Andreas Unterweger

Literarischer Abend in der Apotheke Krems in Voitsberg

Posted in Das gelbe Buch, Grungy Nuts, Koffeinismus, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 21. Dezember 2019

Nachtrag zum Termin:
12.12.2019, 19 Uhr, Andreas Unterweger liest das Beste aus seinen Büchern. Apotheke Krems, Grazer Vorstadt 152, 8570 Voitsberg.

Nach Krems kam gleich die Apotheke Krems – und zwar in der Grazer Vorstadt – in Voitsberg!

Die Vorberichterstattung war großartigerweise opulent …

… das spektakuläre Buffet samt Buchtelplatten und eigens kreiertem Drink („Der Apotheker“) startklar …

(c) Kremser Apotheke

… nur einer fehlte … Wer? Der, der andauernd fröhlich über die Adresse gewitzelt hatte  …

Wer hätte auch ahnen können, dass es sich um eine Art Bermuda-Dreieck handelte?

Und so verirrte ich mich irgendwo zwischen Krems, Graz und Voitsberg dermaßen, dass die Lesung leider mit 20 Minuten Verspätung starten musste …

Ich danke den vielen Gästen, die ausgeharrt haben …

(c) Der Weststeirer

… darunter der Voitsberger Bürgermeister Bernd Osprian und die Gastgeberin, Mag. Alexandra Fuchsbichler:

(c) Der Weststeirer

Ich las aus „Das gelbe Buch“ …

(c) Der Weststeirer

… und „Grungy Nuts„. Anschließend gab es Buchteln, Palatschinken-Brötchen und  Apotheker-Drinks – so viel Spaß hatte ich in einer Apotheke noch nie!

Herzlichen Dank für die Einladung, liebe Alexandra Fuchsbichler, danke für die Vermittlung, lieber Droschl-Verlag!

(c) Der Weststeirer

Schilf ahoi!

Posted in Cobainologie, Grungy Nuts, Koffeinismus by andreasundschnurrendemia on 19. August 2018

Nachtrag zum Termin:
16.08.2018, 20:00: Andreas Unterweger liest aus „Grungy Nuts“ (Droschl 2018). Außerdem liest: Manfred Rumpl. Musik von Maja Jaku & Band. ORF-Hör- und Seebühne, Graz.

Wie immer auf der Hör- und Seebühne war das ein sehr, sehr schöner Abend!

Hier ein paar Streiflichter …

Jazz-Sängerin Maja Jaku: „Auch wenn ich ,Alle meine Entchen´ singe, ist es Jazz“ .

Sie sang dann freilich nicht „Alle meine Entchen“, sondern nach Jazz-Standards klingende Eigenkompositionen mit Versen wie: „I lost my country, lost my friends, but I never lose my blues“.

Günter Encic interviewt mich – nicht zum Thema Jazz, sondern zum Thema Grunge (offenbar kaum jemandem [mehr] ein Begriff [im Gegensatz zu Nirvana, übrigens].
Ich versuche eloquenzmäßig mitzuhalten: „Sogar wenn ich ein Kindergedicht schreibe, ist es Grunge“.*

Günter Encic moderiert bestens vorbereitet und launigst – u. a. mit allseits beliebten Witzen über den SK Sturm (0:5!!) …

Ich entere die Bühne …

… und versuche, witzmäßig mitzuhalten: „Ich bin GAK-Fan, mir geht’s gut … Vorsicht mit den Bechern …“

Ich lese „Koffeinismus“, die Auftakterzählung aus „Grungy Nuts“. Es wird dunkler, doch nicht ganz.

Edwin Rainer alias Voiceinspiration hat ein gewohnt hochprofessionelles Video von meinem Auftritt gemacht – vielen herzlichen Dank!

Nach mir die große Pause, dann Kollege Manfred Rumpl, hier im Gespräch mit Günter Encic:

Irrlichter über St. Peter:

Vielen Dank, liebe Ilse Amenitsch, für die Einladung!
Vielen Dank, lieber Günter Encic, für die tolle Moderation!
Vielen Dank, liebe viele Leute, fürs Kommen!

Und wer kein Buch mehr ergattert hat und den Weg zur Buchhandlung seines/ihres Vertrauens scheut: Hier kann man „Grungy Nuts“ bestellen.

Nächste Lesungen aus „Grungy Nuts“:
20.09., Alte Schmiede, Wien;
25.09., Literaturhaus Graz.

Ein Mitschnitt des Abends ist übrigens am 19.08.2018, 22:00, auf Radio Steiermark zu hören!

So long,
Euer Andreas

P.S. Fotos 4, 5, 6 (c) Literaturverlag Droschl.

* Beispiel für ein grungiges Kindergedicht:

Mein Freund Leo

Mein Freund Leo
braucht kein Deo.

Er riecht immer
wie sein Zimmer.

Nichts riecht schlimmer.

Hotlist Blog

Posted in Grungy Nuts, Koffeinismus, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 6. April 2018

Hurra, ich bin Jubiläumsautor (die jugendliche Nr. 20) auf dem Hotlist Blog!

Finden Sie hier einen Auszug aus meinem kommenden Buch, „Grungy Nuts“, Senta Wagners wunderbaren Kommentar zu meiner Prosa und weitere Informationen zum Buch …

Viel Freude beim Lesen!

Beim Kaffeeklatsch in Berlin – (c) Reinfried Blaha

Wartholz 2017

Posted in Grungy Nuts, Koffeinismus by andreasundschnurrendemia on 2. Februar 2017

Nun ist es offiziell: Meine Erzählung „Koffeinismus“ ist unter jenen 12 Texten, die aus 589 anonym eingereichten Einsendungen für das Finale des 10. Literaturpreises Wartholz ausgewählt wurden.

Der Wettbewerb findet von 10.-12. März 2017 im Literatursalon Wartholz in Reichenau an der Rax statt.

Die Jury bilden Schriftstellerin Olga Flor, Lektorin Angelika Klammer, Universitätsprofessor Wynfrid Kriegleder und Schriftsteller Michael Stavarič.

Es geht u. a. um diese Preise:
Literaturpreis Wartholz (€ 10.000,-) ,
Land Niederösterreich Literaturpreis (€ 5.000,-) ,
Publikumspreis (€ 2.000,-).

Ich freue mich schon.

Drückt mir die Daumen, bitte.

Offizieller Pressetext.

Teilnehmerliste mit Biografien.

***

Es ist übrigens mein zweites Antreten in Wartholz: der Bericht über das erste Mal, 2012, samt Radiointerview und -lesung, gestaltet von Barbara Belic, der Grande Dame des steirischen Literaturradios, ist durch Klicken auf diese Worte zu öffnen.

 

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Text im Klang – Nachhall

Posted in Koffeinismus, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 1. Mai 2016

Rückblick auf den Termin:
22.04., 20:00: „Die Instrumente. Erster Akt“ von Andreas Unterweger – vertont von Komponistin Marina Poleukhina, uraufgeführt von Ensemble Schallfeld feat. Schauspielerin Ninja Reichert. Außerdem: vertonte Texte von Olga Flor, Valerie Fritsch und Thomas Stangl.
23.04., 10:00-14:00: Diskussion und Brunch.
Kulturzentrum bei den Minoriten. Mariahilferplatz 3, 8020 Graz.

Ich war erst gespannt – und dann begeistert! Marina Poleukhinas Komposition, deren Titel klug aus dem ersten Satz meines Texts zitiert („nichts, worin man Ihre Füße baden hätte dürfen“), stellte sich heraus als eine vielleicht überraschende, womöglich aber einzig richtige Möglichkeit, meinen Erzählungsanfang („Die Instrumente. Erster Akt“) zu vertonen. Die Interpreten des Ensemble Schallfeld bearbeiteten die Saiten diverser Instrumente mit Bindfäden, Weingläser mit Geigenbögen – das Stück war exakt strukturiert, trotzdem verspielt, grungig genug, aber sehr zart …

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Das Ensemble Schallfeld bei der Arbeit.

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Dies nimmt eine Textstelle aus dem weiteren Verlauf der Erzählung vorweg, die Marina Poleukhina gar nicht kannte!

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Ninja Reichert liest „Die Instrumente“ – es ist ihr gut gelungen, trotz des starken Halls im Saal.

IMG_7650(c) Werner Korn

Danke für den Applaus!

Übrigens sind die Minoriten in diesem Jahr ein Garant für Begegnungen mit der Literatur, die so intensiv sind, dass ich beim Hinausstolpern erst einmal für einen Halbtag genug von der Kunst habe. (Das ist ein Kompliment!)
Diesmal war es nach der Diskussion am Folgetag so weit. Hier sieht man Florian Geßler und seine Notizen zum Thema „Musik und Sprache“, das wir so gründlich und leidenschaftlich besprochen haben, dass am Ende tatsächlich alles, was dazu zu sagen ist, gesagt war.

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Nur eines habe ich doch vergessen: Ich schreie zwar nicht wie Flaubert, lese mir aber meine Sätze beim Schreiben zwischendurch auch immer wieder einmal laut vor – im Gegensatz zu Olga Flor und Thomas Stangl.

*

Ich bedanke mich bei allen Beiteiligten, insbesondere Birgit Pölzl und Marina Poleukhina, für die schönen Erfahrungen dieser beiden Tage!

 

Kleine Zeitung und orf.at zum manuskripte-Preis

Am 07.04. erhielt ich einen überraschenden, äußerst informativen Anruf von Julia Schafferhofer, der erst ein Telefoninterview mit einer Reihe kluger, sehr genauer Fragen und schließlich unten stehenden Artikel zur Folge hatte. Vielen Dank für die gute Nachricht! Und das nette Gespräch!

Foto KLeine Z Image

(Online nachzulesen auf: http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/4964288/ManuskriptePreis_Andreas-Unterweger_Saetze-sind-zum-Strengsein-da)

Nachdem ich gerade „Doktor Faustus“ lese, gefällt mir der Titel besonders gut. Ich weiß nicht, ob ich so eine Formulierung verwendet habe oder ob sie Julia Schafferhofers Zusammenfassung meiner bestimmt viel vageren, weitschweifigeren Antworten darstellen, aber: ja, der „strenge Satz“ des Komponisten Adrian Leverkühn ist ein Konzept, das mir ebenso reizvoll wie vertraut erscheint.

*

Und auch orf.at hat über den manuskripte-Preis 2016 berichtet. Mit Statements zu Andreas Unterberger (:-)) und von Kulturreferent LR. Dr. Christian Buchmann (danke, freut mich!).

Hier mit Link nachzulesen:

Und hier ohne Link:

Andreas Unterweger bekam „manuskripte“-Preis

Der „manuskripte-Preis“ 2016, der mit 10.000 Euro dotiert ist, geht heuer an den Schriftsteller und Musiker Andreas Unterweger. Der 1978 in Graz geborene Unterweger ist seit 2009 Mitglied der „manuskripte“-Redaktion.

Der „manuskripte-Preis“ des Landes Steiermark wird seit dem Jahr 1981 vergeben, bis 2006 jährlich, seit 2006 alle drei Jahre. Erster Preisträger war Alfred Kolleritsch, letzte Preisträgerin war 2013 Monique Schwitter.

Bereits mehrfach ausgezeichnet

Der Preis dient – wie die Zeitschrift „manuskripte“ selbst – der Förderung der jungen deutschsprachigen Literatur und wird an eine Autorin oder einen Autor für eine anerkennungswürdige literarische Leistung auf dem Gebiet der Lyrik, der Prosa, des Dramas oder des Essays vergeben.

Heuer nun geht der Preis an Andreas Unterberger: Der gebürtige Grazer hat unter anderem einen Roman und eine Novelle veröffentlicht. 2007 erhielt er den „manuskripte-Förderungspreis“ der Stadt Graz, 2010 den Literaturförderungspreis der Stadt Graz.

„Gewicht und tiefere Bedeutung“

Die Begründung der Jury: „Die Werke von Andreas Unterweger sind geprägt durch große stilistische Feinsinnigkeit und präzise Beobachtungen scheinbarer Nebensächlichkeiten, durch die rare Gabe, kleinen Dingen große Bedeutung zu verleihen. Seine Werke, oft nur aneinandergereihte Miniaturen, formen sich zu Geschichten des Vorangehens und Sich-Zurechtfindens, sie weiten das gegenwärtige Leben ins Vergangene und Zukünftige aus, sie schaffen Platz im Durcheinander der Welt durch das Namengeben aller Dinge. Seine Erzählungen, Naturschilderungen, Beziehungsgeschichten wirken fast schwerelos in ihrem Erzählton; gerade daraus ergibt sich ihr Gewicht und ihre tiefere Bedeutung.“

Buchmann: „Heimat stets sehr verbunden“

„Ich freue mich, dass die Literaturjury des Landes empfohlen hat, den manuskripte-Preis an Andreas Unterweger zu verleihen. Er zählt zu den bedeutendsten jungen Schriftstellern in Österreich, der seiner Heimat stets sehr verbunden ist und über die Grenzen hinaus ein wichtiger Botschafter des Kulturlandes Steiermark ist“, so Kulturlandesrat Christian Buchmann (ÖVP).

orf.at, 10.04.2016

Das Gelbe vom Jahr

Posted in Das gelbe Buch, Dylanologie, Koffeinismus, Tingeltangel-Tour, Twitteristik, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 5. Januar 2016

Noch einmal zum Nachlesen: jene 3 Beiträge, die 2015 die meisten Zugriffe auf dieser Homepage hatten:

1. Das gelbe Buch
Alles Lesens-, Hörens- und Sehenswerte zu meinem neuen Buch, das wieder bei Droschl erschienen ist und auch 2016 noch, zumindest für ein paar Wochen, Saison haben wird (offiziell – inoffiziell kann seine Zeit, wie jede seiner Leserinnen/jeder seiner Leser wissen muss, ohnehin nie zu Ende sein).

Foto6773

2. AustroBob
Ankündigung der schönen Bob Dylan-Anthologie dieses Namens, von Eugen Banauch, Alexandra Ganser und Martin Blumenau im Falter Verlag herausgegeben. Der Beitrag enthält mein Vorwort zu dem im Buch enthaltenen Ausschnitt aus „Wie im Siebenten“.
(Lesenswert auch: Austrobob 2 [mit einem Auzug aus Eugen Banauchs brillantem Essay über u.a. „Wie im Siebenten“] und Austrobob 3 [Bericht von der Buchpräsentation, bei der ich lesen und öffentlich mit so klugen Menschen wie Armin Thurnher diskutieren durfte]!).

DSC_2022(C) Olivia Rathammer

3. Wolfgang Bauer und die manuskripte
Mein Presstext zum Thema, geschrieben für die Pressekonferenz anlässlich der Wiederentdeckung des verschollen gewesenen und 2015 sensationell wieder aufgetauchten Wolfgang Bauer-Stücks “Der Rüssel” am 13.02.2015 im Redaktionsbüro der von meinem lieben Chef Alfred Kolleritsch herausgegebenen manuskripte.
(Der Elefant der Liebe, mein Artikel über das Stück für die Kleine Zeitung, war übrigens der vierterfolgreichste Beitrag :-)).

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Nicht so populär, aber – neben dem populärsten (s.o) und all seinen Links – 3 meiner Lieblingsdinger auf dieser Homepage:

Kaffee mit Kolleritsch

The American Notebook

Na Bumba!

2015 war jedenfalls, nicht nur statistisch betrachtet, ein gutes Jahr – ich danke allen Verlinkerinnen und Verlinkern, allen Retweeterinnen und Retweetern und, v. a., allen Anklickerinnen und Anklickern. Und ich wünsche uns allen ein ebenso gutes 2016!

 

Na Bumba!

Posted in Koffeinismus, Twitteristik by andreasundschnurrendemia on 15. Juni 2015

Mit wem würde man den Erhalt des Projektstipendiums für Literatur des Bundeskanzleramtes 2015/2016 lieber feiern?

 

Ähnlicher Beitrag: Gâteau rigolo

 

Washington, D.C. – paper cups

Posted in Koffeinismus, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 8. November 2014

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