Andreas Unterweger

„Grungy Nuts“-Premieren-Video

Posted in Cobainologie, Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 30. März 2019

2. Nachtrag zum Termin:
16.08.2018, 20:00: Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Manfred Rumpl. Musik von Maja Jaku & Band. ORF-Hör- und Seebühne, Graz.

Wer letzten Sommer die erste Lesung aus „Grungy Nuts“ verpasst hat, kann die Buchpremiere jetzt in Form dieses gewohnt hochprofessionellen Videomitschnitts von Edwin Rainer alias Voiceinspiration nacherleben:

– 01:45 Launige Anmoderation von Günter Encic.
– 05:43 Interview, geführt von Günter Encic. Ich erkläre den Grunge und die Nuts.
– 20:28 GAK-Lob und Sturm-Witze, gefolgt von Lesung aus „Koffeinismus“, Kapitel 1-9. Die restlichen Kapitel, 10-17, sind bitte dem Buch zu entnehmen.

Vielen herzlichen Dank, lieber Edwin Rainer!

 

 

„Ein großes, grausam-lustiges Chaos“ (Alte Schmiede)

Posted in Cobainologie, Grungy Nuts, ratlos, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 23. September 2018

Nachtrag zum Termin:
20.09.2018, 19:00, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Verena Stauffer. Alte Schmiede Wien, Schönlaterng. 9, 1010 Wien.

Unter einem selten guten Stern stand mein jüngster Auftritt in der Alten Schmiede!

1. gab es mit Daniel Terkl

… einen profund vorbereiteten Kurator und Moderator, der sowohl mit seinem klugen Ankündigungstext …

… als auch in seiner gewitzten, gut recherchierten Anmoderation die passenden (hermeneutischen) Instrumente …

… auf richtige Weise einsetzte!
(Dass etwa Arthur Rimbauds „Illuminations“, aus dem das Motto für „Grungy Nuts“ stammt, laut Daniel Terkl das Lieblingsbuch Kurt Cobains gewesen sein soll, der auf dem Cover und mehreren Seiten des Buchs prominent herumgeistert – wow! Vernetzende Textanalyse ganz im Sinn der besprochenen Arbeit!)

2. hatte ich mit Verena Stauffer eine ebenso sympathische wie begabte Kollegin zur Seite, mit der ich dieses Jahr erfreulicherweise noch mehrere Auftritte absolvieren darf: Ich freue mich schon darauf!

Und 3. waren, obwohl draußen der letzte richtige Sommerabend des Jahres tobte, zahlreiche Freund- und LeserInnen aus Wien und Umgebung (von Meidling bis Japan) gekommen, darunter etwa die verehrte Kollegin Angelika Reitzer, die dankenswerterweise dieses Video von der musikalischen Zugabe gefilmt hat:

Ich danke allen namentlich Genannten und Ungenannten für diesen Abend, der so ziemlich genau das Gegenteil jener Stimmung verbreitete, die im oben gespielten und unten in Gestalt seiner Lyrics festgehaltenen Song versprüht wird!

 

Das Gegenteil
(Geschrieben 2007, bislang einzige Aufführung 2007, ratlos live auf der Karl-Eder, Gmunden)

 

Ich bin das Gegenteil von dem, was ich gern wär
und alle Leute laufen schreiend vor mir her
wenn meine Seele eine Käsekrainer wär, ich
kotzte sie heraus
dann wäre alles aus
dann wäre alles gut
aber wozu?

Ich leb allein mit meinen
Tachyonen
und hundert Liedern über
Depressionen
und tausend Büchern über
Illusionen
du hast leicht reden am Telefon
ich muss hier wohnen

Mit mir allein
allein mit mir

Ich bin das Gegenteil
von dir

*

Weitere Fotos aus Wien:

Illumination vor der Lesung:

„Dr. Faustus“ feat. „Grungy Nuts“:

Zur Mädchengitarre „umfunktionierte“ Ex-Post-Grunge-Gitarre:

Einer der „Kästen“ aus „Grungy Nuts“:

Eine der „Meerjungfrauen“ aus der Erzählung „Das Liebesleben der Meerjungfrauen“, die ich gelesen habe:

Daniel Terkl, tiefschürfender „Knight Rider“-Exeget, erinnert sich an seine Begegnung mit Michael Knight:

Schilf ahoi!

Posted in Cobainologie, Grungy Nuts, Koffeinismus by andreasundschnurrendemia on 19. August 2018

Nachtrag zum Termin:
16.08.2018, 20:00: Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Manfred Rumpl. Musik von Maja Jaku & Band. ORF-Hör- und Seebühne, Graz.

Wie immer auf der Hör- und Seebühne war das ein sehr, sehr schöner Abend!

Hier ein paar Streiflichter …

Jazz-Sängerin Maja Jaku: „Auch wenn ich ,Alle meine Entchen´ singe, ist es Jazz“ .

Sie sang dann freilich nicht „Alle meine Entchen“, sondern nach Jazz-Standards klingende Eigenkompositionen mit Versen wie: „I lost my country, lost my friends, but I never lose my blues“.

Günter Encic interviewt mich – nicht zum Thema Jazz, sondern zum Thema Grunge (offenbar kaum jemandem [mehr] ein Begriff [im Gegensatz zu Nirvana, übrigens].
Ich versuche eloquenzmäßig mitzuhalten: „Sogar wenn ich ein Kindergedicht schreibe, ist es Grunge“.*

Günter Encic moderiert bestens vorbereitet und launigst – u. a. mit allseits beliebten Witzen über den SK Sturm (0:5!!) …

Ich entere die Bühne …

… und versuche, witzmäßig mitzuhalten: „Ich bin GAK-Fan, mir geht’s gut … Vorsicht mit den Bechern …“

Ich lese „Koffeinismus“, die Auftakterzählung aus „Grungy Nuts“. Es wird dunkler, doch nicht ganz.

Edwin Rainer alias Voiceinspiration hat ein gewohnt hochprofessionelles Video von meinem Auftritt gemacht – vielen herzlichen Dank!

Nach mir die große Pause, dann Kollege Manfred Rumpl, hier im Gespräch mit Günter Encic:

Irrlichter über St. Peter:

Vielen Dank, liebe Ilse Amenitsch, für die Einladung!
Vielen Dank, lieber Günter Encic, für die tolle Moderation!
Vielen Dank, liebe viele Leute, fürs Kommen!

Und wer kein Buch mehr ergattert hat und den Weg zur Buchhandlung seines/ihres Vertrauens scheut: Hier kann man „Grungy Nuts“ bestellen.

Nächste Lesungen aus „Grungy Nuts“:
20.09., Alte Schmiede, Wien;
25.09., Literaturhaus Graz.

Ein Mitschnitt des Abends ist übrigens am 19.08.2018, 22:00, auf Radio Steiermark zu hören!

So long,
Euer Andreas

P.S. Fotos 4, 5, 6 (c) Literaturverlag Droschl.

* Beispiel für ein grungiges Kindergedicht:

Mein Freund Leo

Mein Freund Leo
braucht kein Deo.

Er riecht immer
wie sein Zimmer.

Nichts riecht schlimmer.

The American Notebook

Posted in Adamsologie, Cobainologie, Dylanologie, manuskripte, Mikroessays, Notizen, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 12. April 2015

Mein Beitrag zu Heft 207 der manuskripte:
„The American Notebook. Eine Art Hymne
Bordbuch meiner zweiten Reise nach Amerika, Washington, D.C., November 2014“

Der Text zum Lesen (PDF)

Der Text zum Hören: meine Lesung in „Das rote Mikro“ von Barbara Belic, mit Interview, Radio Helsinki, 13.04.15:

Fotos zum Text, in der Reihenfolge ihres Gemachtwerdens*:

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Und zum Ausklang empfehle ich diese Playlist:

Ryan Adams, Kim
Nirvana, Radio Friendly Unit Shifter
Bob Dylan, Sara
Ryan Adams, Oh My Sweet Carolina

* In der Ankündgung hieß es: “in der Reihenfolge ihres Erscheinens im Text”, das war natürlich ein Blödsinn. Die Fotos erscheinen ja nicht im Text, die Bilder des Textes sind andere, und der Text, den die Fotos bilden, erst recht.

P.S. Alle weiteren Beiträge zu meiner zweiten Amerika-Reise, mit Danksagungen (an die manuskripte, das Austrian Cultural Forum in Washington, D.C. etc.), Fotos von der Lesung, vom Kaffeetrinken, vom Weintrinken, vom Inneren des Weißen Hauses etc.

Retweet des Jahres

Posted in Cobainologie, ratlos, Tingeltangel-Tour, Twitteristik, Unterweger & Stift by andreasundschnurrendemia on 14. April 2014

Retweet des Jahres 2013 ist – zumindest auf dieser Homepage – der letzte der vier unten stehenden, ausnahmsweise vom Homepagebetreiber selbst stammende Tweet – wurde er doch von Gerald Wenge in der Fußballfachzeitschrift „Der tödliche Pass“ als Motto für seinen Artikel „Seitenaus. Oder was es außer Fußball noch so gibt“ verwendet:

Tatsächlich liefert Gerald Wenge einen Fußballspielbericht in Schach-Termini – mein Tweet hatte also offensichtlich recht.
Jedenfalls empfehle ich den Tödlichen Pass heißestens – sowohl in seiner Print-, als auch in seiner Blog- und Tweetausgabe.

*

Nun ist das natürlich beileibe nicht das erste Mal, dass eine Zeile von mir als Motto verwendet wird (sondern das, äh, kurz nachgerechnet …  zweite).
Der erste mottomäßige Retweet findet sich auf S. 5 des Romans „Klimmen“ von Andrea Stift, wo es darunter heißt: „Mein Dank für umfassende Inspiration gilt der Band ratlos„.

Man kann sich vorstellen, wie dem ehemaligen, derzeit in Papapause befindlichen Leadsänger von ratlos zumute war, als er Andrea Stifts kürzlich erschienenem Der Standard-Artikel über Kurt Cobain lesen musste, sie habe „Klimmen“ „mit Nirvana in den Ohren“ geschrieben …
Wie viele Bands passen denn gleichzeitig in zwei Schriftstellerinnenohren? Zwei?! Oder eine ins Ohr, eine ins Herz?!? Oder gar umgekehrt?!?! – Der Leadsänger lässt Frl. Stift ausrichten, er verlange lückenlose Aufklärung – am besten in Artikelform – spätestens zu seinem 20. Todestag.