Andreas Unterweger

manuskripte-Open Air

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 18. Juni 2021

Im Stil eines Sommerfestivals ging am Donnerstag, 17.06.21, im Lesliehof des Joanneumviertels in Graz die analoge Präsentation der manuskripte 231 über die Bühne.

Und das als erste Veranstaltung des Leslie Opens, das sich im Jahr 2 der Pandemie vom Sommerkino zur offenen Bühne für eine Vielzahl von kulturellen Initativen weiterentwickelt hat (endlich einmal eine erfreuliche Mutation!).


(c) manuskripte
Gut gefüllte Reihen – trotz Hitze, Fußball und anderen Lesungen.

Ich bedankte mich bei den Projektpartnern, Oliver Binder-Krieglstein von Leslie Open, Andrea Egger-Dörres von DAT Das andere Theater, der Stadt Graz, dem Joanneum und Ex-Forum-Präsidentin Heidrun Primas, die mich erstmals auf die Idee aufmerksam gemacht hatte.

Sonderapplause erhielten Petra Höfler für ihr rundum gelungenes Redesign der manuskripte und unser Cover Artist, die luxemburgische Malerin Val Smets:

manuskripte-Preisträgerin Laura Freudenthaler las ihre Kurzprosa aus dem Heft (vgl. dazu auch Roland Renners Präsentationsfilm: „Nichts weniger als Magie. Laura Freudenthaler und Andreas Unterweger im Gespräch“)

(c) manuskripte

„Präzise Beobachtungen, ebenso formuliert, generieren eine zweite Wirklichkeit, die geradezu magisch aufgeladen ist mit hyperrealistischer Intensität. Freudenthalers Romane und Prosastücke, von ihr gerne schlicht als „Geschichten“ bezeichnet, rufen in Erinnerung, was Erzählen (bzw. erzählt zu bekommen) im Grunde darstellt: einen bewusstseinserweiternden Akt.“
(Aus der Jurybegründung zum manuskripte-Preis des Landes Steiermark 2021)

Der junge Grazer Gabriel Proedl, nicht nur laut Kleiner Zeitung eine literarische Neuentdeckung …

… und trotz seiner wachsenden Bekanntheit als Journalist für Die Zeit, Stern, Falter usw. ein waschechter Debütant, las, in senegalesische Designerware gewandet, seine Erzählung „Wahnsinnsnacht, Mama“:

(c) manuskripte

Xaver Bayer, Gewinner Österreichischen Buchpreises 2020, las „Die Apokalypse des Johannes“:

(c) manuskripte

„Er, ein Meister des surrealistischen Erzählens, (ver-)führt seine Leserschaft in eine Welt des Unklaren, der Andeutung. Eine nicht greifbare /fassbare Welt, der man nur ungern wieder entsteigt.“
(Silvana Cimenti über Xaver Bayer in manuskripte 231)

Vielen Dank Euch allen fürs Kommen, Lesen, Zuhören und die schönen Unterhaltungen vor und nach der Lesung!
Sehr habe ich mich auch über den Besuch zahlreicher manuskripte-Autor*innen gefreut, wie etwa Alhierd Bacharevic und Julia Cimufiejeva aus Belarus (dzt. Writers in Exile, Kulturvermittlung Steiermark), Johannes Wally, Franz Weinzettl oder der aus Leoben angereiste Günther Freitag.

Die manuskripte 231 sind übrigens im Buchhandel und hier erhältlich.

„Mein Nachbar auf der Wolke“ – manuskripte 231 im slowenischen ORF

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 23. Mai 2021

Kurz vor Erscheinen der manuskripte 231 hat mich Simon Ošlak für die slowenische Radiosendung des ORF interviewt. Hier sein schöner Artikel samt meinen Wortspenden:

Zum Hören hier oder auf das Foto klicken.

Im Mittelpunkt steht die neue manuskripte-Rubrik „Mein Nachbar auf der Wolke“. Redigiert von Matthias Göritz und Amalija Maček, die eine gleichnamige Anthologie bei Hanser vorbereiten und den Gastlandauftritts Sloweniens bei der Frankfurter Buchmesse 2023 kuratieren, wird in den manuskripten bis 2023 jeweils eine Stimme der slowenischen Lyrik vorgestellt.
In Heft 231 ist es Miljana Cunta, deren lichtdurchflutete Gedichte von einem Kurzessay Matthias Göritz‘ begleitet werden.
(Die manuskripte 231 sind übrigens hier zum Preis von nur 10 Euro zu bestellen.)

Vielen Dank für das Gespräch, lieber Simon! Es war mir wieder eine Freude!

„nichts weniger als Magie“ – Laura Freudenthaler zu Gast bei den manuskripten

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 20. Mai 2021

Zum Erscheinen der neuen manuskripte-Ausgabe 231 war erfreulicherweise meine Verlagskollegin Laura Freudenthaler in der Redaktion zu Gast.

Meine Nachnachfolgerin als manuskripte-Preisträger*in hat eine gewohnt faszinierende Kurzprosa und die Übersetzung des Essays „Teufelskirsche“ von Catherine Lemieux zum Heft beigetragen. Aus Letzterem stammt das Motto für die gesamte Ausgabe: „nichts weniger als Magie“.

In Roland Renners Kurzfilm unterhalten Laura und ich uns über Magie und Literatur, bevor sie ihren titellosen Beitrag liest.

Zur Erinnerung noch die Jurybegründung für Laura Freudenthalers manuskripte-Preis:

„Laura Freudenthalers Prosa verzaubert durch Geradlinigkeit. Die Sätze, aus denen sie ihre faszinierend vielschichtigen Gefühls- und Bildwelten baut, kommen ganz ohne Showeffekte aus – gerät man aber erst einmal in ihren Sog, sieht man die Dinge (auch außerhalb der Buchdeckel!) mit anderen Augen.

Präzise Beobachtungen, ebenso formuliert, generieren eine zweite Wirklichkeit, die geradezu magisch aufgeladen ist mit hyperrealistischer Intensität. Freudenthalers Romane und Prosastücke, von ihr gerne schlicht als „Geschichten“ bezeichnet, rufen in Erinnerung, was Erzählen (bzw. erzählt zu bekommen) im Grunde darstellt: einen bewusstseinserweiternden Akt.

Die 1984 in Salzburg geborene Autorin gilt als eine der größten Hoffnungen der deutschsprachigen Belletristik. Die Literaturzeitschrift manuskripte ist seit 1960 ein fruchtbarer Nährboden solcher Hoffnungen. Laura Freudenthaler veröffentlicht seit 2010 regelmäßig in der Grazer Literaturzeitschrift und ist der Steiermark auch durch ihren Grazer Verlag Droschl verbunden.

Laura Freudenthaler, geboren 1984 in Salzburg, lebt in Wien.

Die Erzählungen Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten erschienen 2014.

Für ihren ersten Roman Die Königin schweigt (2017) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018. Der Roman wurde auch als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du premier Roman 2018 in Chambéry ausgezeichnet.

2019 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman, Geistergeschichte, der mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde.

Im Juni 2020 gewann sie mit dem Text Der heißeste Sommer den 3sat-Preis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

Im November 2020 erhielt Laura Freudenthaler den Literaturförderpreis der Stadt Meersburg.“

Vielen Dank für Deinen Besuch, liebe Laura!

Die manuskripte 231 sind im Buchhandel und im manuskripte-Webshop erhältlich.

w e i t e r schreiben – der Kurzfilm zum manuskripte-Relaunch

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 19. Mai 2021

„w e i t e r schreiben“ – Roland Renners Kurzfilm über den Relaunch der manuskripte 231 (ab heute im Handel) ist jetzt online!

Grafikerin Petra Höfler, meine Mitarbeiter*innen Silvana Cimenti und Julian Kolleritsch, Cover-Künstlerin Val Smets und ich erzählen über die Hintergründe der behutsamen grafischen und inhaltlichen Erneuerung der manuskripte.

„‚w e i t e r schreiben‘ – auch im Sinne von: ‚weiter denken‘, ‚den Horizont erweitern‘ …“


Vielen Dank, lieber Roland, für die ebenso fröhlichen wie professionellen Dreharbeiten!

Silvana Cimenti und Tonmann Tankred Derler
Regisseur Roland Renner (l.) und Julian Kolleritsch
Dreharbeiten in der Galerie Roter Keil
vor „Nudgers & Shovers I & II“ von Val Smets,
Cover und Rückseite der manuskripte 231


Die manuskripte 231 werden gestaffelt präsentiert:
1. im Rahmen einer Online-Lesung mit Laura Freudenthaler (Premiere am 19.05.2021, 19 Uhr, auf dem YouTube-Kanal der manuskripte)
2. beim manuskripte-Open Air im Lesliehof, Graz, am 17.06.2021, mit Lesungen von Laura Freudenthaler, Xaver Bayer und Gabriel Proedl.

Die Ausgabe ist im Buchhandel sowie auf http://www.manuskripte.at/webshop/ erhältlich.

manuskripte 231 – Marginalie

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 18. Mai 2021

Meine Marginalie zu Heft 231 der manuskripte, das ab morgen (Mi, 19.05.21) im Handel erhältlich ist.

Marginalie

„Weiterschreiben!“ war ein Ratschlag, den Alfred Kolleritsch gerne jungen Autor*innen mit auf den Weg gab. Im Zuge der behutsamen Erneuerung der manuskripte im Jahr 1 nach dem Ableben unseres lieben Fredy wurde sein Motto nicht nur zum Untertitel der Zeitschrift erhoben, sondern auch um eine Bedeutungsebene bereichert. „weiter schreiben“ im Sinne von: „weiter denken“, „den Horizont erweitern“.

In den manuskripten wird eben nicht nur weiter, es wird weiter geschrieben: das Ideal des „Offenen“, das Kolleritsch stets verfolgte, ist wichtiger denn je. Die Zeitschrift bietet Platz für die unterschiedlichsten Schreibweisen von jüngeren und renommierten Autor*innen aus aller Welt.

Man könnte sagen: In den manuskripten wird weiter weiter geschrieben …

Aus der stolzen Tradition unseres Mediums Kraft für Neues zu schöpfen, das hatten wir uns für das optische Redesign vorgenommen. So orientierte sich Petra Höfler, die beauftragte Grafikerin, an der Titelschrift der allerersten manuskripte-Ausgabe, um daraus ein zeitgemäßes Logo zu entwickeln.

Ähnlich die Vorgangsweisen bei den Veränderungen von Format, Schrift und Papier – Details dazu werden in einem Kurzfilm erläutert, der auf unserem YouTube-Kanal zu sehen ist*.

Neu ist auch die stärkere Verschränkung von Coverkunst und Inhalt. Diesmal sind es die farbenprächtigen Pilze der Malerin Val Smets, die nicht nur vom Umschlag leuchten, sondern wie ein grafisches Myzel auch das Heftinnere durchwirken.

Assoziationen zu literarischen Fungi, von Alice im Wunderland über den „Pilznarren“ Peter Handke bis zu Hugo von Hofmannsthals Lord Chandos, dem die Worte „wie modrige Pilze im Mund“ zerfielen, sind keine Grenzen gesetzt.

Die Texte sind rund um Zitate aus dem Heft angeordnet, die weniger als Kapitelüberschriften gemeint sind, denn als unverhoffte Orientierungshilfen beim Seitenwandern: Wegweiser, die im Pilzwald hängen, lose und windschief, in eine andere Richtung gewendet von jeder blätternden Hand.

Das erste, ins Heftganze einführende Satzfragment stammt aus dem Essay Teufelskirsche der kanadisch-wienerischen Autorin Catherine Lemieux, der von der diesjährigen manuskripte-Preisträgerin Laura Freudenthaler ins Deutsche übersetzt wurde: „nichts weniger als Magie“.

Dieses Motto weist auf den ersten Blick auf all die Fabelwesen hin, die Dämonen, Lindwürmer, Hexen und Wölfe, die sich in verblüffender Fülle und in völlig unterschiedlichen Rollen, vom sprachmagischen Versuchskaninchen bis zum Wappentier politischen Engagements, in den Beiträgen finden.

Was aber auch gemeint ist: Ihr hoffentlich freudiges Staunen über den Inhalt der manuskripte 231!

Andreas Unterweger

Titelbild von Val Smets: „Nudgers & Shovers I“

*Online ab 19.05.21

manuskripte-Archiv an Land Steiermark

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 10. März 2021

Get-together (mit gebotenem Abstand!) am 08.03.21 vor dem manuskripte-Büro: Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Landesrat Christopher Drexler schauten vorbei, um die offizielle Übergabe des manuskripte-Archivs an die Steiermärkische Landesbibliothek mit einem Pressefoto zu feiern. Vielen Dank für den freundlichen Besuch!

(c) Land Steiermark/Streibl

Schön, dass nun alles unter Dach und Fach ist. Ich erinnere mich noch, wie Alfred Kolleritsch und ich erstmals über einen möglichen Verkauf rund um den 60. Geburtstag der manuskripte (4.11.2020) gesprochen haben. War es 2018? 2019? Jedenfalls eine andere Zeit.

Die Ordner werden nun von der Steiermärkische Landesbibliothek wissenschaftlich erfasst und gehen danach als Dauerleihgabe an das Franz-Nabl-Institut Graz der Karl-Franzens-Universität Graz zur intensiven Beforschung.

Das Geld, das der Literaturverein manuskripte durch diesen Verkauf einnimmt, wird nicht in unser Tagesgeschäft, sondern in die Unterstützung förderungswürdiger literarischer und literaturwissenschaftlicher Projekte fließen.

Herzlichen Dank an alle, die diese Transaktion möglich gemacht haben, insbesondere Katharina Kocher-Lichem und Klaus Kastberger!

*

Hier ein paar Fotos davon, wie die „Wunderkammer“ (lt. Die Zeit) zu ihrer großen Reise aufbrach:

Der Pressetext (danke, liebe Katharina Kocher-Lichem!):

manuskripte-Archiv vom Land Steiermark angekauft

Der Kaufvertrag zwischen den manuskripten und dem Land Steiermark wurde noch im Dezember 2020 unterzeichnet, die Materialien wurden jetzt offiziell an die Steiermärkische Landesbibliothek übergeben.

Heute fand in den Räumlichkeiten der Literaturzeitschrift manuskripte im Palais Attems die offizielle Übergabe des manuskripte-Archivs an das Land Steiermark statt.

Gekauft wurde das Archiv vom Wissenschaftsressort des Landes, übernommen und erschlossen wird es von der Steiermärkischen Landesbibliothek, die es in weiterer Folge als Dauerleihgabe an das Franz-Nabl-Institut zur wissenschaftlich-literarischen Forschung übergibt. Das Archiv umfasst den Zeitraum von 1960 bis 2015. Der Kaufpreis beträgt 110.000 Euro und basiert auf den Schätzungen von zwei unabhängigen Gutachten.

Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Kulturlandesrat Christopher Drexler, in dessen Verantwortung die Landesbibliothek ressortiert, übernahmen heute weitere Ordner von manuskripte-Herausgeber Andreas Unterweger. Mit diesem Ankauf konnte das Archiv einer der wichtigsten Literaturzeitschriften Österreichs für die Steiermark erhalten und im Besitz des Landes Steiermark bleiben.

Zitate:

Andreas Unterweger hat für die Sonderausgabe Wie es mit der Literatur weitergeht. 60 Jahre Literaturzeitschrift manuskripte folgende Marginalie verfasst:

„Eher als Aufbruch denn als Abschied ist der Verkauf unseres Archivs an das Land Steiermark zu verstehen, dessen Konditionen Alfred Kolleritsch und ich noch gemeinsam verhandelt hatten. Den Vertrag musste ich nun freilich allein unterschreiben.

Die uns so vertraut gewordenen alten Ordner (359 Gebinde an Korrespondenz, Manuskripten, Zeitdokumenten u.a.m. ab 1960) werden nun aus den Hinterzimmern der Redaktion in die Steiermärkische Landesbibliothek und danach, als Dauerleihgabe, ins Franz-Nabl-Institut übersiedeln. Es ist ein kostbares Erbe, das wir im Sinne einer optimalen Aufbewahrung und wissenschaftlichen Bearbeitung gerne aus der Hand geben. Gleichzeitig wird dringend benötigter Platz für Neues geschaffen.

Das Geld, das der Literaturverein manuskripte durch diesen Verkauf einnimmt, wird nicht in unser Tagesgeschäft, sondern in die Unterstützung förderungswürdiger literarischer und literaturwissenschaftlicher Projekte fließen.

Schon jetzt aber wollen wir dem Land Steiermark und allen Beteiligten herzlich für die so angenehme Zusammenarbeit danken!“

MMag.a Barbara Eibinger-Miedl:

„Es war uns wichtig, dass dieses für die Literaturgeschichte so bedeutende Archiv in der Steiermark verbleibt und hier wissenschaftlich aufgearbeitet wird. Durch die hervorragende Kooperation zwischen dem Wissenschaftsressort des Landes, der steirischen Landesbibliothek und dem Franz-Nabl-Institut konnten wir dies nun sicherstellen.“

Mag. Christopher Drexler:

„Dieses Archiv ist das Vermächtnis Alfred Kolleritschs. Texte, die an ihn gesendet und für veröffentlichungswürdig befunden worden sind, sowie die entsprechende Korrespondenz dazu. Damit konnte für die Landesbibliothek, einer Institution der Wissenschaft und der Kultur, seit Langem wieder ein wertvoller Bestand erworben werden.“

Mag.a Katharina Kocher-Lichem:

„Das wertvolle und umfangreiche manuskripte-Archiv besteht aus 359 Gebinden. Diese zügig aufzubereiten ist eine große Herausforderung, die wir an der Bibliothek aber mit Freude annehmen. Die ersten zehn Jahre bis 1970 werden konzentriert und umgehend aufbereitet, damit sie in einem halben Jahr an das Franz-Nabl-Institut zur Forschung übergeben werden können. Ich freue mich auch über diese institutionenübergreifende Kooperation.“

*

Was die Presse aus dem Pressetext gemacht hat:

Der Standard:

https://www.derstandard.at/story/2000124780032/land-steiermark-kaufte-archiv-der-literaturzeitschrift-manuskripte?ref=rss

Kronen Zeitung:

Salzburger Nachrichten:

Puls24:

meinbezirk.at:

https://www.meinbezirk.at/steiermark/c-lokales/ankauf-eines-stueck-literaturgeschichte_a4519805

*

Weitere Informationen zum Verkauf finden sich in Interviews und Artikeln wie:

„Dramen in der Wunderkammer“ (Die Zeit v. 04.02.21, Florian Gasser)
„Worte sind nicht im Lockdown“ (Die Kleine Zeitung, Bernd Melichar)
Doppelpack“ (Literaturgeschichten-Podcast von Günter Encic)
„Steuermann des Buchstabenschiffs“ (Das rote Mikro, Radio Helsinki, Barbara Belic)

„Wie es mit der Literatur weitergeht“ (Online-Doppelpräsentation manuskripte am 11.1.21)

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 8. Januar 2021

11.01.2021, 19 Uhr, Literaturhaus Graz
Online-Doppelpräsentation: “Wie es mit der Literatur weitergeht”
manuskripte 230 + Sonderpublikation zum 60. Geburtstag der manuskripte

Freda Fiala und Franz Weinzettl lesen aus manuskripte 230.
Vanessa Hannesschläger, Stefan Maurer und Harald Miesbacher diskutieren 60 Jahre manuskripte anhand der manuskripte-Sondernummer “Wie es mit der Literatur weitergeht”, die auf einem für April 2020 geplanten Symposium des Franz-Nabl-Instituts und der manuskripte basiert.

Moderation: Andreas Unterweger.

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manuskripte 230

„Das Glück zwischendurch“

„Schutzmäntel aus Lesestoff“ möge das letzte reguläre manuskripte-Heft des so schwierigen Jahres 2020 bieten – so Herausgeber Andreas Unterweger in seiner Marginalie. Deren Wirkung? „Dass sie den Abstand, den wir im Außen wahren müssen, im Inneren überbrücken.“

Die 230. Ausgabe der manuskripte spannt einen Bogen über die sechs Jahrzehnte, in denen die manuskripte die Literaturgeschichte bereichern, mit Beiträgen von Barbara Frischmuth, Jan Wilm, Hendrik Jackson u.v.a.m.

Bei der Online-Präsentation lesen die manuskripte-Förderpreisträgerin 2020 Freda Fiala (aus ihrem Reisegedicht regen) und Franz Weinzettl, dessen um Berührungen kreisenden Gesamtwerk ein eigener Schwerpunkt mit Interview und Fotos gewidmet ist.

Cover: Dorothee Golz, Madonna in der blauen Bluse (2011), © Bildrecht Wien
(Mit bestem Dank an die Leibnitzer Galerie Marenzi, wo Golz‘ Bild in der Ausstellung Konzept und Kunst noch bis 27.02.2021 zu sehen ist [derzeit online]).

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Wie es mit der Literatur weitergeht

60 Jahre Literaturzeitschrift manuskripte

Zum 60er unserer Zeitschrift erscheint parallel zu Heft 230 eine manuskripte-Sonderpublikation, die sich großteils aus den germanistischen Beiträgen eines für April 2020 geplanten und dann wegen der Pandemie abgesagten Symposiums des Franz-Nabl-Instituts im Literaturhaus Graz zusammensetzt.

Darin werden so vielfältige Themen wie die Verflechtungen zwischen der Beat-Generation und der Grazer Gruppe, Elfriede Jelineks alles andere als marginale Rolle im manuskripte-Kontext, Peter Handkes mehrsprachige Wortspiele in und um die Zeitschrift oder die jüngere Geschichte der manuskripte (ab 1995) detailliert betrachtet, zugleich werden aber auch Ausblicke gewagt.

Bei der Online-Präsentation diskutiert Andreas Unterweger mit den Germanist*innen Stefan Maurer (Thema: Elfriede Jelinek), Vanessa Hannesschläger (Peter Handke) und Harald Miesbacher, der eine umfassende Darstellung der jüngeren manuskripte-Geschichte beigesteuert hat.


Cover: manuskripte-T-Shirt und Foto von Leon Podesser

Beide Publikationen sind unter bestellung@manuskripte.at oder im Webshop der manuskripte erhältlich: http://www.manuskripte.at/webshop/ (Sonderpublikation ab Montag im Shop)

„Schutzmäntel aus Lesestoff“ (manuskripte 230 – Marginalie)

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 22. Dezember 2020

Meine Marginalie zu Heft 230 der manuskripte*. Sie eignet sich womöglich auch aus als Weihnachts- und/oder Neujahrsgruß.





Dorothee Golz: Madonna in der blauen Bluse (2011), C-Print, Diasec, 90×67 cm. © Bildrecht Wien

Marginalie

Dorothee Golz‘ „digital gemalte“ Madonna in der blauen Bluse auf unserem Titelbild mag manche/n an ein Gedicht von Alfred Kolleritsch erinnern:

Sie stand neben ihm,
das blaue Kleid
sagte Dunkles voraus,
den Schutzmantel,
den rauen Fetzen Verbergung.

Um geschützt zu sein,
fielen sie ineinander.**

Nach einem solchen Schutz, dem Gegenteil des gebotenen Sich-Einschließens und Einander-Fernleibens, sehnen sich in diesem so dunklen Corona-Winter wohl viele von uns. Ich hoffe, dass sich Ihnen auf den folgenden Seiten zumindest eine Ahnung davon auftut, versammeln diese doch auch eine Art geistiger Schutzausrüstung. Schutzmäntel aus Lesestoff sozusagen, deren Wirkung darin besteht, dass sie den Abstand, den wir im Außen wahren müssen, im Inneren überbrücken.

Die 230. Ausgabe der manuskripte erscheint im Quartal des 60. Geburtstages der Zeitschrift. Ohne, dass wir es bewusst angestrebt hätten, spannen die Beitragenden einen Bogen über sechs Jahrzehnte Literaturgeschichte: von Barbara Frischmuth, einer von Alfred Kolleritschs ersten Mitstreiterinnen (sie kannte ihn schon, als er noch nicht manuskripte-Herausgeber war!), über seinen langjährigen Wegbegleiter Franz Weinzettl, dessen um Berührungen kreisenden Gesamtwerk ein Schwerpunkt gewidmet ist, bis hin zu den jüngsten manuskripte-Förderpreisträger*innen Florian Dietmaier (2019) und Freda Fiala (2020).

Zum Jubiläum erscheint parallel zu diesem Heft eine manuskripte-Sonderpublikation, die sich großteils aus den germanistischen Beiträgen eines für April 2020 geplanten und dann wegen der Pandemie abgesagten Symposiums im Literaturhaus Graz (in Kooperation mit dem Franz-Nabl-Institut) zusammensetzt.

Darin werden so vielfältige Themen wie die Verflechtungen zwischen der Beat-Generation und der Grazer Gruppe, Elfriede Jelineks alles andere als marginale Rolle im manuskripte-Kontext, Peter Handkes mehrsprachige Wortspiele in und um die Zeitschrift oder die jüngere Geschichte der manuskripte (ab 1995) detailliert betrachtet, zugleich werden aber auch Ausblicke auf die Zukunft gewagt. Ihr Titel: Wie es mit der Literatur weitergeht.

Wie es mit den manuskripten im Detail weitergeht, daran arbeiten wir eifrig, dass es weitergeht, steht jedenfalls außer Frage.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr. Am 11.1.2021 präsentieren wir dieses Heft mit leichter, coronabedingter Verspätung im Literaturhaus Graz, im Frühling folgt dann die erste, schon prall gefüllte Ausgabe nach einer behutsamen grafischen Neuausrichtung.

2020 war wohl für alle ein besonderes Jahr, und auch für uns von den manuskripten alles andere als ein besonders schönes. Den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu begegnen, war und ist nicht einfach, vor allem in einer Zeit, in der bedingt durch den Abschied von Alfred Kolleritsch vieles neu organisiert, gedacht werden muss. Markiert doch sein Tod einen tiefen Schnitt in dem von ihm gepflanzten Baum.

Bei der anhaltenden Traurigkeit über seinen Verlust bin ich aber froh über und stolz auf mein Team – Helga Höhn, Julian Kolleritsch, Silvana Cimenti: Ihr habt den doppelt erschwerten Bedingungen getrotzt und seit Sommer praktisch Sonderheft um Sonderheft fabriziert – bravissimo!

Ein herzliches Dankeschön gebührt auch unseren Partner*innen aus Kultur und Politik sowie selbstverständlich unseren Abonnent*innen, die den manuskripten die Treue gehalten oder gar neu hinzugestoßen sind.

Die blaue Bluse sagt Lichtes voraus.

A.U., 19.11.2020

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* Allen Lockdowns zum Trotz haben wir im manuskripte-Büro in den letzten Wochen des Jahres zwei Hefte fertiggestellt: Erster Teil dieses Doppelpacks sind die manuskripte 230, das vierte reguläre Heft 2020. Es ist auch das letzte Heft vor einem grafischen Relaunch.

Das wunderschöne Titelbild von Dorothee Golz wurde uns von Klaus-Dieter Hartl von der Leibnitzer Galerie Marenzi vermittelt, wo es in der Ausstellung Konzept und Kunst noch bis 27.02.2021 zu sehen ist (derzeit online: https://galeriemarenzi.at/).

Die Präsentation im Literaturhaus Graz von 2.12.20 auf 11.01.21 verschoben, wird nun online über die Kanäle des Literaturhauses stattfinden: 11.01.2021, 19 Uhr.
(Zu den technischen Details bald mehr.)

Online-Doppelpräsentation:
Wie es mit der Literatur weitergeht
manuskripte 230 + Sonderpublikation zum 60. Geburtstag der manuskripte.

Freda Fiala (manuskripte-Förderpreis 2020) und Franz Weinzettl lesen aus manuskripte 230.
Vanessa Hannesschläger, Stefan Maurer und Harald Miesbacher diskutieren 60 Jahre manuskripte anhand der manuskripte-Sondernummer Wie es mit der Literatur weitergeht, die auf einem für April 2020 geplanten Symposium des Franz-Nabl-Instituts basiert.
Moderation: Andreas Unterweger.

Wer die manuskripte 230 noch zu Weihnachten verschenken will, kann das Heft bereits in den Grazer Buchhandlungen Bücherstube Schimunek, Moser Morawa, Büchersegler oder in Draxlers Büchertheke in Leibnitz besorgen.
Und selbstverständlich kann man das Heft auch schon über den Webshop bestellen: www.manuskripte.at/webshop

Das Inhaltsverzeichnis der manuskripte 230:

** Alfred Kolleritsch: Es gibt den ungeheuren Anderen. Gedichte. Droschl 2013.

manuskripte 229 – Pressetext, Cover, Reaktionen

Posted in manuskripte by andreasundschnurrendemia on 2. Dezember 2020

Bevor es zu spät ist (heute hätte schließlich schon das nächste manuskripte-Heft präsentiert werden sollen), hier noch einmal der Hinweis auf die manuskripte 229 – Pressetext, Cover, allerlei Reaktionen:

(Titelbild von Fritz Panzer: Portrait Alfred Kolleritsch. Öl-Tempera auf Leinen, 1981)

PRESSETEXT

„Für Fredy …“

Heft 229 der manuskripte ist zur Gänze dem im Mai des Jahres verstorbenen Alfred Kolleritsch gewidmet, der die manuskripte 1960 gegründet und sechs Jahrzehnte lang herausgegeben hat.

Alfred Kolleritsch war das Menschliche in der Literatur immer besonders wichtig – immer interessierte er sich für die Menschen hinter den Texten: „Kennst du den?“ „Wie ist die so?“
Nun gibt es erstmals ein reguläres manuskripte-Heft, das sich voll und ganz dem Menschen Alfred Kolleritsch selbst widmet. „Dass es dazu erst posthum kommt,“ schreibt Andreas Unterweger, sein Nachfolger als manuskripte-Herausgeber in der vorangestellten Marginalie, „ist traurig – sagt aber auch viel darüber aus, wie er selbst so war.“

Die vorliegende Ausgabe liefert ein vielfältiges Porträt von „Fredys“ vielseitiger Persönlichkeit. Sie beinhaltet, neben Nachrufen und Trauerreden, eine Fülle von Erinnerungen, Anekdoten, Gedichten, Nachgesängen, Klageliedern, Briefen, Gesprächen, Notizen und auch Essays sowohl zum literarischen als auch zum kulturgeschichtlichen Vermächtnis des Verstorbenen.

Bei Alfred Kolleritschs Bedeutung in der deutschsprachigen Literaturgeschichte nimmt es nicht Wunder, dass das Heft vor Textspenden geradezu überquillt – darunter von so bedeutenden Autor*innen wie Elfriede Jelinek, Peter Handke, Friederike Mayröcker, Josef Winkler, Robert Menasse, Clemens Setz, Valerie Fritsch u.v.a.m.
Auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie etwa Bundespräsident Alexander Van der Bellen oder der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sind mit Würdigungen vertreten. Hinzu gesellen sich rund 60 Seiten Abbildungen – darunter bislang unpublizierte Fotografien aus Kolleritschs Privatarchiv und Bilder der führenden Literatur-Fotografin Isolde Ohlbaum.
Und noch eine Besonderheit weisen die manuskripte 229 laut Unterweger auf: „Abgelehnt wurde kein einziger Text.“

Die manuskripte 229 sind wie der Großteil aller bislang erschienen Ausgaben u.a. im manuskripte-Webshop erhältlich.

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ALLERLEI REAKTIONEN

„Das AK-Würdigungsheft ist Gift für Misanthropen, denn man möchte nach der Lektüre mit (fast) allen, wie sie sich da zeigen, befreundet sein.“
Franz Weinzettl

„das erste Heft seit 1918 (mindestens), das ich von vorn bis hinten durchgelesen habe, und ich möchte dich und dein ganzes Büro umarmen und euch danken dafür.“
Leser aus Graz

Christoph Hartner in der Kronen Zeitung

„Was für ein schönes Heft!! Es kam gestern, habe die halbe Nacht darin gelesen.“
Leser aus Schweden

„heute ist fredys manuskripte-buch bei mir angekommen. es ist so reich, so voller stimmen und spuren. das ist sehr bewegend und sehr schön auf seine traurige (leise) weise.“
Leserin aus Deutschland

„von Herzen d a n k e für die wunderbare Ausgabe 229-wenngleich der Anlass traurig und bewegend bleibt. Das Heft, die vielen Beiträge, Bilder haben mich berührt/angerührt. Wenn ich das so sagen darf, fühle ich mich durch und beim Lesen und Stöbern in dieser Ausgabe Alfred Kolleritsch sehr verbunden, auch wenn ich ihn nie persönlich kennenlernen durfte.“
Leserin aus Deutschland

„Ein tolles, bewegendes, gewichtiges, wichtiges Heft !!“
Bastian Reinert

„SEHR BERÜHREND; MANCHE FREUNDESRUFE HABE ICH MEHRERE MALE GELESEN.“
Leser aus Berlin

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manuskripte in der Alten Schmiede

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 13. November 2020

Am 9.11. war ich mit den manuskripten in der Alten Schmiede zu Gast:

Wie down die allgemeine Stimmung in und um Wien auch immer gewesen sein mochte, die Veranstaltung fand glücklicherweise trotzdem statt. Ohne Publikum, aber im Livestream, dem doch eine stattliche User*innenschar beiwohnte.
So stellte ich also die Zeitschrift vor, hier das berühmte Heft 2 (feat. Wiener Gruppe) …

(c) Jana Volkmann, Alte Schmiede (danke!)

… spazierte durch die Geschichte der manuskripte, erinnerte an Alfred Kolleritschs Lebensleistung und führte danach die manuskripte-Autor*innen des Abends ein.

Den Auftakt machte Laura Freudenthaler, eben ausgezeichnet mit dem George-Saiko-Reisestipendium.
Sie las ihren absolut wunderbaren Text „Orangen abzugeben“ aus Heft 209 – ich war begeistert, man sieht´s:

(c) Jana Volkmann, Alte Schmiede

Sarah Kuratle, die jüngste Lesende und sozusagen meine erste Entdeckung für die manuskripte, las drei Gedichte (u.a. aus Heft 224) und einen Auszug aus ihrem aktuellen Romanprojekt „Greta und Jannis“ – feinsinnige Montagen abseits der Trampelpfade des Zeitgeistes.

(c) Jana Volkmann, Alte Schmiede

Man sieht es auf dem Foto nicht, denn da zucke ich noch vor mich hin – aber Hanno Millesi brachte mich mit seiner skurrilen, virtuos komponierten Textcollage aus diversen manuskripte-Publikationen (das sehr aktuelle Thema: ein Mann sieht sich das erste Mal in seiner Wohnung um, sieht sie zum ersten Mal wirklich …) einmal mehr zum Lachen:

(c) Jana Volkmann, Alte Schmiede

Letzte Lesung des Abends von Angelika Reitzer, die zwei längere, erzählende Gedichte (aus Heft 228 und 229 der manuskripte) zu den Themen des Jahres 2020 vorlas: Corona und der Tod von Alfred Kolleritsch.
Angelika ist für ihre Prosa berühmt, in der vordergründig wenig und im Hintergrund alles geschieht, erinnerte mit dieser Lesung aber auch daran, dass sie auch eine versierte Lyrikerin ist (die z.B. schon beim Finale des Leonce-und-Lena-Preises eingeladen war).

(c) Jana Volkmann, Alte Schmiede

An- uns abschließend stellte mir Lena Brandauer von der Alten Schmiede mehrere knifflige Fragen, die anderntags in Graz durchwegs gelobt wurde. Kein Wunder, dass ich mir zwischendurch, mitten in einem Exkurs zu Kolleritschs Meinung über Hölderlins „Hälfte des Lebens“ und die Digitalisierung, nur noch durch einen alles andere als vorgetäuschten, aber glücklicherweise harmlosen Erstickungsanfall samt Stimmverlust zu helfen wusste.

Ich danke Lena Brandauer, dem Team der Alten Schmiede und unseren manuskripte-Autor*innen für diesen trotz der widrigen Umstände äußerst gelungenen Abend!

Wien ❤

P.S.

Leseproben der genannten Autor*innen finden sich auf dem You-Tube-Kanal der manuskripte. Die Lesung in der Alten Schmiede war ja ursprünglich für April geplant und wurde dann, im Frühlingslockdown, dankenswerterweise nicht abgesagt, sondern verschoben worden. Damals hatten die manuskripte eine kleine Online-Ersatz-Lesung initiiert, bei der die Autor*innen durchwegs andere Texte lasen als am 9.11.:

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