Andreas Unterweger

„Autobahnromantik“ – Vorschau

Posted in Autobahnromantik, ratlos, Tankstellenmorgen, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 8. April 2018

Vorschau auf den Termin:

18.04.2018, 19:00:
Autobahnromantik
Szenische Lesung mit Musik, montiert und großteils geschrieben von Andreas Unterweger.
Gelesen und gespielt von Ninja Reichert und Felix Krauss.
Musik: Andreas Unterweger (voc, git, kaz, harp).
Straßenmeisterei Graz-Süd, St. Peterstraße 61, 8071 Hausmannstätten.
Eine Produktion der Steirischen Kulturinitiative.

Ein Paar auf seiner nicht immer friktionsfreien Reise durch das „Land der Geschwindigkeit“ … Euphorische Aufbrüche fehlen ebenso wenig wie traumnahe Nachtfahrten, Pannen, Staus, Unfälle oder ein Johnny Cash-Cover, das alle 87 Rastplätze des österreichischen Autobahnnetzes besingt.
„Autobahnromantik“ ist ein literarisch-musikalisches Roadmovie, das den Lebensraum Autobahn auf tiefgründig-humorvolle Weise erforscht.

Mit Texten von Andreas Unterweger – und Paul Virilio, F. Scott Fitzgerald, Paul Auster, Julio Cortázar u.a.m.
Musik von Johnny Cash, Bright Eyes, Ostbahn Kurti, Norb Payr/Andreas Unterweger, Tocotronic, ratlos u. a.
Musik/Autor(-R)adio: Andreas Unterweger (voc, git, kaz, harp).

Mit dem Veranstaltungsort, der Straßenmeisterei und Überwachungszentrale Süd in Hausmannstätten, im Süden von Graz, verhält es sich übrigens wie mit allen Orten im Zeitalter der motorisierten Fortbewegung auf grauen Asphaltbändern: Sie ist erstaunlich nah … Und das sogar dann, wenn man nicht das Auto nimmt, sondern den Bus! Hier Näheres …

… und hier noch Näheres:
Autobahnromantik-Folder zum Download

Rasend vor Vorfreude,
Euer Andreas

 

Advertisements

Rockahorn (Update)

Posted in Tankstellenmorgen, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 15. Februar 2016

Spät, aber noch: Nachtrag zu dem schönen Termin am 16.12.15 in der Landesbibliothek Steiermark, Graz:
Verleihung des rotahorn-Preises
(gestiftet von KR Hans Roth und kuratiert von Alfred Kolleritsch, Werner Krause, Barbara Frischmuth und Reinhard P. Gruber)
an zwei meiner Lieblingsdichter: Franz Weinzettl und Verena Stauffer.

Musikalische Umrahmung:
Andreas Unterweger (voc, harp), Norb Payr (git, voc), Gernot Feldner (kb)

16.12.2015, AUT, Joanneumviertel, Graz, VERLEIHUNG DES ROTAHORNPREISES, im Bild: ; FOTOCREDIT: ERWIN SCHERIAU WICHTIGER HINWEIS: Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass der Fotograf keine gesonderten Vereinbarungen mit den abgebildeten Personen oder mit den UrheberInnen abgebildeter Werke getroffen hat. Ausdrücklich wird daher auf die einschlägigen, insbesondere persönlichkeitsrechlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes verwiesen, die vom Auftraggeber unter eigener Verantwortung zu beachten sind.

(c) Erwin Scheriau

Ich danke Franz Weinzettl für die Äußerung seines Wunsches, Norb Payr und mich für die „musikalische Umrahmung“ einzuladen,
KR Hans Roth und seinem Team (v.a. Josef M. Schurz!) für die aufmerksame und überaus freundliche Organisationsarbeit,
Alfred Kolleritsch, Franz Weinzettl und Verena Stauffer für ihre ebenso launigen wie herzlichen Ansprachen,
meinen Bandkollegen für ihre Virtuosität, vertrauensstiftende Gelassenheit und allgemeine Schärfe …

Foto7262

… und überhaupt allen Beteiligten für diesen rundum gelungenen Abend! Musikalische Umarmung!

P.S.

Die Setlist:
„Tankstellenmorgen“
„Autopilot“
„Bei dir“
(alle: Payr/Unterweger)

Auf der EP „Tankstellenmorgen“ (Dornbach Records 2012) gibt es die Musik zu den Bildern.

Und hier eine Hörprobe: „Autopilot“

P.P.S.

Und hier noch einige private, exklusive und dementsprechend interessante Post-Preisverleihungs-Party-Fotos, gemacht und mit Kommentaren versehen von Preisträgerin Verena Stauffer!

„Nur Alfred fehlt!“
(dafür ist KR Hans Roth im Bilde [l.])
stauffer1

„alles dreht sich!“stauffer2

„beim Christkindlmarkt“
(mit, u.a., Dr. Rainer Götz [l.] und Dr. Franz Weinzettl [r.])stauffer3

„du bist ganz verschwommen, Helga“
(Höhn [l.], von den manuskripten)stauffer4

„die Richtung“
(in der/die es mit der Literatur weitergeht,
sprich: vor dem Wegweiser zum Redaktionsbüro der manuskripte – mit Helga Höhn [l.], am Morgen danach)stauffer5

„Das gelbe Gesetz“ (Alte Schmiede)

Posted in Das gelbe Buch, Tankstellenmorgen, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 12. Dezember 2015

Nachtrag zum Termin:
„09.12.2015, 19:00, Andreas Unterweger liest aus „Das gelbe Buch“ (Droschl 2015). Außerdem liest: Franz Weinzettl. Moderation: Angelika Reitzer. Alte Schmiede, 1010 Wien.“

Hier Handy-Fotos von den wichtigsten Stationen dieses gelungenen Abends, bei dem ich mich besonders über den Besuch von V.I.P.s wie Rudolf Hochwarter (eigens aus dem Burgenland angereist!), Walter Famler (mit mehreren ideologiebildenden Buch-Geschenken) und Literaturbloggerin Eva Jancak (die über die Lesung berichtet hat, danke!) gefreut habe …

Hier liegt „Das gelbe Buch“ auf dem sitzbankweichen Amboss der Alten Schmiede:

Foto7236

Hier liest Franz Weinzettl (ich bin seit Jahren Fan, und womit? Mit Recht!):

Foto7240

Hier stellt mich Angelika Reitzer vor. Ihre Einleitung ist eine wunderbare Rezension geworden (danke!) und lässt sich hier zur Gänze nachlesen!
Mein Lieblingszitat daraus: „Wie A.U. episodisch und exemplarisch die Fauna dieses gelben Landes beschreibt, lässt erahnen, wie viel er davon verstanden bzw. wohl eher begriffen hat, dass man die ganze gelbe Zeit im gelben Haus, alle Sommer, die Kindheit, Glückskindheit nämlich nicht nur festhalten muss, sondern sowieso nur in einem gelben Buch festhalten kann.“
Und die Wendung „Das gelbe Gesetz“, die nur ausgesprochen, aber nicht niedergeschrieben wurde, halte ich nicht nur für einen großartigen Buchtitel, sondern auch für recht zutreffend, was meine Arbeit im Allgemeinen betrifft (interessant auch in Hinblick auf Stifters „sanftes Gesetz“, das ich immer sympathisch, aber für mich eben doch nicht ganz zutreffend gefunden habe).

Foto7239

Und hier sieht man mich bei der im Hotelzimmer stattfindenden Generalprobe für den letzten Programmpunkt: Andreas Unterweger intoniert den Song „Tankstellenmorgen“ (Payr/Unterweger). Bei so viel Zuversicht konnte ja gar nichts schief gehen.

Foto7235[1]

Liebesgedichte zum Valentinstag

Posted in ratlos, Tankstellenmorgen, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 12. Februar 2015

Nachtrag zum Termin:
14.02.2015, 09:00 – 10:00, Andreas Unterweger liest Liebesgedichte zum Valentinstag in Walter Langs „Werkskantine“, Radio Helsinki , Graz.

Ich habe, wie angekündigt, ausschließlich eigene Texte gelesen, die sich entlang folgender 3 Mottos von anderen bewegt haben – dreier wahrer Sätze über DIE LIEBE, falls man das überhaupt so, in einem Wort (plus Artikel), sagen kann:

Der erste Satz, von Stendhal, ist freilich gar kein Satz, sondern nur ein Gedanke, eine (von mir bewusst vage formulierte) These aus „De l ´amour“:
Es gibt nicht die Liebe, es gibt die Lieben (= mehrere Arten der Liebe).

Dazu wurde folgendes, schon 2005 geschriebene Kurzprosastück gelesen:

Lieben

„Es gibt nicht: die Liebe. Es gibt: die Lieben.“ Es gibt so viele Lieben, wie es Menschen gibt. Es gibt für jeden Menschen nur: die eine. Sie bricht das erste Mal aus, wenn er sechzehn ist. Sie wird zu viel für ihn sein, schon das erste Mal. Erst viel zu leicht und dann: schon viel zu schwer. Er wird die Liebe einem auf die Schulter legen, der sie nicht haben will. Dann wird der Mensch sich wundern: ach, wie schwer das ist. So eine Liebe loszukriegen. So allein mit der Liebe. So allein mit sich. Der Mensch wird weiter nach dem suchen, der die Liebe trägt. Seine Liebe: erträgt. Und wird vielleicht, von Zeit zu Zeit: jemanden finden, der sie auf sich nimmt. Für eine Zeit und dann: wieder allein. Mit seiner Liebe und: allein mit sich. Und immer schwerer wird die Liebe werden, weil: die Liebe wächst. Sie wächst und wächst, wenn: keiner da ist, der: sie haben will. Sie halten und: für sich behalten will. Der Mensch wird mit der Liebe weitertaumeln, die: ihn fast erdrückt. Der Mensch wird schwer bewaffnet sein, mit seiner Liebe. Und so wird es geschehen, dass der Mensch: den Menschen, den er, lebenslang!, gesucht hat, trifft. Mit seiner Liebe. Und: ihn so erschlägt.

Musik: ratlos: „… ich habe kalt“

*

Der zweite Satz: ein Vers aus einem Gedicht von Richard Brautigan:
„Mit Liebe behandelt man keinen Freund.“ (Das ganze Gedicht, übersetzt von Johannes Beilharz)

Dazu, u. a., dieses Gedicht:

Der Vogel

Der Vogel, den die Katze gestern / im Buschwerk fing, hat mich an dich / erinnert. Es war
wohl was mit seinen Augen. Jedenfalls / schloss ich die Katze drinnen / ein & hob den Vogel
hoch, setzte ihn auf den höchsten Zweig / des Apfelbaums. Da saß er / dann & sah mich an

mit deinen Augen. Von all den / Frauen, die ich früher / kannte, hast du mir am wenigsten
wehgetan, dachte ich, als ich / unter dem Apfelbaum stand, & / am meisten … Am Ende
brachte ich dem Vogel / einen Regenwurm. Dann ließ ich ihn / allein, ging wieder rein & ließ

die Katze raus.

Musik: ratlos: Morgen in Graz

*

Der dritte wahre Satz über die Liebe, verbunden mit meinem eigenen Valentinsgruß, steht in der Erzählung „Von der Liebe“ von Anton Tschechow:
„Bis heute ist über die Liebe nur ein einziger wahrer Satz gesprochen worden, nämlich: „Dies Geheimnis ist groß“, alles andere, was man über die Liebe geschrieben oder gesagt hat, war keine Lösung, sondern nur das Stellen von Fragen, die auch weiterhin ungelöst bleiben.“

Dazu habe ich das Kapitel „Viel weiter“ aus „Wie im Siebenten“ gelesen, dem Tschechows Satz als Motto voransteht.

Musik: Norb Payr und Andreas Unterweger: Bei dir

*

Danke fürs Zuhören!
Danke, Walter Lang, für Deine Gastfreundschaft!

Das rote Mikro

Posted in Das kostbarste aller Geschenke, Tankstellenmorgen by andreasundschnurrendemia on 22. Oktober 2013

Nachtrag zu den Terminen:

Das rote Mikro, die Literatursendung von Barbara Belic: Andreas Unterweger und das kostbarste aller Geschenke.
Lesung aus “Das kostbarste aller Geschenke” mit Einführung von Gerhard Melzer, Musik von Norb Payr/A. U. und Interview.
Ausgestrahlt auf
Radio Helsinki am 07.10.2013, 17:00 und 10.10.13, 14:00 bzw. Radio Wanderbühne am 09.10.2013 um 10:00 und 19:00.

131007-helsinki-unterweger

In dieser sehr schön gestalteten Sendung hört die geneigte Userin/der geneigte User:

1.Die wunderbare Einführung von Gerhard Melzer zur Buchpräsentation von “Das kostbarste aller Geschenke” am 25.09.13 im Literaturhaus Graz(ab 01:01).
2. Mich lesen, und zwar das 1. Kapitel von “Das kostbarste aller Geschenke“ bei eben jener Buchpräsentation(ab 04:05).
3. Den Song „Tankstellenmorgen“ (Payr/Unterweger) von der EP Autopilot (ab 16:44).
4. Das Interview, das Barbara Belic mit mir geführt* und anschließend ganz famos geschnitten hat (ab 19:13).
5. Den Song „Swimmingpool“ (Payr/Unterweger) von der EP Autopilot (ab 43:55).
6. Mich noch einmal lesen, und zwar den Beginn des 4. Kapitels von “Das kostbarste aller Geschenke“ (ab 46:30).

HIER GEHT´S ZUR SENDUNG! HIER GEHT´S ZUR SENDUNG! HIER GEHT´S ZUR SENDUNG!

*Das Interview mit Barbara Belic fand in ihrer Küche statt, der schönsten Küche von Graz. Dort habe ich sehr guten Kaffee vorgesetzt bekommen, wir haben uns, schon vor dem eigentlichen “Gespräch”, sehr gut verstanden und als ihr legendäres rotes Mikrofon dann an war, habe ich nichts von dem erzählt, was ich sonst immer sage bzw. sagen wollte (sprich: sollte). Wahrscheinlichist das Interview gerade deshalb so unterhaltsam geworden – zumindest, wie man hören wird, für mich selbst, während des Sprechens.
Bei der Frage nach den ersten Leseeindrücken habe ich – leider, leider – die VORleseeindrücke vergessen… Slowenische Kindergedichte (z. B. Otto Zupancic, Mehurcki), vorgelesen u.a. von meiner Babi, und Karl May (Winnetou 1 – 3), von meinem Opapa. Ersteres mag zum gereimten ersten Schulaufsatz geführt haben. Zweiteres zu meiner Vorliebe für Trilogien?!

Buchpräsentation

Posted in Das kostbarste aller Geschenke, Tankstellenmorgen, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 29. September 2013

Nachtrag zu dem Termin:
25.09.2013, 20:00, Buchpräsentation: Andreas Unterweger liest aus „Das kostbarste aller Geschenke“ (Droschl 2013), Literaturhaus Graz.

Das hat dann so ausgesehen:

unterweger-lesung-3

Übrigens ist es mir erstmals gelungen, das Literaturhaus zu füllen – was wohl hauptsächlich an meiner Ankündigung lag, diesmal nicht Gitarre zu spielen.

unterweger-lesung-4

Vielleicht hatten aber auch die Werbetätigkeit meines Herrn Papa (s. o., 1. Reihe, 2. v. r.) und die Verlegung der Lesung in die etwas überschaubarere „Lounge“ damit zu tun.

Außerdem gab es tatsächlich, wie versprochen, für jeden Besucher/jede Besucherin ein Geschenk, und zwar dieses:

unterweger-lesung-1

Danke fürs Kommen, liebe Leute – danke, Literaturverlag Droschl – danke, Literaturhaus Graz!

P.S. Der wunderbare Einführungstext von Literaturhauschef Gerhard Melzer ist unter Rezensionen nachzulesen.

Alle Fotos: (c) Literaturverlag Droschl

Autopilot

Posted in Tankstellenmorgen by andreasundschnurrendemia on 17. Oktober 2012

„Autopilot“ (Musik: Payr, Text: Unterweger).

Von der EP Norb Payr & Andreas Unterweger: „Tankstellenmorgen“ (Dornbach Records 2012, DR 1203, Vinyl 7″ + CD package), Vetrieb: Hoanzl. Hier bestellen!

Mehr zu „Tankstellenmorgen“.

Autopilot

Schließ die Augen & du siehst die Autobahn
schießt noch immer unter dir vorbei
Leere Kilometer
fließen in dich ein
Teer & Splitt & später
bist du
immer noch
nicht daheim

Schließ die Augen & da fließt die Autobahn
du hast Lust zu baden. Im Asphalt
spiegelt sich der Himmel
blau & wolkenweiß
spielt die Gischt der Linien
& es
ist noch weit
bis daheim

Schließ die Augen … Siehst du? Du fährst immerzu
durch die Nacht auf all die Lichter zu
„Fernfahrer an Erde:
Hab die Augen zu
zwei sehr helle Sterne
kommen
viel zu schnell
auf mich zu“

twang-tone.de

Posted in Tankstellenmorgen by andreasundschnurrendemia on 25. September 2012

Hübsche erste Renzension zu „Tankstellenmorgen“ von Mike Korbik auf twang-tone.de, dem sehr empfehlenswerten virtuellen Flyer-Zine aus Berlin:

„Die vier Songs auf dieser EP hat Norb Payr bereits im letzten Jahr auf seiner zweiten Solo LP in englischer Sprache veröffentlicht. Norb war und ist Gitarrist verschiedener österreichischer Bands wie The Jaybirds oder The Subcandies. Inzwischen ist er mehr solo als Singer / Songwriter unterwegs. Andreas Unterweger ist ein junger Schriftsteller, den Norb Payr bat, deutsche Texte zu seinen Songs zu schreiben. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Erstaunlich, wie organisch sich diese Texte an die Melodie fügen, wie sie mit der Musik eine Einheit bilden. Norb Payrs Songwriting ist eh über jeden Verdacht erhaben, steht in einer guten Tradition von Paul McCartney bis Paul Simon etwa. Die Lyrics von Andreas Unterweger passen sich wunderbar daran an und erzählen kleine liebenswerte Alltagsgeschichten von Tankstellenmädchen, Fernfahrern, Sommerfantasien und segelnden Liegestühlen. Hübsch.“

P.S. Alle, die mir folgen können, können dies nun auch via Twitter tun –
.
.
.
.
und zwar
.
.
.
.
(ungefähr)
.
.
.
.
hier:————————————————————————————————————————————–>

 

Tankstellenmorgen – out now!

Posted in Tankstellenmorgen by andreasundschnurrendemia on 14. September 2012

Ab heute im Handel:

die  EP „Tankstellenmorgen“
(Dornbach Records)
von Norb Payr und Andreas Unterweger.
Vinyl-Single (4 Songs) mit beigelegter CD.
Vertrieb: einstmals HOANZL, jetzt privat bestellbar via z. B. andreas.unterweger@gmx.at. Preis: € 14,99,-

(Cover: Willi Ripl)

Mehr Informationen (Songtitel, Songtexte, Fotos etc.) auf andreasunterweger.at.

Mehr Informationen auf norbpayr.com.

Hörprobe („Autopilot“).

Kontakt: office@dornbach-records.com oder andreas.unterweger@gmx.at.

Links funktionieren nicht? Bitte hier klicken und dann noch einmal versuchen – danke!

Und hier die wunderbaren Liner Notes von Wolfgang Pollanz – sein Wort in Hörers Ohr! Bzw.:

Herz und Hirn

Mit dem Eindeutschen von englischen Songs ist das so eine Sache. Bestimmt sagt den meisten im Zusammenhang mit den Beatles der Name Camillo Felgen rein gar nichts. Und doch sollte man ihn kennen, der Luxemburger Moderator und Texter war der Übersetzer von „I Want To Hold Your Hand“ und „She Loves You“, es sind die einzigen zwei Titel, von denen die FabFour auf Druck der Plattenfirma eine deutsche Version eingespielt haben. Man glaubte damals, die Band könne nur so in Deutschland Fuß fassen. Nun, heute sind wir eines Besseren belehrt. Weil damals alles schnell gehen musste, traf sich der Übersetzer mit Paul McCartney am Vorabend der Aufnahme in einem Hotelzimmer in Paris. Dieser hatte nur einen Wunsch, es sollte möglichst kein für Engländer nur sehr schwer aussprechbares „ch“ in dem Text vorkommen. Um seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen, überließ er Felgen eine Flasche Dimple. Als die Band nach einem Konzert in Paris gegen ein Uhr morgens wieder bei diesem auftauchte, verlangte McCartney allen Ernstes, er solle seinen Text in „Sie liebt dir“ ändern, einem Wunsch, dem Felgen verständlicherweise nicht nachkam.

Ob Norb Payr den jungen Schriftsteller Andreas Unterweger auch mit einer Flasche Whiskey bestochen hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber eigentlich ist diese EP mit deutschen Versionen von Norb Payrs Songs keine Überraschung, spielt doch die Musik in Unterwegers literarischer Arbeit eine nicht unwesentliche Rolle, er selbst hat in Bands gespielt, auf pumpkin records war vor einigen Jahren eine Bearbeitung eines Hugo von Hoffmannsthal-Textes seiner damaligen Gruppe auf dem Sampler POEM/E/S vertreten. Und natürlich ist Andreas Unterweger nicht der einzige Autor, der ab und zu Songtexte schreibt. Zwei große amerikanische Dichter fallen einem da auf der Stelle ein, Richard Brautigan, der Texte für die kalifornische Psychedelic-Band Mad River schrieb, und Thomas Pynchon, in dessen Büchern immer wieder fiktive Bands und Lyrics vorkommen.

Was die Songs dieser EP so großartig macht, ist die sprachliche Musikalität von Andreas Unterwegers Texten, die sich wie selbstverständlich an Norb Payrs Musik anpassen, so, als gäbe es gar keine englischen Versionen, als seien dies die Originale. Und sie haben auch Witz, aus „Ride On The Train“ wird ein „Tankstellenmorgen“, und „Liverpool“ mutiert zu „Swimmingpool“. Nicht immer funktioniert die deutsche Sprache in Zusammenhang mit Popmusik, manches klingt bemüht, manches peinlich, zu sehr ist man von Schlagermusik auf der einen, von Diskurspop auf der anderen Seite in seinen Hörgewohnheiten geprägt. Vielleicht kann einen diese EP versöhnen mit beiden Seiten, Andreas Unterwegers Texte und Norb Payrs Songs treffen glücklicherweise beides – Herz und Hirn.

Wolfgang Pollanz, April 2012

Tankstellenabend

Posted in Tankstellenmorgen by andreasundschnurrendemia on 14. Juni 2012

Bilder aus dem Rockmusikantenalltag: Fotograf Willi Ripl setzt Norb Payr und mich in Szene.

Eines der Fotos wird das Cover unserer EP „Tankstellenmorgen“ zieren, die am 15.09. erscheinen wird (bei Dornbach records – Vertrieb: Hoanzl) – Musik: Norb Payr, Text und Gesang: Andreas Unterweger.
Mehr dazu: hier!

Wer errät, welches Foto es aufs Cover geschafft hat, gewinnt schon jetzt eine EP!

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Alle Fotos: (c) Willi Ripl

Mehr Fotos (von den Aufnahmen zu „Tankstellenmorgen“) gibt es hier!