Andreas Unterweger

„Die Rummelsburger See“ auf ORF Radio Steiermark

Posted in Das Gelbe vom Jahr by andreasundschnurrendemia on 4. Mai 2020

Am 3.5. in Ilse Amenitschs Radiosendung „Literatur spezial“ auf Radio Steiermark und nun eine Woche in der ORF Radiothek online nachzuhören:
Das Prosagedicht „Die Rummelsburger See“, das ich vor 2 Jahren in Berlin und Leibnitz geschrieben und vor 2 Wochen in meinem Zuhausestudio (nicht zu verwechseln mit „Heimstudio“) eingelesen habe.

HIER ZU HÖREN – mit freundlichstem Vorspann von Ilse Amenitsch:

Wer den Text lesen will, muss sich bitte noch etwas gedulden bzw. kann mich gerne auch direkt kontaktieren.

Hier die Bilder zum Text: DER Rummelsburger See (nicht zu verwechseln mit DER Rummelsburger See [schwere Sprache!]).

 

 

 

 

Ich danke Ilse Amenitsch für die ebenso charmante wie perfekte redaktionelle Betreuung und meinem lieben Freund Reinfried Blaha für die Tage an der See!

 

Im April 2018 „jenseits des Ostkreuzes“ – Foto von Reinfried Blaha:

 

manuskripte in Berlin – Vorschau

Posted in Das Gelbe vom Jahr, manuskripte by andreasundschnurrendemia on 29. März 2018

Vorschau auf den Termin:
05.04.2018, 19:00, Andreas Unterweger bei der manuskripte-Präsentation in Berlin. Lesungen und Podiumsdiskussion. Es lesen Ruth Benrath, Georg Leß, Andrea Scrima, Gerhild Steinbuch, Andreas Unterweger, Joceline Ziegler. Moderation: Fabian Thomas. Literaturhaus Lettrétage, Mehringdamm 61, 10961 Berlin, Deutschland.

Vorschautext der manuskripte:

Seit 1960 liefert die Grazer Literaturzeitschrift „manuskripte“ laut ihrem Gründer und Herausgeber Alfred Kolleritsch „die beste Information, wie es mit der Literatur weitergeht“.

Im Literaturhaus Lettrétage präsentiert Andreas Unterweger, der neue Mitherausgeber der Zeitschrift, Lyrik, Prosa und dramatische Texte von Berliner „manuskripte“-AutorInnen aus den jüngsten der mittlerweile 219 (!) Ausgaben.

Die folgende Podiumsdiskussion über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der „manuskripte“ und der Literatur überhaupt wird von Fabian Thomas moderiert.

Kurzlesungen von:

Ruth Benrath (Berlin, D): „Lindern“ (Erzählung)
Georg Leß (Berlin, D): Gedichte
Andrea Scrima (Berlin, USA): „Wie viele Tage“ (Romanauszug)
Gerhild Steinbuch (Berlin, A): „Friendly Fire“ (Theater)
Andreas Unterweger (Leibnitz, A): „Das Gelbe vom Jahr“ (Prosa)
Joceline Ziegler (Magdeburg, D): Gedichte

Moderation: Fabian Thomas

Anschließend reger Heftverkauf, Abonnementabschlüsse und österreichische Gemütlichkeit!

Eintritt frei.

(Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Kulturforums in Berlin)

Vorschautext des Berliner Literaturhauses Lettrétage:

Zur Feier des bevorstehenden manuskripte-Meet and Reads im Literaturhaus Lettrétage in Berlin durfte ich Tom Bresemann, dem Mitbegründer von Lettrétage, folgendes Interview geben:

Was sind die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen Deiner Tätigkeit als Mitherausgeber der Manuskripte?

Seit Ende 2016 stehe ich Alfred Kolleritsch als Herausgeber der manuskripte zur Seite. Unsere Tätigkeit ist schnell definiert: Wir suchen nach den besten noch unveröffentlichten literarischen Texten, um sie in unserer Zeitschrift abzudrucken.

Zum einen durchforsten wir die wöchentlich rund 30 Einsendungen, die wir erhalten, zum anderen laden wir AutorInnen zur Mitarbeit ein – ob es sich nun um langjährige, sozusagen „regelmäßige“ BeiträgerInnen handelt (etwa Elfriede Jelinek, Friederike Mayröcker, Robert Menasse, Ilma Rakusa u. a.) oder um jüngere AutorInnen, die uns aufgefallen sind.

Bei der Auswahl der Texte agiert die manuskripte-Redaktion traditionell „offen“. Das heißt, es geht rein um die literarische Qualität der Texte – keine spezielle literarische Richtung wird bevorzugt. Die einzige Grenze, die wir außerhalb ästhetischer Kriterien ziehen ist die zur extremen Rechten. Andererseits kommen von dieser Seite so gut wie nie Texte. Schon gar nicht welche, die man in Betracht ziehen könnte!

Meine Aufgabe sehe ich auch darin, jüngeren deutschsprachigen AutorInnen die Scheu vor den ach so traditionsreichen manuskripten zu nehmen. Verglichen mit anderen Literaturzeitschriften mag es tatsächlich schwerer sein, in den manuskripten zu veröffentlichen, dafür hat diese Publikation dann aber auch wirklich Gewicht – etwa in der Wahrnehmung von VerlagslektorInnen.

Was erwartet das Publikum am 5. April in der Lettrétage?

Die beste Information, wie es mit der Literatur weitergeht!  Diese Information wird sowohl praktisch übermittelt (siehe Liste der Lesenden), zum anderen theoretisch: In einem Gespräch mit Fabian Thomas gebe ich meine Einschätzung zum gegenwärtigen Stand des Literaturbetriebs ab. Und beim gemütlichen Beisammensein nach der Veranstaltung wird sich die Gelegenheit ergeben, mit allen Auftretenden und den anderen anwesenden manuskripte-AutorInnen ins Gespräch zu kommen, diverse manuskripte-Hefte durchzublättern, zu kaufen oder gar ein Abonnement zu bestellen.

Worauf freust Du Dich am meisten?

Auf all die Freunde – alte und neue! Die manuskripte waren und sind geprägt von der Freundschaft zwischen Schreibenden – legendär etwa jene von Alfred Kolleritsch und Peter Handke. Gerhild Steinbuch veröffentlicht seit 2005 in den manuskripten, ich selbst kenne sie ungefähr gleich lang – es ist immer eine Freude, sie zu treffen. Ruth Benrath und ich haben uns 2011 bei der Autorentagung “Literarische Brennpunkte. Mikrotexte aus Lateinamerika und Europa“ im Literaturhaus Lettrétage kennengelernt und schon damals viel Spaß zusammengehabt. Viele andere kenne ich nur vom Lesen und Mailen – umso schöner, sie endlich persönlich kennenzulernen. Ich hoffe, dass viele unserer Berliner AutorInnen zur Lesung kommen – hoffentlich auch ein paar zukünftige!

*

In diesem Sinne: Bis nächste Woche!

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Das Gelbe vom Jahr IX (manuskripte 214)

Posted in Das Gelbe vom Jahr by andreasundschnurrendemia on 28. November 2016

Mein eigener Beitrag zu Heft 214 der manuskripte: eine Sammlung von Sätzen, geschrieben im September und Oktober dieses Jahres, großteils im Zug (Leibnitz-Graz-Leibnitz).
Impressionismus, Form, Musik – womöglich hatte ich einfach Lust, wieder einmal etwas zu machen, das jener Art meines Schreibens, die in der letzten Zeit so freundlich beschrieben wurde, auch tatsächlich entsprechen könnte.

Den Titel des zitierten Thomas Kling-Gedicht habe ich übrigens leider zu spät für die Druckabgabe herausgefunden. Die entsprechende Quellenangabe müsste korrekt lauten:
ein nachtzug, draußn, der – Thomas Kling, die weite sucht

Das Gelbe vom Jahr IX (Zugnotizen, September)

(Wer den Text lesen will, klickt bitte auf die blaue Zeile oben.)

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P.S. Über die freundliche Erwähnung meines Beitrags in der Literaturzeitschriften-Rundschau der Kleinen Zeitung v. 23.12.16 habe ich mich sehr gefreut – danke, lieber Werner Krause!

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P.P.S. Über die ebenso freundliche und noch mehr ins Detail gehende Erwähnung meines Beitrags in der Literaturzeitschriften-Rundschau auf literaturport.de von Volker Sielaff habe ich mich genauso gefreut!

„Eine Art Farbenlehre sind Andreas Unterwegers September-Notizen, dreißig Zweizeiler, jeweils von einer Strichlinie getrennt und „Das Gelbe vom Jahr IX“ betitelt. Möglicherweise handelt es sich hierbei um den Vorabdruck einer Fortsetzung von Unterwegers Sammlungen Das kostbarste aller Geschenke. Notizen (Droschl-Verlag, 2013) und Das Gelbe Buch (Droschl-Verlag, 2015). Das ist Sprache, die den Leser anfliegt, ohne Mühe. Man (oder das lyrische Ich) schläft mit einer Zeile von Thomas Kling ein und wacht mit einer von Joseph von Eichendorff wieder auf. Die Sinne in dieser aufs Äußerste verknappten lyrischen Prosa sind scharf gestellt, ein Kind, wohl die Tochter des Autors, gesellt sich dem Schreibenden, auf der Suche nach dem Gelb, hinzu; und manchmal ist´s auch ein Rosa oder Blau.“

Volker Sielaff, Zeitschriftenumschau, literaturport.de

P.P.P.S. Und auch darüber, dass Timo Brandt in seiner Rezension der manuskripte 214 für fixpoetry.com kurz auf meinen Text eingeht, habe ich mich gefreut:

„Andreas Unterwegers feine Bildsprachenlandschaft „Das Gelbe vom Jahr IX“ erschafft immer wieder auf kleinstem Raum Sinnigkeit und Eindrücklichkeit.“

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