Andreas Unterweger

manuskripte-Open Air

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 18. Juni 2021

Im Stil eines Sommerfestivals ging am Donnerstag, 17.06.21, im Lesliehof des Joanneumviertels in Graz die analoge Präsentation der manuskripte 231 über die Bühne.

Und das als erste Veranstaltung des Leslie Opens, das sich im Jahr 2 der Pandemie vom Sommerkino zur offenen Bühne für eine Vielzahl von kulturellen Initativen weiterentwickelt hat (endlich einmal eine erfreuliche Mutation!).


(c) manuskripte
Gut gefüllte Reihen – trotz Hitze, Fußball und anderen Lesungen.

Ich bedankte mich bei den Projektpartnern, Oliver Binder-Krieglstein von Leslie Open, Andrea Egger-Dörres von DAT Das andere Theater, der Stadt Graz, dem Joanneum und Ex-Forum-Präsidentin Heidrun Primas, die mich erstmals auf die Idee aufmerksam gemacht hatte.

Sonderapplause erhielten Petra Höfler für ihr rundum gelungenes Redesign der manuskripte und unser Cover Artist, die luxemburgische Malerin Val Smets:

manuskripte-Preisträgerin Laura Freudenthaler las ihre Kurzprosa aus dem Heft (vgl. dazu auch Roland Renners Präsentationsfilm: „Nichts weniger als Magie. Laura Freudenthaler und Andreas Unterweger im Gespräch“)

(c) manuskripte

„Präzise Beobachtungen, ebenso formuliert, generieren eine zweite Wirklichkeit, die geradezu magisch aufgeladen ist mit hyperrealistischer Intensität. Freudenthalers Romane und Prosastücke, von ihr gerne schlicht als „Geschichten“ bezeichnet, rufen in Erinnerung, was Erzählen (bzw. erzählt zu bekommen) im Grunde darstellt: einen bewusstseinserweiternden Akt.“
(Aus der Jurybegründung zum manuskripte-Preis des Landes Steiermark 2021)

Der junge Grazer Gabriel Proedl, nicht nur laut Kleiner Zeitung eine literarische Neuentdeckung …

… und trotz seiner wachsenden Bekanntheit als Journalist für Die Zeit, Stern, Falter usw. ein waschechter Debütant, las, in senegalesische Designerware gewandet, seine Erzählung „Wahnsinnsnacht, Mama“:

(c) manuskripte

Xaver Bayer, Gewinner Österreichischen Buchpreises 2020, las „Die Apokalypse des Johannes“:

(c) manuskripte

„Er, ein Meister des surrealistischen Erzählens, (ver-)führt seine Leserschaft in eine Welt des Unklaren, der Andeutung. Eine nicht greifbare /fassbare Welt, der man nur ungern wieder entsteigt.“
(Silvana Cimenti über Xaver Bayer in manuskripte 231)

Vielen Dank Euch allen fürs Kommen, Lesen, Zuhören und die schönen Unterhaltungen vor und nach der Lesung!
Sehr habe ich mich auch über den Besuch zahlreicher manuskripte-Autor*innen gefreut, wie etwa Alhierd Bacharevic und Julia Cimufiejeva aus Belarus (dzt. Writers in Exile, Kulturvermittlung Steiermark), Johannes Wally, Franz Weinzettl oder der aus Leoben angereiste Günther Freitag.

Die manuskripte 231 sind übrigens im Buchhandel und hier erhältlich.

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