Andreas Unterweger

manuskripte 225 – Präsentation

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 10. Oktober 2019

Nachtrag zum Termin:
08.10.2019, 19:00, Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger präsentieren die manuskripte 225. Mit Lesungen von Josef Winkler, Birgit Pölzl und Max Höfler. Steiermärkische Landesbibliothek, Kalchbergg. 2, 8010 Graz.

Einen bis auf den letzten zusätzlichen Sessel gefüllten Lesesaal, gute Stimmung, einen leergekauften Büchertisch und fast die gesamte Bandbreite der Gegenwartsliteratur in nur drei Lesungen bot die Präsentation der manuskripte 225 in der Steiermärkischen Landesbibliothek!

Hier der Abend im Schnelldurchlauf:

Josef Winkler kommt an, Alfred Kolleritsch ist schon im Haus. Links von ihm Thomas Antonic, rechts hinten Helwig Brunner.

Ich spreche über das Heft:

Was ich sage, lässt sich weiter unten sinngemäß nachlesen („Zum Heft“) …

… oder hier, im Video von Edwin Rainer aka Voiceinspiration (herzlichen Dank!), anschauen:

Josef Winkler liest aus seiner Erzählung „Ah, diese viehische Kunst“ …

… und erzählt über seine Beziehung zum Maler Edgar Degas, ihrem Protagonisten.

Birgit Pölzl erläutert die poetologischen Grundlagen ihres rhythmischen Prosatextes …

… und liest daraus. Der Text ist Teil ihres Romans „Frei. Leib“, der nächstes Jahr bei Leykam erscheinen wird.

Max Höfler liest seine sämtlichen Hochleistungsgedichte …

… und bedankt sich performativ bei WIRKLICH allen, die diesen Abend möglich gemacht haben.

Après-Poesie:

Jsoef Winkler, Alfred und Julian Kolleritsch.

 

Josef Winkler und Anna Baar lesen die manuskripte.

Zum Heft:

Die Ausgabe 225 der manuskripte lässt zumindest drei Schwerpunkte erkennen.

Der erste ist Josef Winkler gewidmet. Zwischen der Prosa des Büchner-Preisträgers und den Beiträgen der beiden Kärntner Schreibenden Anna Baar und Björn Treber lassen sich zahlreiche, mehr oder weniger versteckte Verbindungen herstellen. Übrigens: Am 7.11.19 werden die manuskripte 225 auch bei Winklers Lesung im Café Museum im Rahmen der Buch Wien präsentiert.

Günter Eichberger bildet ein weiteres Zentrum des gewohnt dezentral organisierten Heftes. Neben neuer Prosa des Grazer Klassikers, der jüngst (!) seinen 60. Geburtstag feierte, wird sein Gesamtwerk in einem Essay von Gerhard Fuchs gewürdigt.

Olga Martynowa ist die dritte Protagonistin des Heftes. Wie Leopold Federmair nimmt auch sie auf das berühmte Hölderlin-Gedicht „Hälfte des Lebens“ Bezug, im Interview mit Tatjana Hofmann spricht sie über die Hintergründe ihrer Arbeit.

Weitere Highlights der Ausgabe sind neue Prosa von Gertrud Kolmar-Preisträgerin Ulrike Draesner, Shortlist-Dauergast Raphaela Edelbauer, Manon Hopf (Open Mike 2019) oder Wolfgang Pollanz, unveröffentlichte Lyrik von Friederike Mayröcker, Kornelia Koepsell, Helwig Brunner, Gerald Fiebig oder Ann Kathrin Ast, Essays zu Werner Schwabs Anfängen von Harald Miesbacher und Peter Handkes graphischem Werk von Helmut Moysich sowie Hubert Burdas heitere Erinnerung an den verstorbenen Dichter Peter Hamm.

Das Titelbild stammt vom steirischen Künstler Martin Roth (1977-2019): Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 2006.

Das Heft lässt sich im manuskripte-Webshop oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens, etwa in Angelika Schimuneks Bücherstube, erwerben.

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