Andreas Unterweger

Hart, aber book fair (Frankfurt 2018)

Posted in Grungy Nuts, manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 16. Oktober 2018

Frankfurter Buchmesse 2018 – und ganz Frankfurt jammerte.
Die Leute von der Buchmesse jammerten über zu wenige LeserInnen, die LeserInnen jammerten über zu viele Bücher, die AutorInnen über viel zu viele andere AutorInnen …
Ganz Frankfurt jammerte? Nein, eine Handvoll steirischer AutorInnen, JournalistInnen und Kulturschaffender strahlte um die Wette …

(c) Akademie Graz/Land Steiermark

Schließlich wurde ihnen die Freude und Ehre zuteil, als Teil einer Landesdelegation, unter der Führung von Kulturlandesrat Christopher Drexler höchstpersönlich (Mitte/best dressed), einen Abend, eine Nacht und einen Tag, und das auch noch hintereinander, auf der Buchmesse zu verbringen!

Talking about my delegation

Organisiert wurde diese Horizonterweiterung des steirischen Kulturlebens, an der ich erfreulicherweise teilhaben durfte, von der Akademie Graz (im Bild vertreten durch Astrid Kury, 2. v. r., und Heidi Oswald, 1. rechts der Mitte) – und zwar so trefflich und reibungslos, dass ich, ohne eine einzige eigene Entscheidung zu treffen, vom Flughafen Graz-Thalerhof bis zum berühmten Österreich-Empfang im Städel-Museum in Frankfurt gelangte. Eine angenehme Art zu reisen – vielen Dank!

Im Städel-Museum führte mein erster selbstbestimmter Schritt – der in den Schatten von Kulturminister Gernot Blümel nämlich, aus dem heraus ich ein, zwei Fotos einer berühmten Persönlichkeit schießen wollte (nein, ich meine nicht die geschätzte Direktorin der Steiermärkischen Landesbibliothek, Katharina Kocher-Lichem …

… sondern diesen local hero …

) – freilich dazu, dass die Security mich aus dem nur österreichischen Kulturministern samt Entourage vorbehaltenen Obergeschoss in den Keller bzw. Hinterhof des Museums bugsierte … Was für ein Glück – fand dort doch das Galabuffet statt! Ich begann also erst gar nicht damit zu jammern, sondern strahlte aufs Neue – diesmal im Kreise meiner Homies vom Grazer Literaturverlag Droschl, die natürlich auch, als eigene Delegation, auf der Buchmesse alle Hände voll zu tun hatten:

(v. l. n. r., hinten: Lektor Christopher Heil, Autor ich, Verlegerin Annette Knoch,
vorne: Autorin Ally Klein, Pressedame Julia Marquardt.
(c) Literaturverlag Droschl)

Nach zahlreichen Gesprächen mit Persönlichkeiten des österreichischen, deutschen und sogar schweizerischen Literaturbetriebs sowie der Wiedervereinigung mit der Delegation des Ministers …

(c) BKA

… begaben wir uns mit einem Großraumtaxi (dessen Chauffeur über die geringe Zahl an taxifahrenden Messegästen jammerte), in die Hotelbar, wo im Rahmen einer innersteirischen, aber interdisziplinären Nachbesprechung des Empfangs die Vorbesprechung für eine der aus steirischer Sicht wesentlichsten Veranstaltungen der Buchmesse, das manuskripte-Sektfrühstück am nächsten Morgen, stattfand.

(Konzeptkünstler und Lyriker Jimi Lend, Romancière Nava Ebrahimi)

(Angelika Reitzer: Prosa und Drehbuch, Alter Egon: Prosa, Lyrik, Rockmusik)

Das Geheimherz der Buchmesse

… schlug, soviel steht fest, am Donnerstag, 11.10.18, zumindest für zwei Stunden lang (10-12) am, im und rund um den Stand des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels, wo die manuskripte, älteste und renommierteste Literaturzeitschrift Österreichs, ihr Sektfrühstück veranstalteten.

So stand es in der Einladung …

… hier …

… kaufte ich ein …

… und erreichte dann auch, sicher geleitet und beim Tragen unterstützt von den Damen und Herren der Delegation plus einem jammernden Frankfurter Taxifahrer, als Erster den Schauplatz:

In den folgenden zwei turbulenten Stunden bewirtete ich die zahlreichen Interessierten, darunter AutorInnen wie Daniel Wisser und Mareen Bruns …

… Robert Huez vom Literaturhaus Wien …

… die extra für das Sektfrühstück aus Köln angereiste Autorin Roswitha Haring …

… JournalistInnen wie Ute Baumhackl, Michaela Reichert und Christoph Hofer …

… Jimi Lend, Astrid Kury und Heidi Oswald …

… Nava Ebrahimi und Wolfgang Lampl …

… Angelika Reitzer und viele andere mehr …

… mit Bio-Prosecco, Bio-Brezeln und der „besten Information, wie es mit der Literatur weitergeht“!

Anschließend ein zweites Sektfrühstück mit der Delegation, Come-together mit Starautor Ilja Trojanow …

(c) Akademie Graz

… und Zaza Burchuladze …

… ein hastiger Blick aus dem Glastunnel …

… und ab zum Stand des Literaturverlags Droschl …

(c) Literaturverlag Droschl

… der bekanntlich das Herz der Veranstaltung darstellt – sofern eine Halle weiter nicht gerade ein manuskripte-Sektfrühstück stattfindet.

Ach ja, ich habe ja in diesem Herbst auch ein Buch am Start.

Und da sind auch schon wieder meine Homies!

(Bildbeschreibung s.o., diesmal mit Henrike Blum, Presse Österreich, ganz links.
(c) Literaturverlag Droschl)

Danach ab zum Lesestudio des Literadio: erst Angelika Reitzers Lesung aus ihrem sehr empfehlenswerten Roman „Obwohl es kalt ist draußen“, dann mein eigener Auftritt mit Redakteur Herbert Gnauer. In dem rund halbstündigen Gespräch erzählte ich mehr über „Grungy Nuts“ als je zuvor: hier der Bericht mit Link zur Audiodatei!

(c) Regina Leibetseder-Löw

Nach einem kurzen Abstecher zum Sekt-Empfang des Droschl-Empfangs (40-Jahr-Jubiläum: herzlichen Glückwunsch!), dem dritten Sektfrühstück des Tages …

(c) Literaturverlag Droschl

… ging es zum ersten (und letzten) gemeinsamen Abendmahl der Delegation:

(c) Akademie Graz

Dort trennten sich unsere Wege. Während das Gros der Landesdelegation den Nachtflug zurück nach Graz nahm, hielten der Performance-Lyriker Jimi Lend und ich auch noch bei der erstmals veranstalteten Messeparty der Verlage im Literaturhaus Frankfurt die Stellung. Und da waren ja auch wieder meine Homies!

(c) Literaturverlag Droschl

Hier sieht man Jimi Lend und mich beim Gedankenaustausch mit Adrian Kasnitz vom Verlag Parasitenpresse und der Fotografin:

(c) Kinga Toth

Mit vereinten Kräften gelang es Team Droschl, beim Wettfeiern der Verlage so manch größeres Unternehmen in den Schatten zu stellen! Es war also alles wie in Wirklichkeit, beim Wetteifern … Bravo, …

(c) Literaturverlag Droschl!

Am nächsten Morgen: Noch einmal auf die Buchmesse! Dazu durch das Stadtzentrum. Nanu, wohin sind die kleinen Fachwerkhäuschen von gestern Abend verschwunden?

… dann noch einmal zum Droschl-Stand …

… und zurück …

… durch die Straßen von Frankfurt …

… zum Flughafen …

… und nach Hause! Dort wurde ich mit veganer Erdnuss-Grungy-Torte …

… und Ernte-Punk-Fest stilecht willkommen geheißen. Außerdem waren mir die Berichte über die Reise der Delegation quasi vorausgereist:

Besten Dank an die Damen und Herren vom Land Steiermark, die unser Steuergeld auf diese sinnvolle Weise investiert haben!
Und danke, sehr geehrte Damen von der Akademie Graz, für die perfekte Organisation!

Die Reise war nicht eben unintensiv, aber unbezahlbar, was das Knüpfen und Pflegen von Kontakten anbelangt, eine wichtige Horizonterweiterung – und lustig!

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Grotesk oder sublim? (Lesung Literadio in Frankfurt)

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 12. Oktober 2018

Nachtrag zum Termin:
11.10.2018, 16:30, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018) bei Literadio, Stand der IG Autorinnen Autoren Halle 4.1 B33, Frankfurter Buchmesse.

Gestern habe ich auf der Frankfurter Buchmesse so viel über „Grungy Nuts“ erzählt wie noch nie. Rund eine eine halbe Stunde dauerte das Gespräch auf Literadio, das Redakteur Herbert Gnauer mit tiefem Hintergrundwissen und dem gebotenen Witz leitete. Dazu lese ich noch die erste Seite der ersten Erzählung im Buch, „Koffeinismus“.

Das Gespräch ist hier zur Gänze im CBA-Archiv nachzuhören!!!

Unten noch einige der gelungenen Fotos von Regina Leibetseder-Löw.

Vielen Dank, liebes Team von Literadio, für dieses schöne Erlebnis! Es war der Höhepunkt meiner diesjährigen Frankfurt-Reise.

Alle Fotos (c) Regina Leibetseder-Löw

„Andreas Unterweger: Grungy Nuts Erzählungen, gebaut aus grotesken Einfällen und brillant gebauten Satzgebilden. Unterwegers Fabulierkunst kennt dabei keine Genregrenzen. Beteiligte: Andreas Unterweger (Autor/in) Herbert Gnauer (Redakteur/in)“ (Literadio)

„Eine Mischung aus Nirvana und Arnold Schönberg“ (Buchkultur zu „Grungy Nuts“)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 7. Oktober 2018

Ich freue mich über Senta Wagners sehr freundliche Besprechung von „Grungy Nuts“ (Droschl 2018), die in der aktuellen Ausgabe der „Buchkultur“ unter dem Titel „Crunchy, nein doch Grungy Nuts“ erschienen ist – vielen Dank!

Schöne Sätze daraus:

„Die Protagonisten der vorliegenden Geschichten sind der erste Kaffee, der erste Liebeskummer, Bandproben, Musik und Drogen.“

oder

„Die Sprache Unterwegers tastet, ringt, stolpert, ruft aus, wiederholt, beschränkt und öffnet sich.“

oder

„Das Buch ist eine Mischung aus Nirvana und Arnold Schönberg.“

Arnold Schönberg, Foto (c) Man Ray,
gelb übermalt von yours truly

 

„Lustvolle Anarchie“ (Literaturhaus Graz)

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 29. September 2018

Nachtrag zum Termin:
25.09.2018, 19:00, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Andrea Winkler. Literaturhaus Graz, Elisabethstr. 30, 8010 Graz.

Trotz der abschreckenden Vorberichterstattung – etwa auf einer der beiden Saisonpostkarten des Literaturhauses Graz …

(c) Literaturhaus Graz

… oder auf den dazugehörigen Postern …

… auf Facebook …

… und auf Twitter …

 

 

 

… – fand die Veranstaltung dann nicht nur statt, sondern kann sogar als gelungen bezeichnet werden!

Schuld daran, wie schon in der Alten Schmiede, 1.: die eloquente Moderation, diesmal der Herren Klaus Kastberger (Begrüßung) …

… und Günther Höfler. Letzterer war einer meiner Germanistik-Professoren an der Uni Graz. Unvergessen das Proseminar zur „Gegenwartslyrik“ (der späten 1990er), bei dem ich ein Referat über Ulrike Draesner hielt (Debakel) und eine Arbeit über Thomas Klings Gedicht vogelherd / mikrobucolica schrieb (Licht am Ende der Verse …).
Wie nicht anders zu erwarten, erwies sich seine Einführung als wunderbarer kleiner Aufsatz. Hier das Zitat für die „Grungy Nuts“-Seite: „Das Charmante an diesem Buch ist, dass das Spiel mit Grunge, fast 25 Jahre nach dessen Hochzeit, ironisch, verblüffend und vergnüglich ist.“
Und hier der gesamte Text – herzlichen Dank fürs Bereitstellen!

2. hatte ich mit Andrea Winkler wieder eine außergewöhnliche Kollegin an der Seite, deren Bücher ganz ohne faulen Zauber auskommen und auf bewusst unscheinbare Art zum Radikalsten und Widerständigsten gehören, was heute auf Deutsch geschrieben wird.

Und 3. hatte ich vorab – womöglich doch wegen der Vorberichte?! –  so viele entschuldigende Absagen und Berichte über alternative abendliche Vorhaben (GAK, Obsession Sisters, Katerkur, Kalvarienbergbesteigung …) erhalten, dass ich begeistert war, überhaupt Leute im Literaturhaus vorzufinden! Und gar nicht wenige! Danke!

U. a. anwesend: die Journalistin Barbara Belic, die als einzige Hörerin bereits bei zwei Lesungen aus „Grungy Nuts“ war. Langweilig wurde ihr nicht, denn ich achte auf meine ZuhörerInnen. Beim ersten Mal, ORF-Zentrum, las ich die erste Erzählung im Buch, „Koffeinismus“, beim zweiten Mal, Alte Schmiede, die zweite Erzählung, „Das Liebesleben der Meerjungfrauen“, und dieses Mal, angestachelt von Günther Höflers Einleitung, intonierte ich die dritte Erzählung …

… „Die Instrumente“.
(Zur Erinnerung: Akt 1 dieser Rockoper wurde von Marina Poleukhina spektakulär vertont: hier nachzuhören.)

Weiters anwesend (u. a.): Autor und Fotograf Werner Schandor, der dieses Foto von meiner Lesung geschossen hat – danke!

(c) Werner Schandor

Nicht dabei leider die verehrte Kollegin Angelika Reitzer. Aber die Zugabe, die sie in der Alten Schmiede dankenswerterweise gefilmt hat, habe ich auf dieselbe Weise auf derselben Gitarre und mit demselben Einstiegswitz noch einmal gespielt. Abgesehen vom Hintergrund und dem T-Shirt war also alles ganz gleich wie in Wien (wo Barbara Belic ja nicht war – sonst hätte ich einen anderen Song gespielt). Hier also noch einmal Angelika Reitzers Videoclip. Professionelles Understatement obliges.

 

„Ein großes, grausam-lustiges Chaos“ (Alte Schmiede)

Posted in Cobainologie, Grungy Nuts, ratlos, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 23. September 2018

Nachtrag zum Termin:
20.09.2018, 19:00, Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Verena Stauffer. Alte Schmiede Wien, Schönlaterng. 9, 1010 Wien.

Unter einem selten guten Stern stand mein jüngster Auftritt in der Alten Schmiede!

1. gab es mit Daniel Terkl

… einen profund vorbereiteten Kurator und Moderator, der sowohl mit seinem klugen Ankündigungstext …

… als auch in seiner gewitzten, gut recherchierten Anmoderation die passenden (hermeneutischen) Instrumente …

… auf richtige Weise einsetzte!
(Dass etwa Arthur Rimbauds „Illuminations“, aus dem das Motto für „Grungy Nuts“ stammt, laut Daniel Terkl das Lieblingsbuch Kurt Cobains gewesen sein soll, der auf dem Cover und mehreren Seiten des Buchs prominent herumgeistert – wow! Vernetzende Textanalyse ganz im Sinn der besprochenen Arbeit!)

2. hatte ich mit Verena Stauffer eine ebenso sympathische wie begabte Kollegin zur Seite, mit der ich dieses Jahr erfreulicherweise noch mehrere Auftritte absolvieren darf: Ich freue mich schon darauf!

Und 3. waren, obwohl draußen der letzte richtige Sommerabend des Jahres tobte, zahlreiche Freund- und LeserInnen aus Wien und Umgebung (von Meidling bis Japan) gekommen, darunter etwa die verehrte Kollegin Angelika Reitzer, die dankenswerterweise dieses Video von der musikalischen Zugabe gefilmt hat:

Ich danke allen namentlich Genannten und Ungenannten für diesen Abend, der so ziemlich genau das Gegenteil jener Stimmung verbreitete, die im oben gespielten und unten in Gestalt seiner Lyrics festgehaltenen Song versprüht wird!

 

Das Gegenteil
(Geschrieben 2007, bislang einzige Aufführung 2007, ratlos live auf der Karl-Eder, Gmunden)

 

Ich bin das Gegenteil von dem, was ich gern wär
und alle Leute laufen schreiend vor mir her
wenn meine Seele eine Käsekrainer wär, ich
kotzte sie heraus
dann wäre alles aus
dann wäre alles gut
aber wozu?

Ich leb allein mit meinen
Tachyonen
und hundert Liedern über
Depressionen
und tausend Büchern über
Illusionen
du hast leicht reden am Telefon
ich muss hier wohnen

Mit mir allein
allein mit mir

Ich bin das Gegenteil
von dir

*

Weitere Fotos aus Wien:

Illumination vor der Lesung:

„Dr. Faustus“ feat. „Grungy Nuts“:

Zur Mädchengitarre „umfunktionierte“ Ex-Post-Grunge-Gitarre:

Einer der „Kästen“ aus „Grungy Nuts“:

Eine der „Meerjungfrauen“ aus der Erzählung „Das Liebesleben der Meerjungfrauen“, die ich gelesen habe:

Daniel Terkl, tiefschürfender „Knight Rider“-Exeget, erinnert sich an seine Begegnung mit Michael Knight:

„Ich wäge jedes Wort sehr genau ab“ (Kronen Zeitung v. 20.9.18)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 21. September 2018

Gestern, 20.09.18, in der Kronen Zeitung, aber auch heute noch nett zu lesen:
Christoph Hartner, der Literaturspezialist in der gute und wichtige Arbeit leistenden Steirerkrone-Kulturredaktion, interviewt mich zu „Grungy Nuts“ und manuskripte:

Herzlichen Dank für das lustige Gespräch, lieber Christoph!

 

„Rhythmus der Texte“ (Ö1-Leporello zu „Grungy Nuts“)

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 20. September 2018

Vielen Dank für den schönen Beitrag in Leporello heute auf Ö1, liebe Judith Hoffmann!

Ein Zitat daraus:
„Erzählt wird von Tagträumern und WG-Chaoten, von echten und falschen Freunden und von der verwirrenden Erkenntnis, die Welt plötzlich nicht mehr mit Kinderaugen sehen zu können.“

Und so hat es ausgesehen, als ich, via Konferenzschaltung aus dem playmobilraumschiffartigen Tonstudio im ORF Landesstudion Steiermark „zugeschaltet“, mit Judith Hoffmann unterhalten habe:

„Probe ohne Instrumente“ (F.A.Z. über „Grungy Nuts“)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 19. September 2018

Es lohnt sich, meiner Kollegin Doris Brockmann auf Twitter zu folgen! Erstens bleibe ich so in punkto Literaturpreis Wartholz auf dem Laufenden (viel Glück!), zweitens ist sie die einzige FAZ-Leserin in meiner Timeline:

Danke dafür, @DorisBrockmann – und besten Dank auch an Alexander Müller, der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 19.09.2018 sehr ausführlich und freundlich an „Grungy Nuts“ (Droschl 2018) herumrätselt und dabei einzelne Erzählungen, Blog-Beiträge und Details aus der Autorenbiografie nacherzählt.

Ein Zitat daraus:

„Die Schwelle zum Erwachsenwerden, die unordentlichste und unsicherste Phase des Lebens, bekommt einen strengen formalen Rahmen.“

Es ist womöglich auch eine Phase des Lebens, in der man sich von strengen formalen Rahmen (Schule, Erwartungen etc.) eingeengt fühlt.

Wie auch immer: Schnell zur Trafik!

„Grungy Nuts“ (english)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 16. September 2018

Weil auf Englisch alles cooler klingt, hat mein lieber Verlag, der Literaturverlag Droschl, den Titel meines neuen Buchs „Grungy Nuts“ ins Englische übersetzen lassen. Auf Englisch lautet er: „Grungy Nuts„.

Und auch den Klappentext gibt es jetzt auf Englisch:

Remember what it felt like, being 17? Andreas Unterweger sends the reader on an adventurous journey through time full of innuendo. His 17-year-old protagonists, room-mates who have their own grunge band, personify the frenzied spirit of this decade. Unterweger follows them through dramas unfolding in disco basements, witnesses their first lovesickness and watches while a bunch of »mermaids« turns a one-bedroom apartment upside down in dizzying speed.
With his puns, grotesque whims and brilliant phrasing, Unterweger sets off a literary Rube Goldberg machine.

http://www.droschl.com/book/grungy-nuts/

Für diejenigen, die wissen wollen, was der englische Klappentext auf Deutsch bedeutet, habe ich den englischen Klappentext in die Übersetzungsmaschine Google Translate gesteckt (wie es in der in „Grungy Nuts“ enthaltenen Erzählung „Drain Sie“ mit den Lyrics von Nirvanas „Drain You“ geschieht):

Erinnerst du dich, wie es sich anfühlte, 17 zu sein? Andreas Unterweger schickt den Leser auf eine abenteuerliche Zeitreise voller Anspielungen. Seine 17-jährigen Protagonisten, Zimmergenossen, die eine eigene Grunge-Band haben, verkörpern den rasenden Geist dieses Jahrzehnts. Unterweger folgt ihnen durch Dramen, die sich in Disco-Kellern entfalten, erlebt ihren ersten Liebeskummer und beobachtet, wie ein Haufen »Meerjungfrauen« eine Einzimmerwohnung in schwindelerregender Geschwindigkeit auf den Kopf stellt.
Mit seinen Wortspielen, grotesken Launen und brillanten Phrasierungen setzt Unterweger eine literarische Rube-Goldberg-Maschine in Gang.

Alternativ kann freilich auch der (etwas längere, anders strukturierte) Ausgangstext gelesen werden.

Und auch einige Presse-Zitate gibt es nun auf Englisch:

»A literary concept album with a visual prose-poetry that is accessible and catchy as well as it has the spirit of the teenage rebellion like the best songs of the history of rock music.« (Gerald Lind, literaturhaus.at)

»This author is extremely alert, a virtual seismograph.« (Werner Krause, Kleine Zeitung)

»Unterweger wrote a humorous book that is enarmoured with language.« (Angelika Grabher-Hollenstein, APA)

 

GEGENWARTSLITERATUR 2759 (H. Schönauer zu „Grungy Nuts“)

Posted in Grungy Nuts by andreasundschnurrendemia on 14. September 2018

Wunderbare Besprechung zu „Grungy Nuts“ (Droschl 2018), äußerst schlau, äußerst genau und mit präzisen sprachlichen Bildern, von Helmuth Schönauer auf dem empfehlenswerten Blog http://www.schoenauer-literatur.com/:

Hier geht´s zum Blog.

Danke sehr, Herr Schönauer!