Andreas Unterweger

„Grungy Nuts“ im Café Museum

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 11. Januar 2019

Wie cool ist das denn! Nächsten Montag lese ich im Rahmen einer „exklusiven Kaffeehauslesung“ in einem Opern-Libretto von Wolfgang Bauer*!

Vorschau: Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Café Museum, Operng. 7, 1010 Wien.

Ich bringe zwar weder drei Bier, zwei Buttersemmeln usw. …

… noch Schlapphut und Mantel mit …

… dafür aber meinen Erzählband „Grungy Nuts“, die druckfrischen Ryan Adams-Übersetzungen, meine Gitarre …

P9139834_1

… und meine Brille.

Ich werde zwei Erzählungen lesen, die ich noch nie vorgelesen habe.

Herzlichen Dank, lieber Gerhard Loibelsberger für die Einladung und den schönen Flyer (PDF)!!

Ich freue mich schon!

* Wolfgang Bauers Libretto findet sich in Band 9 der 2004 bei Droschl erschienenen Werkausgabe:

Nachwort von einem sehr jungen Germanisten und Rettungsfahrer:

Advertisements

„Groteske Einfälle“ („Grungy Nuts“ bei Ö1, Radiogeschichten)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 14. Dezember 2018

Meine Erzählung „Koffeinismus“ aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018) wurde heute, am 14.12.18, auf Ö1in „Radiogeschichten – Neue Literatur aus Österreich“, gesendet.

Gelesen (und zwar fabelhaft!) hat sie der große Grazer Schauspieler und Theatermacher Daniel Doujenis, gestaltet wurde die Sendung von ORF-Routinier Günter Encic, der sich in den letzten Jahrzehnten um die steirische Literatur sehr verdient gemacht hat.

Herzlichen Dank an beide Herren!

Die Sendung ist hier nachzuhören!

Screenshots von der Ankündigung, Kurzrezension von Günter Encic:

 

 

Paris 2018

Posted in Das gelbe Buch, gedichte, Grungy Nuts, Le livre jaune, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 3. Dezember 2018

Wie meine letzte Reise nach Paris war auch meine heurige Lesereise in die französische Hauptstadt wieder ein Fest – ein Fest fürs Leben!

Organisiert wurde mein Aufenthalt von Guillaume Métayer, meinem lieben Freund: Er lebt als Dichter, Geisteswissenschaftler, Übersetzer und Freigeist in Paris, Montparnasse.

Unterstützt wurde meine Reise vom Österreichischen Kulturforum Paris.

Vielen herzlichen Dank!

  1. Club des Poètes

(24.11.2018, 22:00, Andreas Unterweger liest Gedichte im Rahmen des Leseabends des Club des Poètes. 30 Rue de Bourgogne, 75007 Paris)

Gleich nach meiner weichen Landung …

…  hatte ich die Ehre, im ebenso streng bewachten …

… wie legendären, 1961 gegründeten Pariser Club des poètes zu lesen.

Erst ein Abendessen mit anderen poètes …

 

 

… darunter Guillaume Métayer …

 

 

… Krisztina Tóth aus Ungarn – hier mit dem vielfach begabten Gastgeber Blaise Rosnay – …

… Theaterwissenschaftlerin Zoe Schweitzer …

… Alexandra Filippi vom Österreichischen Kulturforum in Paris (3.v.l., mit exzellentem Literaturzeitschriftengeschmack) und Künstler Elias (Editions Caractères, r.):

(C) Österreichisches Kulturforum in Paris

Um 22 Uhr wird die Tür geschlossen, das Licht ausgeschaltet – „wir betreten das Territorium der Poesie“ … Der heutige Abend ist übersetzter Lyrik gewidmet.

Blaise Rosnay, Sohn des Gründers und heute selbst Leiter des Clubs, zu dessen Aufgaben auch das Bekochen der Gäste zählt, trägt auswendig Gedichte von Garcia Lorca, Georges Séferis u. a. vor:

 

 

 

Seine Mutter interpretiert ein Gedicht einer brasilianischen Dichterin:

 

 

Ich trete gemeinsam mit Krisztina Tóth aus Ungarn und Guillaume Métayer auf.
Krisztina und ich lesen Gedichte auf Ungarisch/Deutsch, Guillaume leitet ein und liest seine Übersetzungen.

(C) Österreichisches Kulturforum in Paris

Unsere Themen: Bestiarium und Familie – heißt für meine Texte: „Die Maus“ (neu übersetzt), „Die Schlange“, „Der Vater“, „Die Mutter“ (die drei letzteren sind 2016 in der Übersetzung von Guillaume Métayer in der französischen Literaturzeitschrift Place de la Sorbonne erschienen).

 

  1. Cabaret Culture Rapide, Belleville

25.11.2018

 

Am Ende eines langen, eindrucksvollen Nachmittags im Pariser Stadtteil Belleville …

… traten Guillaume Métayer und ich …

… zur Spontanlesung auf der Slambühne des Cabaret Culture Rapide an.

 

Soundtrack: The Cure, Townes van Zandt, das Hereinrauschen des abendlichen chinesisch-afrikanisch-französischen Kulturengemischs von Belleville, Paris …

 

  1. Festival „Livres en tête“, Paris-Sorbonne

(26.11.2018, Sorbonne, École Normale Supérieure, 45, rue d’Ulm 75005 Paris)

Wow! In der ausverkauften Salle des actes (rund 80 Leute) der ebenso altehrwürdigen wie vor Studentenleben sprühenden Pariser Universität Sorbonne wurden die Texte von 5 AutorInnen präsentiert: Neben meiner Erzählung „Don Juans“ auch Gedichte und Prosa von Christian Doumet, Claude Mouchard, Sanda Voica und Laure Gauthier, deren Texte ich bereits für die manuskripte übersetzt und besprochen habe.

 

Das Prinzip des Abends: Ein/e Schauspieler/in, Student/in an der Sorbonne, Mitglied der Schauspieltruppe „Les livreurs“ …

(c) Bernhard Engel

… trägt den Text davor, danach ein 5-Minuten-Interview mit dem Autor/der Autorin.
Moderator des Abends, voller Witz, Charme und Esprit wie immer: Guillaume Métayer (mit Claude Mouchard und Christian Doumet [r.], mit Laure Gauthier, mit Sanda Voica, die auch einen lesenswerten Bericht über diesen Abend verfasst hat):

Einer der 5 Höhepunkte des Abends – und für mich eine der Sternstunden meines Dichterlebens:
Paul Tchakarian

(c) Bernhard Engel

… liest die Erzählung „Don Juans“, von Guillaume Métayer für die Zeitschrift „Po&Sie“ übersetzt …

(c) Bernhard Engel

… und wie er sie liest!! Geradezu unheimlich, wie es ihm gelingt, dem Ich-Erzähler der „Hans und ich“-Geschichte (auch aus „Koffeinismus“ bzw. „Grungy Nuts“) bekannt, ein zwischen Naivität und Durchtriebenheit, Lachanfall und Gänsehaut oszillierendes Leben einzuhauchen. Jetzt weiß ich endlich, wie dieses „Ich“ aussieht! Und spricht! Und das alles in einer Übersetzung …
Ein großes Bravo und herzlichen Dank an Paul Tchakarian für seine Performance und Guillaume Métayer, der den Text nicht nur brillant übersetzt hat, sondern den Schauspieler auch dramaturgisch beraten hat (eigentlich ein Duo à la Hans und „ich“, die beiden …).

(c) Bernhard Engel

***

Nicht im Bild finden sich zahlreiche weitere erfreuliche Erlebnisse mit lieben Menschen, darunter:

  • Mein Auftritt im Atélier Poétique, dem Creative Writing-Kurs Guillaume Métayers an der Sorbonne. Eine große Ehre für mich, weil die rund 15 Studierenden die Aufgabe bekommen hatten, Gedichte „à la manière d´Andreas Unterweger“, also Gedichte in „meiner Manier“, zu schreiben.
    Und das ist ihnen auch großartig gelungen! Sobald ich mehr Zeit habe, würde ich an dieser Stelle gerne ein, zwei Übersetzungen aus den gesammelten Texten veröffentlichen.
  • Die amikale Besprechung im Büro des Verlags Éditions Lanskine mit Verlegerin Catherine Tourné und Schriftsteller Paul de Brancion:
    In der unwahrscheinlichen Atmosphäre einer Wohnung mit Gartenzugang Nähe Montparnasse erfuhr ich, dass „Le livre jaune“, „Das gelbe Buch“ in der wunderbaren Übersetzung des Germanisten Laurent Cassagnau, schon demnächst, im Frühling 2019, erscheinen soll.
    Ich bin sehr glücklich, dass dieses Buch, das mir so sehr am Herzen liegt, nun auch in Frankreich, dank Laurent Cassagnaus Bemühungen, einen solch engagierten Verlag mit so freundlichen Verlegern gefunden hat!

 

Paris hat also, zum Glück, wieder einmal kein Ende … Reste à l´écoute, la France!

 

Und herzlichen Dank noch einmal, lieber Guillaume Métayer, liebes 

Ohne Euch wäre dies alles nicht möglich gewesen!

Buch Wien 2018: Lesung auf der Standard-Bühne

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 17. November 2018

Nachtrag zum Termin:
10.11.2018, 11:00, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Moderation: Michael Wurmitzer (Der Standard). Buch Wien, Bühne 2 (Standard-Bühne).

Morgenstunde hat Grunge im Munde … Das alte Sprichwort: nie wahrer als am Morgen nach der Buch Wien Party!
Ich persönlich war bis Mitternacht dort, getan hat sich herzlich wenig, also bin ich – erleichtert, wie es alle Familienväter 40+ gewesen wären – gegangen. Später sollte ich erfahren: Um Mitternacht geht man nicht, da kommt man! Und zwar, um zu bleiben – bis zur Lesung.

Die Abschlusslesung der Party, meine Lesung aus „Grungy Nuts“, fand auf der Bühne 2, der Standard-Bühne der Buch Wien statt. Als Moderator fungierte Journalist Michael Wurmitzer (Der Standard – rechts), der mit guten Fragen und schmeichelhaften Assoziationen (Ernst Jandl!) nicht nur den Autor (links) begeisterte.

(c) Literaturverlag Droschl

Gelesen habe ich das Zwischenspiel „Polen“ aus „Die Instrumente“ und den Anfang von „Das Liebesleben der Meerjungfrauen“.

(c) Elisabeth Eccher

Dank an die zahlreichen Zuhörenden, die uns trotz der frühen Stunde und hektischen Meeseatmosphäre nicht den Rücken zugewendet haben!

(c) Literaturverlag Droschl

Eine sympathische Wiener Tradition: die Autogrammjäger! Diesmal ausrüstet mit einem Foto, das Werner Schandor 2009 geschossen hat:

Auch eine sympathische Tradition: Die gute Stimmung am Stand des Literaturverlags Droschl, an dem sich am Vortag das manuskripte-Meet and Drink abgespielt hatte. Auch am Samstag bildete er wieder das Herz der Veranstaltung – hier sichtbar im herzlichen Lachen der Droschl´schen Pressedame, Henrike Blum!

(c) Literaturverlag Droschl

„Verrückt erheitert“ (Die Furche über „Grungy Nuts“)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 8. November 2018

Liebe Leute, kauft Die Furche, denn darin finden sich immer die schönsten Rezensionen!
Nun gut, ich gebe zu, diese Feststellung ist subjektiv gefärbt. Aber was soll ich schon anderes sagen bei einer derart präzisen, gebildeten und einfühlsamen Besprechung wie jener, die der Germanist Stefan Neuhaus in der aktuellen Furche zu meinem neuen Buch „Grungy Nuts“ vorgelegt hat?

Ich habe mit diesem Text jedenfalls mannigfaltigen Grund zur Freude – etwa, wenn meine Prosa selbst in einer der hochinteressanten Abschweifungen mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen der von Lieblingsautoren wie Heinrich Böll und Thomas Mann verortet wird oder allerlei Wissenswertes über die Zahl 11 in meiner und anderer Literatur mitgeteilt wird.

(aus rechtlichen Gründen unscharf)

Ein paar meiner Lieblingszitate aus Stefan Neuhaus´ Rezension:

1. (Die Wahl des Verlags:)
„Es ist ein Coming-of-Age-Buch über, aber nicht für 17-Jährige, sondern für alle Junggebliebenen, die ein wenig nostalgisch, ein wenig mitleidig und ein wenig amüsiert zurückblicken. Ein bisschen verrückt fühlt man sich nach der Lektüre und auf eine nachdenkliche Weise erheitert.“

2. (Wiederauszupacken bei etwaigen Verhandlungen mit offiziellen Vertretern der Stadt Graz – zumindest manchen von ihnen:)
„Andreas Unterweger wurde 1978 in Graz geboren. Diese Stadt bietet offensichtlich einen guten Nährboden für Ungewöhnliches.“

3. (Wiederauszupacken in der Geschenkeanpreisschlacht vor Weihnachten!)
„Unterweger hat sich bereits einen Namen gemacht als Verfasser von ungewöhnlichen, nachdenkenswerten und dabei stets heiteren Texten. Wer ein Buch zum Verschenken sucht, das keine Konfektionsware ist und über das sich ein längeres Gespräch mit dem Beschenkten nicht vermeiden lässt, der ist bei Unterweger etwa mit ,Wie im Siebenten´, ,Du bist mein Meer´ oder ,Das kostbarste aller Geschenke´ [und hoffentlich auch ,Das gelbe Buch´- Anm. d. Verf.] an der richtigen Adresse.“
Noch wichtiger aber die folgende Feststellung (es ist die erste Rezension, die darauf eingeht):
„Doch der Ton ist für ihn neu“ …

Alles in allem: Tausend – oder nein: Elf Dank, lieber Stefan Neuhaus!

„Grungy Nuts“ in „Das rote Mikro“ – Vorschau

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 4. November 2018

Am 05.11.2018, 20:00, war ich zu Gast auf Radio Helsinki bei Barbara Belic und las die Erzählung „Koffeinismus“ aus „Grungy Nuts“ in „Das rote Mikro“. Außerdem erzählte ich ein bisschen etwas über die Entstehung des Buchs.

Die Sendung mit meiner Lesung aus „Grungy Nuts“, den Texten der Jungautoren Andreas Peterjan und Luca Manuel Kieser und Musik von Nirvana und The Morbidelli Brothers ist in der Datenbank der freien Radios unter https://cba.fro.at/387307 nachzuhören!

Hier Bilder der Aufnahme in Barbara Belics herzerwärmender Studioküche:

Im Hintergrund: sehenswerte Fotos und eine kunstvoll gerahmte Droschl-Karte mit einem Zitat aus einem neun Jahre alten Buch:

Vielen Dank, liebe Barbara, für den gemeinsamen Mittagskoffeinismus in Deiner schönen Wohnung – es war mir wie immer eine einzige Freude!

Blätterwirbel St. Pölten

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 26. Oktober 2018

Nachtrag zum Termin:
23.10.2018, 19:00, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Droschl-Verlagsabend beim Literaturfestival Blätterwirbel. Außerdem lesen: Laura Freudenthaler, Antonio Fian. Musik von Christina Kapusta und Oliver Steger. Stadtmuseum St. Pölten, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten.

Von den Augsburger „Rauchzeichen“ zum St. Pöltner Literaturfestival „Blätterwirbel“ …

… das seinem Namen wettermäßig alle Ehre machte:

Windstill, rauchfrei und laublos hingegen der Droschl-Verlagsabend …

… im Stadtmuseum St. Pölten:

Annette Knoch skizziert eloquent 40 Jahre Verlagsgeschichte:

Minimal-Jazz von Christina Kapusta und Oliver Steger:

Ich bekomme noch schnell segensreiche Medizin von „Christus als Apotheker“ …

… bevor ich selbst literarische Arzeneien aus „Grungy Nuts“ verabreiche:

Danach lasen die geschätzte Kollegin Laura Freudenthaler (hier beim Soundcheck) …

… und der große Antonio Fian:

Beim Brötchenbuffet lernte ich dann noch eine meiner seltenen Nachnamensbasen kennen: Frau U.!

 

Ein paar Bilder aus dem schönen Norden Österreichs:

Himmel über St. Pölten bei Nacht …

… und bei Tag:

Skyline von St. Pölten morgens …

… und abends:

Danke, lieber Literaturverlag Droschl, für die Einladung nach St. Pölten!

Danke, liebes Festival Blätterwirbel, für die schöne Unterkunft!

Hart, aber book fair (Frankfurt 2018)

Posted in Grungy Nuts, manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 16. Oktober 2018

Frankfurter Buchmesse 2018 – und ganz Frankfurt jammerte.
Die Leute von der Buchmesse jammerten über zu wenige LeserInnen, die LeserInnen jammerten über zu viele Bücher, die AutorInnen über viel zu viele andere AutorInnen …
Ganz Frankfurt jammerte? Nein, eine Handvoll steirischer AutorInnen, JournalistInnen und Kulturschaffender strahlte um die Wette …

(c) Akademie Graz/Land Steiermark

Schließlich wurde ihnen die Freude und Ehre zuteil, als Teil einer Landesdelegation, unter der Führung von Kulturlandesrat Christopher Drexler höchstpersönlich (Mitte/best dressed), einen Abend, eine Nacht und einen Tag, und das auch noch hintereinander, auf der Buchmesse zu verbringen!

Talking about my delegation

Organisiert wurde diese Horizonterweiterung des steirischen Kulturlebens, an der ich erfreulicherweise teilhaben durfte, von der Akademie Graz (im Bild vertreten durch Astrid Kury, 2. v. r., und Heidi Oswald, 1. rechts der Mitte) – und zwar so trefflich und reibungslos, dass ich, ohne eine einzige eigene Entscheidung zu treffen, vom Flughafen Graz-Thalerhof bis zum berühmten Österreich-Empfang im Städel-Museum in Frankfurt gelangte. Eine angenehme Art zu reisen – vielen Dank!

Im Städel-Museum führte mein erster selbstbestimmter Schritt – der in den Schatten von Kulturminister Gernot Blümel nämlich, aus dem heraus ich ein, zwei Fotos einer berühmten Persönlichkeit schießen wollte (nein, ich meine nicht die geschätzte Direktorin der Steiermärkischen Landesbibliothek, Katharina Kocher-Lichem …

… sondern diesen local hero …

) – freilich dazu, dass die Security mich aus dem nur österreichischen Kulturministern samt Entourage vorbehaltenen Obergeschoss in den Keller bzw. Hinterhof des Museums bugsierte … Was für ein Glück – fand dort doch das Galabuffet statt! Ich begann also erst gar nicht damit zu jammern, sondern strahlte aufs Neue – diesmal im Kreise meiner Homies vom Grazer Literaturverlag Droschl, die natürlich auch, als eigene Delegation, auf der Buchmesse alle Hände voll zu tun hatten:

(v. l. n. r., hinten: Lektor Christopher Heil, Autor ich, Verlegerin Annette Knoch,
vorne: Autorin Ally Klein, Pressedame Julia Marquardt.
(c) Literaturverlag Droschl)

Nach zahlreichen Gesprächen mit Persönlichkeiten des österreichischen, deutschen und sogar schweizerischen Literaturbetriebs sowie der Wiedervereinigung mit der Delegation des Ministers …

(c) BKA

… begaben wir uns mit einem Großraumtaxi (dessen Chauffeur über die geringe Zahl an taxifahrenden Messegästen jammerte), in die Hotelbar, wo im Rahmen einer innersteirischen, aber interdisziplinären Nachbesprechung des Empfangs die Vorbesprechung für eine der aus steirischer Sicht wesentlichsten Veranstaltungen der Buchmesse, das manuskripte-Sektfrühstück am nächsten Morgen, stattfand.

(Konzeptkünstler und Lyriker Jimi Lend, Romancière Nava Ebrahimi)

(Angelika Reitzer: Prosa und Drehbuch, Alter Egon: Prosa, Lyrik, Rockmusik)

Das Geheimherz der Buchmesse

… schlug, soviel steht fest, am Donnerstag, 11.10.18, zumindest für zwei Stunden lang (10-12) am, im und rund um den Stand des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels, wo die manuskripte, älteste und renommierteste Literaturzeitschrift Österreichs, ihr Sektfrühstück veranstalteten.

So stand es in der Einladung …

… hier …

… kaufte ich ein …

… und erreichte dann auch, sicher geleitet und beim Tragen unterstützt von den Damen und Herren der Delegation plus einem jammernden Frankfurter Taxifahrer, als Erster den Schauplatz:

In den folgenden zwei turbulenten Stunden bewirtete ich die zahlreichen Interessierten, darunter AutorInnen wie Daniel Wisser und Mareen Bruns …

… Robert Huez vom Literaturhaus Wien …

… die extra für das Sektfrühstück aus Köln angereiste Autorin Roswitha Haring …

… JournalistInnen wie Ute Baumhackl, Michaela Reichert und Christoph Hofer …

… Jimi Lend, Astrid Kury und Heidi Oswald …

… Nava Ebrahimi und Wolfgang Lampl …

… Angelika Reitzer und viele andere mehr …

… mit Bio-Prosecco, Bio-Brezeln und der „besten Information, wie es mit der Literatur weitergeht“!

Anschließend ein zweites Sektfrühstück mit der Delegation, Come-together mit Starautor Ilja Trojanow …

(c) Akademie Graz

… und Zaza Burchuladze …

… ein hastiger Blick aus dem Glastunnel …

… und ab zum Stand des Literaturverlags Droschl …

(c) Literaturverlag Droschl

… der bekanntlich das Herz der Veranstaltung darstellt – sofern eine Halle weiter nicht gerade ein manuskripte-Sektfrühstück stattfindet.

Ach ja, ich habe ja in diesem Herbst auch ein Buch am Start.

Und da sind auch schon wieder meine Homies!

(Bildbeschreibung s.o., diesmal mit Henrike Blum, Presse Österreich, ganz links.
(c) Literaturverlag Droschl)

Danach ab zum Lesestudio des Literadio: erst Angelika Reitzers Lesung aus ihrem sehr empfehlenswerten Roman „Obwohl es kalt ist draußen“, dann mein eigener Auftritt mit Redakteur Herbert Gnauer. In dem rund halbstündigen Gespräch erzählte ich mehr über „Grungy Nuts“ als je zuvor: hier der Bericht mit Link zur Audiodatei!

(c) Regina Leibetseder-Löw

Nach einem kurzen Abstecher zum Sekt-Empfang des Droschl-Empfangs (40-Jahr-Jubiläum: herzlichen Glückwunsch!), dem dritten Sektfrühstück des Tages …

(c) Literaturverlag Droschl

… ging es zum ersten (und letzten) gemeinsamen Abendmahl der Delegation:

(c) Akademie Graz

Dort trennten sich unsere Wege. Während das Gros der Landesdelegation den Nachtflug zurück nach Graz nahm, hielten der Performance-Lyriker Jimi Lend und ich auch noch bei der erstmals veranstalteten Messeparty der Verlage im Literaturhaus Frankfurt die Stellung. Und da waren ja auch wieder meine Homies!

(c) Literaturverlag Droschl

Hier sieht man Jimi Lend und mich beim Gedankenaustausch mit Adrian Kasnitz vom Verlag Parasitenpresse und der Fotografin:

(c) Kinga Toth

Mit vereinten Kräften gelang es Team Droschl, beim Wettfeiern der Verlage so manch größeres Unternehmen in den Schatten zu stellen! Es war also alles wie in Wirklichkeit, beim Wetteifern … Bravo, …

(c) Literaturverlag Droschl!

Am nächsten Morgen: Noch einmal auf die Buchmesse! Dazu durch das Stadtzentrum. Nanu, wohin sind die kleinen Fachwerkhäuschen von gestern Abend verschwunden?

… dann noch einmal zum Droschl-Stand …

… und zurück …

… durch die Straßen von Frankfurt …

… zum Flughafen …

… und nach Hause! Dort wurde ich mit veganer Erdnuss-Grungy-Torte …

… und Ernte-Punk-Fest stilecht willkommen geheißen. Außerdem waren mir die Berichte über die Reise der Delegation quasi vorausgereist:

Besten Dank an die Damen und Herren vom Land Steiermark, die unser Steuergeld auf diese sinnvolle Weise investiert haben!
Und danke, sehr geehrte Damen von der Akademie Graz, für die perfekte Organisation!

Die Reise war nicht eben unintensiv, aber unbezahlbar, was das Knüpfen und Pflegen von Kontakten anbelangt: eine wichtige Horizonterweiterung – und lustig!

Grotesk oder sublim? (Lesung Literadio in Frankfurt)

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 12. Oktober 2018

Nachtrag zum Termin:
11.10.2018, 16:30, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018) bei Literadio, Stand der IG Autorinnen Autoren Halle 4.1 B33, Frankfurter Buchmesse.

Gestern habe ich auf der Frankfurter Buchmesse so viel über „Grungy Nuts“ erzählt wie noch nie. Rund eine eine halbe Stunde dauerte das Gespräch auf Literadio, das Redakteur Herbert Gnauer mit tiefem Hintergrundwissen und dem gebotenen Witz leitete. Dazu lese ich noch die erste Seite der ersten Erzählung im Buch, „Koffeinismus“.

Das Gespräch ist hier zur Gänze im CBA-Archiv nachzuhören!!!

Unten noch einige der gelungenen Fotos von Regina Leibetseder-Löw.

Vielen Dank, liebes Team von Literadio, für dieses schöne Erlebnis! Es war der Höhepunkt meiner diesjährigen Frankfurt-Reise.

Alle Fotos (c) Regina Leibetseder-Löw

„Andreas Unterweger: Grungy Nuts Erzählungen, gebaut aus grotesken Einfällen und brillant gebauten Satzgebilden. Unterwegers Fabulierkunst kennt dabei keine Genregrenzen. Beteiligte: Andreas Unterweger (Autor/in) Herbert Gnauer (Redakteur/in)“ (Literadio)

„Eine Mischung aus Nirvana und Arnold Schönberg“ (Buchkultur zu „Grungy Nuts“)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 7. Oktober 2018

Ich freue mich über Senta Wagners sehr freundliche Besprechung von „Grungy Nuts“ (Droschl 2018), die in der aktuellen Ausgabe der „Buchkultur“ unter dem Titel „Crunchy, nein doch Grungy Nuts“ erschienen ist – vielen Dank!

Schöne Sätze daraus:

„Die Protagonisten der vorliegenden Geschichten sind der erste Kaffee, der erste Liebeskummer, Bandproben, Musik und Drogen.“

oder

„Die Sprache Unterwegers tastet, ringt, stolpert, ruft aus, wiederholt, beschränkt und öffnet sich.“

oder

„Das Buch ist eine Mischung aus Nirvana und Arnold Schönberg.“

Arnold Schönberg, Foto (c) Man Ray,
gelb übermalt von yours truly