur ein Zufall, nämlich zwei Zufälle: In einem Vortrag über das (und mein) Schreiben von kurzen Prosaformen, den ich vor 8 Jahren im Literaturhaus Lettrétage in Berlin-Kreuzberg gehalten habe (erstveröffentlicht in manuskripte 194) tauchen gleich beide Nobelgepriesene von gestern auf.

Wenn ich meinen Aufzeichnungen trauen kann, habe ich von Olga Tokarczuk gelernt, wie ein Roman auch aussehen kann (wichtig etwa für Das gelbe Buch). Und Peter Handke hat mich davor bewahrt, Germanist zu werden.

HIER ZUR GÄNZE NACHZULESEN!

Für Klick- und Downloadfaule habe ich die Stellen mit Handke und Tokarczuk hier herausfotografiert:

manuskripte 225 – Präsentation

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 10. Oktober 2019

Nachtrag zum Termin:
08.10.2019, 19:00, Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger präsentieren die manuskripte 225. Mit Lesungen von Josef Winkler, Birgit Pölzl und Max Höfler. Steiermärkische Landesbibliothek, Kalchbergg. 2, 8010 Graz.

Einen bis auf den letzten zusätzlichen Sessel gefüllten Lesesaal, gute Stimmung, einen leergekauften Büchertisch und fast die gesamte Bandbreite der Gegenwartsliteratur in nur drei Lesungen bot die Präsentation der manuskripte 225 in der Steiermärkischen Landesbibliothek!

Hier der Abend im Schnelldurchlauf:

Josef Winkler kommt an, Alfred Kolleritsch ist schon im Haus. Links von ihm Thomas Antonic, rechts hinten Helwig Brunner.

Ich spreche über das Heft:

Was ich sage, lässt sich weiter unten sinngemäß nachlesen („Zum Heft“) …

… oder hier, im Video von Edwin Rainer aka Voiceinspiration (herzlichen Dank!), anschauen:

Josef Winkler liest aus seiner Erzählung „Ah, diese viehische Kunst“ …

… und erzählt über seine Beziehung zum Maler Edgar Degas, ihrem Protagonisten.

Birgit Pölzl erläutert die poetologischen Grundlagen ihres rhythmischen Prosatextes …

… und liest daraus. Der Text ist Teil ihres Romans „Frei. Leib“, der nächstes Jahr bei Leykam erscheinen wird.

Max Höfler liest seine sämtlichen Hochleistungsgedichte …

… und bedankt sich performativ bei WIRKLICH allen, die diesen Abend möglich gemacht haben.

Après-Poesie:

Jsoef Winkler, Alfred und Julian Kolleritsch.

 

Josef Winkler und Anna Baar lesen die manuskripte.

Zum Heft:

Die Ausgabe 225 der manuskripte lässt zumindest drei Schwerpunkte erkennen.

Der erste ist Josef Winkler gewidmet. Zwischen der Prosa des Büchner-Preisträgers und den Beiträgen der beiden Kärntner Schreibenden Anna Baar und Björn Treber lassen sich zahlreiche, mehr oder weniger versteckte Verbindungen herstellen. Übrigens: Am 7.11.19 werden die manuskripte 225 auch bei Winklers Lesung im Café Museum im Rahmen der Buch Wien präsentiert.

Günter Eichberger bildet ein weiteres Zentrum des gewohnt dezentral organisierten Heftes. Neben neuer Prosa des Grazer Klassikers, der jüngst (!) seinen 60. Geburtstag feierte, wird sein Gesamtwerk in einem Essay von Gerhard Fuchs gewürdigt.

Olga Martynowa ist die dritte Protagonistin des Heftes. Wie Leopold Federmair nimmt auch sie auf das berühmte Hölderlin-Gedicht „Hälfte des Lebens“ Bezug, im Interview mit Tatjana Hofmann spricht sie über die Hintergründe ihrer Arbeit.

Weitere Highlights der Ausgabe sind neue Prosa von Gertrud Kolmar-Preisträgerin Ulrike Draesner, Shortlist-Dauergast Raphaela Edelbauer, Manon Hopf (Open Mike 2019) oder Wolfgang Pollanz, unveröffentlichte Lyrik von Friederike Mayröcker, Kornelia Koepsell, Helwig Brunner, Gerald Fiebig oder Ann Kathrin Ast, Essays zu Werner Schwabs Anfängen von Harald Miesbacher und Peter Handkes graphischem Werk von Helmut Moysich sowie Hubert Burdas heitere Erinnerung an den verstorbenen Dichter Peter Hamm.

Das Titelbild stammt vom steirischen Künstler Martin Roth (1977-2019): Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 2006.

Das Heft lässt sich im manuskripte-Webshop oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens, etwa in Angelika Schimuneks Bücherstube, erwerben.