Andreas Unterweger

„Als ich kein Waldbauernbub war“ (Kleine Zeitung v. 25.12.2019)

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 25. Dezember 2019

Heute auf S. 4 und 5 der Kleinen Zeitung: meine ultimative Weihnachtsgeschichte!

Vor rund 25 Jahren habe ich das erste Mal versucht, sie schreiben, nun gab es endlich eine Deadline.
Ich danke Ute Baumhackl und Martin Gasser für die freundliche redaktionelle Betreuung!

All jene, die keine Zeitung aus den Ständern ergattert haben, können den Text via Digital-Abo der Kleinen Zeitung nachlesen.

Oder gleich unten stehend – dann eben freilich ohne die tolle Illustration von Margit Krammer.
Wie auch immer: Frohe Weihnachten!

 

Als ich kein Waldbauernbub war

 

 

Ich war nie ein Waldbauernbub. Trotzdem sehen die Weihnachten meiner Kindheit in der Erinnerung den Bildern aus Peter Roseggers Als ich noch der Waldbauernbub war verdächtig ähnlich. Genauer gesagt: Den Bildern aus der dazugehörigen Fernsehserie – schließlich konnte ich in jenen Weihnachtsferien, von denen hier die Rede ist, noch nicht lesen. Dafür aber wurde die Serie Aus der Waldheimat damals zum ersten Mal ausgestrahlt. Gut möglich also, dass so manches Element der folgenden Weihnachtsgeschichte gar nicht wirklich passiert, sondern aus dem Feiertagsfernsehprogramm in mein Kindergehirn hinübergeflackert ist …

Andererseits: „Viel Schnee“ lag damals jedenfalls in beiden Realitäten, Bauernhäuser kauerten da wie dort an steilen, dicht bewaldeten Hängen, und auch dass man den Buben, der ich damals war – eben ganz genauso wie den Waldbauernbuben in Roseggers Als ich Christtagsfreuden holen ging –, am 24. Dezember mit einem wichtigen Auftrag in den Winterwald hinausschickte, ist Tatsache.

Aber der Reihe nach.

 

Als ich noch kein Waldbauernbub war, scheute meine Familie weder treats noch tricks, um mir den Glauben ans Christkind zu bewahren. Diesem schrieb ich Anfang Dezember einen Brief, dann tat sich lange gar nichts, dennoch erstrahlte am Heiligen Abend, kaum dass das Glöckchen geläutet hatte, im Esszimmer ein imposanter Christbaum – umringt von ebenso schatten- wie sagenhaften Geschenken.

Es war wirklich ein Wunder. Keine hektischen Hamsterkäufe, kein Herumhantieren mit einem übergroßen, stacheligen Stück Forst, kein „Stress durch ,Wir schenken uns heuer nichts‘-Geschenke“ … Nein, all die Plackerei, die bestimmt auch schon damals, als man noch fest daran glaubte, citoyen zu sein und nicht bloß consumer, zu Weihnachten anfiel, erledigte bei uns das Christkind.

Freilich: Es hätte mich misstrauisch stimmen können, dass besagtes Esszimmer in den Vorweihnachtstagen stets abgesperrt war. Und dass alle anderen Familienmitglieder dennoch, zunehmend abgekämpft, dort ein- und aushuschten, und nur ich allein keinen Schlüssel besaß. Aber: Ich war kein argwöhnisches Kind. Im Gegenteil. Niemand hätte von mir behaupten können, dass ich einer sei, der den Realismus der Magie vorzog … Fakt ist: Ich schöpfte nie Verdacht. Ich habe mich immer auf die Ehrlichkeit meiner Nächsten verlassen.

 

Weihnachten verbrachten wir im Haus der Großeltern, in der Weststeiermark, an der Ostseite des Reinischkogels. Von den Balkonen und Fenstern des Hauses aus sah man an klaren Tagen über Hunderte Hügel, Graz und die Riegersburg hinweg bis nach Ungarn.

Am spektakulärsten war jedoch, jedenfalls im Advent, die Aussicht bei Nacht. Kaum ging die Sonne unter, erstrahlten in den Nachbarsgärten mehrere mit elektrischen Lichterketten beleuchtete Christbäumchen. Diese schienen mir Wunderwerke der Technik. Jedenfalls staunte ich bei ihrem Anblick nicht schlecht – kaum schlechter etwa als neulich, als mein Schwager sein Küchenregal mit einem weiblichen Vornamen ansprach und dieses daraufhin tatsächlich antwortete.

Aber so weit sind wir noch nicht. Noch ist es früh, früher Nachmittag an einem 24.12. Anfang der 80er, und ich lasse die Tür zum Esszimmer nicht mehr aus den Augen. Nun kann es nicht mehr lange dauern, bis das Christkind kommt! Und wirklich: Schon erzittert der Boden, nähern sich Schritte – ach, es ist nur der Großvater, der mich von meinem Wachtposten holt. Warum? Nun, es ist wie verhext – und jedes Jahr dasselbe. Just jetzt, da das Christkind endlich tatsächlich vor der Tür steht, müssen wir beide los, um einen unaufschiebbaren Auftrag auszuführen!

Freilich: So viel nicht-altersgerechte Verantwortung wie dem Waldbauernbuben, der im Morgengrauen hinausgeschickt wird, um in einem Ganztagsgewaltmarsch Schulden einzutreiben und die Zutaten für das Festmahl der ganzen Familie zu besorgen, lud man mir nicht auf die Schultern. Und doch: „Peter“, nein: „Andreas“, sagte mein Großvater, „jetzt höre, was ich dir sage. Wir nehmen deinen Schlitten, denn es ist viel Schnee. Da haben wir eine Flasche Schilcher, die bringen wir dem Onkel und der Tante in ihrem Knusperhäuschen, sie werden sich daran laben.“

Das war alles gut und recht. Den Schlitten nahm ich in die rechte Hand, die rechte Hand des Großvaters in die linke. Und so stapften wir davon, fort von dem Haus, wo jeden Augenblick das Christkind landen konnte – so, wie wir in jener Zeit des Jahres alle Jahre wieder just dann, wenn es spannend wurde, davongestapft waren.

 

Der Onkel und die Tante bewohnten in Wirklichkeit kein Knusper-, sondern ein Schrebergartenhäuschen, und sie waren auch gar nicht meine echten Tante und Onkel, sondern ich hatte sie nur so gern, als wären sie‘s. Trotzdem erging es mir dort immer wie dem Hänsel im Märchen. Sprich: Ich wurde gnadenlos gemästet – glücklicherweise ohne kannibalistische Absicht.

Jener Heilige Abend bildete da keine Ausnahme. Während mir das dritte Lebkuchenhaus noch ebenso gut schmeckte wie dem Waldbauernpeter seine eine Jausensemmel, übten sich der Onkel und der Großvater, im Hinblick auf den abendlichen Schmaus, im Fasten: „Wenn man nie und nie einen Mangel zu leiden hat, wie ist man da arm!“

Um die Zeit nicht nur mit Aphorismen totschlagen zu müssen, entkorkte der Onkel unser Geschenk. Dann beschenkte er den Großvater, sie schenkten sich gegenseitig ein, und nachdem auch dieses Präsent geleert, ein weiteres ausgepackt und sogar der Geist einer vergangenen Weihnacht seiner Schnapsflasche entstiegen war, wurde es langsam besinnlich …

Der Großvater erzählte Witze, erst witzige, dann welche, die ich nicht verstand, dafür lachte der Onkel Tränen. Nur die Tante fand dies weniger zauberhaft und zitierte den Realisten Rosegger: „Das schnelle Schlucken ist nicht gesund!“ Dass sie recht behalten sollte, zeigte sich bei Anbruch der Dämmerung, dem Zeichen zum Aufbruch, den der Großvater, unbewusst einem seiner Witze entsprechend, eher als Zusammenbruch interpretierte.

„Steh auf, Faulenzer“, sagte da die Tante zum Onkel, „jetzt höre, was ich dir sage. Du nimmst den Großvater beim Arm, denn der Pfad ist schlecht und die Stege vereist. Außerdem ist der Zustand des guten Mannes ganz allein deine Schuld!“

Und so stapften wir wieder davon, diesmal zu dritt.

 

Spaziergänge mit meinem Großvater waren immer schön, so lustig wie dieser aber war noch keiner gewesen. Die alten Herren sangen, schunkelten und tanzten mit vollen roten Wangen hinter mir her, und als wir den steilen Weg erreichten, der vom Wald zum Dorfteich hinunterführte, rodelten die zwei, zu meiner Begeisterung, neben mir den Abhang hinunter – und das ganz ohne Schlitten!

Die Schwierigkeiten begannen erst später – zuhause nämlich, wo uns die weitaus weniger festlich gestimmte Großmutter schon erwartete. Unter ihrer Weihnachtspredigt verblasste die gute Laune der Herren wie die Umrisse der Nachbarshäuser in der hereinbrechenden Dunkelheit. Während die Großmutter ihrem Gatten heim- und dem Onkel zurück in den Wald leuchtete, setzte ich mich in ans Fenster der warmen Stube und bestaunte die draußen erwachenden Lichter.

 

Ich hatte eine glückliche Kindheit, und mein Großvater war mein Held. Dass ich dieses eine Mal etwas länger auf die Bescherung warten musste als üblich – so lange nämlich, bis er wieder fit genug war, um „O Tannenbaum“ in der jugendfreien Version zu singen –, tat dem keinen Abbruch. Im Gegenteil. Schließlich sah ich ausgerechnet an diesem Heiligen Abend, just damals, als ich, satt vom Lebkuchen und müde vom Rodeln, am Fenster saß, zum ersten und einzigen Mal in meinem Leben das Christkind! Es bestand ganz aus Lichterketten und flog, einen strahlenden, über und über mit sterngelb funkelnden Geschenken beladenen Schlitten lenkend, am Haus vorbei …

Als ich mich umdrehte, saß hinter mir mein Großvater. Seine Wangen leuchteten nun wieder, und da wusste ich: Er hatte es auch gesehen.

Aber wir hüteten uns beide, etwas zu sagen.

„Mit spitzen Fingern“ (Über Sarah Kuratle)

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 22. Dezember 2019

Mein Porträt der Schriftstellerin Sarah Kuratle ist nun online: auf der ARTfaces- Galerie des Landes Steiermark: HIER KLICKEN! HIER KLICKEN!

Foto7718

Sarah Kuratle bei der Präsentation der manuskripte 211.

Zwei Auszüge aus dem Text mit dem Titel „Mit spitzen Fingern. Sarah Kuratles literarische Überschreitungen der Wirklichkeit“:

„Bei unserer ersten Begegnung, 2015 anlässlich einer manuskripte-Präsentation, waren es freilich andere Schreibende, die uns zusammenführten. Sie war begeistert von der eben zu Ende gegangenen Lesung Ingeborg Horns. Ich interessierte mich für die Seminararbeit über Walter Benjamin, an der sie arbeitete. Ob sie auch literarisch schreibe, fragte ich. Sie schien zu verneinen, deshalb beglückwünschte ich sie: „Geschrieben wird eh genug!“ Ach, Andreas … Was du gesagt hast, mag zwar stimmen, aber: Wirklich gut geschrieben wird doch immer viel zu wenig!“

„An Literatur“, sagt Sarah Kuratle, „fasziniert mich als Leserin wie als Autorin, dass sie uns mit spitzen Fingern zurücklassen kann. Damit meine ich: sachte mit Feinheiten, feinfühliger und flexibler, was die Stelle angeht, wohin wir unsere Finger, dann vielleicht unsere Hände legen, wie lange wir sie dort lassen. An literarischen Texten, ob ich sie lese oder schreibe, reizt mich fast im selben Maße, dass, wenn überhaupt, die Phantasie ihre Grenzen steckt, dass sie uns die Wirklichkeit überschreiten lassen.“

*

Ich danke Werner Schandor für die gute Zusammenarbeit!

Und Sarah Kuratle danke ich für die vielen Auskünfte und das Beisammensein samt Lesetipps im Café Daniel und anderswo. Es war mir eine Ehre und ein Vergnügen: weiter so, liebe Sarah!

Tagged with: ,

Literarischer Abend in der Apotheke Krems in Voitsberg

Posted in Das gelbe Buch, Grungy Nuts, Koffeinismus, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 21. Dezember 2019

Nachtrag zum Termin:
12.12.2019, 19 Uhr, Andreas Unterweger liest das Beste aus seinen Büchern. Apotheke Krems, Grazer Vorstadt 152, 8570 Voitsberg.

Nach Krems kam gleich die Apotheke Krems – und zwar in der Grazer Vorstadt – in Voitsberg!

Die Vorberichterstattung war großartigerweise opulent …

… das spektakuläre Buffet samt Buchtelplatten und eigens kreiertem Drink („Der Apotheker“) startklar …

(c) Kremser Apotheke

… nur einer fehlte … Wer? Der, der andauernd fröhlich über die Adresse gewitzelt hatte  …

Wer hätte auch ahnen können, dass es sich um eine Art Bermuda-Dreieck handelte?

Und so verirrte ich mich irgendwo zwischen Krems, Graz und Voitsberg dermaßen, dass die Lesung leider mit 20 Minuten Verspätung starten musste …

Ich danke den vielen Gästen, die ausgeharrt haben …

(c) Der Weststeirer

… darunter der Voitsberger Bürgermeister Bernd Osprian und die Gastgeberin, Mag. Alexandra Fuchsbichler:

(c) Der Weststeirer

Ich las aus „Das gelbe Buch“ …

(c) Der Weststeirer

… und „Grungy Nuts„. Anschließend gab es Buchteln, Palatschinken-Brötchen und  Apotheker-Drinks – so viel Spaß hatte ich in einer Apotheke noch nie!

Herzlichen Dank für die Einladung, liebe Alexandra Fuchsbichler, danke für die Vermittlung, lieber Droschl-Verlag!

(c) Der Weststeirer

„Dichter im Fokus: Catull“ (Literaturhaus NÖ)

Posted in gedichte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 13. Dezember 2019

Nachtrag zum Termin:
06.12.2019, 19 Uhr, Andreas Unterweger bei „Netzwerk : Poesie“. Ralph Dutli, Margret Kreidl, Judith Nika Pfeifer, Arne Rautenberg, Armin Senser, Gerhard Ruiss, Lydia Steinbacher und Andreas Unterweger lesen ihre Catull-Variationen; Special Guest: Jasmina Topić. Moderation: Christoph W. Bauer.  Unabhängiges Literaturhaus NÖ. Steiner Landstraße 3. 3504 Stein/Krems . Eintritt 10-12 Euro.

Zweifellos einer meiner schönsten Ausflüge dieses Jahres –  am besten daran: dass er gleich zweimal stattfand!

Eingeladen und hervorragend betreut von den Dichtern/Organisatoren Christoph W. Bauer, Michael Stiller und dem Team des ULNÖ Krems trafen sich die acht oben abgebildeten LyrikerInnen im Mai …

… im schönen Krems. Dort hörten wir mehrere Vorträge Christoph W. Bauers über Catull und erhielten 8 Übersetzungen von berühmten/typischen carmina, die er angefertigt hatte (darunter das einflussreiche „Kussgedicht“, carmen 5, mehrere mehr oder weniger obszöne Wutgedichte, aber auch Selbstmitleidig-Trauriges, die Sappho-Nachdichtung carmen 51 [„otium, Catull, ist nichts für dich“ …] und Catulls berühmtestes Gedicht, 85 [„Odi et amo“ – „Ich hasse und ich liebe …“).
Auf diese Texte sollte jede/r von uns über den Sommer mit jeweils einem eigenen Gedicht reagieren.
Im Dezember sahen wir uns und Krems wieder …

… und lasen die Gedichte bei der Präsentation dieser sowohl außen als auch innen schön gewordenen, sehr gut zu lesenden Anthologie:

(c) Literaturhaus NÖ

Hatte es im Mai eine Privatlesung gegeben, bei der nur wir Dichter und die Organisatoren anwesend waren (v.o.n.u.: Ralph Dutli, Margret Kreidl, Judith Nika Pfeifer, Arne Rautenberg, Gerhard Ruiss, Armin Senser, Lydia Steinbacher und ich)  …

(c) Arne Rautenberg

(c) Arne Rautenberg

… folgte nun der offizielle Teil der Veranstaltung:

Vormittags eine Lesung vor Schülerinnen und Schülern, zu der fast alle, deren Teilnahme vorgesehen waren, rechtzeitig kamen …

(c) Literaturhaus NÖ

(c) Literaturhaus NÖ

(c) Literaturhaus NÖ

.. abends dann die öffentliche Lesung im Literaturhaus:

V.l.n.r.: Christoph W. Bauer, io mio, Lydia Steinbacher, Armin Senser, Gerhard Ruiss, Arne Rautenberg, Judith Nika Pfeifer, Margret Kreidl, Ralph Dutli:

(c) Literaturhaus NÖ

Christoph W. Bauer stellte Catull und seine Kolleg*innen vor und las jeweils eine seiner Übersetzungen …

(c) Literaturhaus NÖ

… woraufhin wir reihum unsere dazu passende Variation vortrugen. 8 x 8 Variationen, alle ohne Ausgangsgedicht lesbar und verständlich, jede Stimme unverwechselbar – alles in allem: ein faszinierender Parcours!

(c) Lukas Cejpek

(c) Lukas Cejpek

Den Abschluss machte eine Lesung des gegenwärtigen Gastes in der Atelierwohnung des Literaturhauses, Jasmina Topic las mehrere ihrer Gedichte vor, Christoph W. Bauer die Übersetzungen des unvergessenen Fabjan Hafner:

(c) Literaturhaus NÖ

(c) Literaturhaus NÖ

Anschließend: Weinverkostung, Gespräche …

Ralph Dutli und Judith Nika Pfeifer

Christoph W. Bauer und Gerhard Ruiss

Lukas Cejpek und Michael Stiller

… und Büchertisch:

(c) Literaturhaus NÖ

Zwischen den Lesungen im Mai und im Dezember lag ein arbeitsreicher Sommer, der wohl nicht nur in meinem Fall gegen Ende August (Deadline!) zunehmend hektischer wurde.

Meine Catull-Versionen sind an diversen Schreibplätzen zwischen Leibnitz …

… und Kroatien …

… entstanden.

Es war keine leichte Arbeit, noch ein Stück intensiver als die letztjährige Schreibaufgabe durch das ULNÖ Krems. Resultat: noch ein Stück mehr Zweifel, noch ein Stück mehr Freude!

Lesungen aus meinen Catull-Variationen gab es bislang bei der Versopolis-Lesung in Frankfurt und bei der Poesiegalerie in Wien.

Als Beispiel mag das erste Gedicht aus der Reihe dienen, carmen 5.

Gaius Valerius Catullus:

Ego:

Die Anthologie ist hier zu bestellen: office@literaturhausnoe.at

Liebe Organisatorinnen und Organisatoren, liebe Kolleginnen und Kollegen, die gesammelten Abenteuer dieser Veranstaltungen waren mir – Besprechung für Besprechung, Lesung für Lesung, Weinverkostung für Weinverkostung – eine Riesenfreude! Ich hoffe, den/die eine oder andere/n von Euch bald wiederzusehen!

Und herzlichen Glückwunsch zu Euren gelungenen Gedichten, liebe Kolleg*innen!

Vielen Dank allen Fotograf*innen!

Und vielen herzlichen Dank, liebes Unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich in Krems! Weiter so

***

P.S. Presse aus Serbien:

(c) Jasmina Topic

Metropolis Graz (ARTE)

Posted in Grazer Glossen, manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 1. Dezember 2019

Ab 1.12.2019 bis 28.02.2020 online verfügbar: „Metropolis Graz“, die Filmdoku von ARTE, in der ich mitwirken durfte:

Hier klicken! Hier klicken! Hier klicken!
(Wenn man die Sendung ansehen möchte, versteht sich.)

In weiteren Hauptrollen: Alfred Kolleritsch, Heidrun Primas, Günter Brus, Titus Probst und mein Nachnamensvetter Tom Unterweger, der Punksänger.

Jedenfalls gibt es in „Graz – Stadt der Kontraste“ viel Sehenswertes. Z. B. habe ich bei den Dreharbeiten gelernt, „natürlich zu gehen“*!

Aber auch davon abgesehen eine gelungene Produktion mit vielen wahren Sätzen über Graz.

Mein Dank gebührt Marco Giacopuzzi (unten links) und seinem sympathischen Team, mit dem ich einen nassen, kalten, aber dennoch sehr fröhlichen und produktiven Tag verbringen durfte!

 

* Bei strömendem Regen, ohne Schirm, wieder und wieder dasselbe Straßenstück entlang, während ein Kameramann rückwärts vor einem herläuft – auch eine Kunst!

manuskripte 226 – glänzende Premiere(n)!

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 30. November 2019

Nachtrag zum Termin:
28.11.2019, 19:00, Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger präsentieren die manuskripte 226. Mit Lesungen von Nava Ebrahimi, Florian Dietmaier und Valentina Colonna (I). Klaviermusik von Valentina Colonna. Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz. Eintritt: 4-6 Euro.

Gleich mehrere glänzende Premieren gab es am Donnerstag Abend im Literaturhaus Graz zu feiern!

Erste manuskripte-Präsentation im Literaturhaus Graz:

(c) manuskripte

Auch zur Freude des anwesenden manuskripte-Gründers Alfred Kolleritsch und des Literaturhauschefs Klaus Kastberger, der den Beginn einer engeren Zusammenarbeit zwischen Literaturhaus und manuskripte ankündigte.

(c) manuskripte

Erster Auftritt des brandneuen manuskripte-T-Shirts …

(c) manuskripte

… vom Grazer Künstler Leon Podesser im Siebdruckverfahren bedruckt und aus nichts als fair gehandelter Biobaumwolle bestehend.
Während ich das T-Shirt vorführte, sprach ich über die Autor*innen des Abends und das Heft (s. Pressetext, u.):

(c) manuskripte

Erster öffentlicher Auftritt von Nava Ebrahimi als Morgenstern-Preisträgerin des Landes Steiermark:

(c) manuskripte

Sie las ihre Kurzgeschichten „Vor lauter Blech“ und „Jung wird sie nicht bleiben“.

Erste Lesung überhaupt von Florian Dietmaier (manuskripte-Förderungspreis der Stadt Graz 2019):

(c) manuskripte

Er las – abgebrüht wie ein Profi – seine Erzählung „Einsichtnahme“.

Erstes Österreich-Konzert der italienischen Pianistin und Komponistin Valentina Colonna …

(c) manuskripte

(c) manuskripte

… die sich als Dichter gleichzeitig über ihre erste Veröffentlichung als Dichterin in einer österreichischen Literaturzeitschrift freute:

(c) manuskripte

Ruth Karzel, die Colonnas Texte übersetzt hatte, las die deutschen Übersetzungen:

(c) manuskripte

Valentina Colonna trug auf Italienisch vor und spielte zwei wunderbare Eigenkompositionen zu Beginn und Ende der Lesungen:

(c) manuskripte

Nachzuhören auf ihrer Homepage.

Anschließend: Run auf die Hefte (ausverkauft!), Wein (danke, Literaturhaus!) und geselliges Beisammensein in großer Runde, u.a. mit den Autor*innen Thomas Antonic, Valentina Colonna, Julia Dengg, Christoph Dolgan, Nava Ebrahimi, Günter Eichberger, Klaus Hoffer, Harald Miesbacher, Helmut Moysich u.a.m.:

Herzlichen Dank an Klaus Kastberger und Elisabeth Loibner vom Literaturhaus Graz, an das zahlreich erschienene Publikum und die Autor*innen, insbesondere Valentina Colonna, die ja die weiteste und beschwerlichste Anreise auf sich genommen hatte. Zum Glück ging sich am Vormittag danach noch die Besichtigung der wichtigsten Grazer Sehenswürdigkeiten aus: manuskripte-Büro, Café König:

*

manuskripte 226 – Pressetext

 

Do, 29.11.2019, 19:00, Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger präsentieren die manuskripte 226. Mit Lesungen von Nava Ebrahimi, Florian Dietmaier und Valentina Colonna (Lyrik und Klavier).

Literaturhaus Graz, Elisabethstr. 30, 8010 Graz.

Eintritt 6 Euro (ermäßigt: 4 Euro). Wein frei.

Titelbild: Christoph Dolgan.

Die Literatur in Zeiten des Klimawandels

Die halb zertrümmerte Schreibmaschine auf dem Titelbild und das Pianino, an dem sich die italienische Lyrikerin Valentina Colonna beim Vortrag ihrer Gedichte selbst begleiten wird, markieren nur zwei der ästhetischen Pole, zwischen denen sich die schier unglaubliche Vielfalt der aktuellen manuskripte-Ausgabe ausbreitet.

Erster Blickfang sind natürlich Christoph Dolgans atemraubende Ruinen-Fotografien, denen neben dem Cover ein umfangreicher Bildteil gewidmet ist. Der Autor und bildende Künstler wurde von den manuskripten für das Art Steiermark-Stipendium des Landes Steiermark nominiert. Er präsentierte seine Fotos am 21.11. im Steiermark-Büro in Brüssel, wo manuskripte-Mitherausgeber Andreas Unterweger auch die Zeitschrift international vorstellte.

Weiters hervorstechend: Ein neuer Text von Paul Nizon, der Anfang Dezember seinen neunzigsten Geburtstag feiert. Die im Faksimile des Typoskripts abgedruckte Prosa wird von einem Porträt Christoph W. Bauers begleitet, dessen Begeisterung für Leben, Werk und Welt Nizons ansteckend ist. Wer möchte da nicht mit durch Paris vagabundieren!

Ausgezeichnete Prosa von mehreren 2019 ausgezeichneten AutorInnen findet sich in der Rubrik Prosa, darunter Texte von Olga Flor (Franz-Nabl-Preis), Nava Ebrahimi (Morgenstern-Preis) oder Florian Dietmaier (manuskripte-Förderpreis). Lydia Davis erteilt amüsante Französisch-Lektionen in einer weiteren Meister-Übersetzung von Klaus Hoffer, Johannes Wally begibt sich auf eine erzähltechnisch bemerkenswerte Spurensuche, der Tscheche Josef Pánek informiert uns über Die Liebe in Zeiten des Klimawandels.

10 Beiträge aus 7 Ländern versammelt die exzellent besetzte Lyrikabteilung, zu der auch die amerikanische Lyrikikone Louise Glück, ihre Übersetzerin Uta Gosmann, Lia Likokeli aus Georgien oder die deutsche Debütantin Nina Lenz Texte beigesteuert haben.

Thomas Antonics Aufsatz „Unter Nazis. William S. Burroughs in Wien 1936/37“ wird nicht nur Fans der Beat Generation neue Erkenntnisse bescheren.

Hier das gesamte Inhaltsverzeichnis:

Die manuskripte 226 sind unter bestellung@manuskripte.at zu bestellen.

*

Presse:

Radio ORF Steiermark, Ilse Amenitsch interviewt Andreas Unterweger bei der Präsentation der manuskripte 226.

TV ORF Steiermark: Ilse Amenitsch mit einem hochinfomativen Bericht über Art Steiermark 2019: Christoph Dolgan mit seinen Ruinen-Fotografien und Texten aus manuskripte 226 mit manuskripte-Herausgeber Andreas Unterweger im Steiermark-Büro in Brüssel.

Kleine Zeitung v. 24.11.19, von Julia Schafferhofer:

Kronen Zeitung v. 24.11.19, von Christoph Hartner:

Kleine Zeitung v. 27.11.19, von Ute Baumhackl und Werner Krause:

Günter Encics Literaturpodcast v. 3.12.19:

Schlossberghotel: Matinée #2

Posted in Das gelbe Buch, Grazer Glossen, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 23. November 2019

Nachtrag zum Termin:
17.11.2019, 10:00, Andreas Unterweger liest bei der Matinee #2 im Schlossberghotel, Einführung von Annette Knoch. Bewegte Lesung (durchs Hotel). Kaiser-Franz-Josef-Kai 30, 8010 Graz. Frühstück (ab 7:00) kostenpflichtig, aber nicht verpflichtend. Eintritt frei!

Letzten Sonntag war ich zu einer Veranstaltung des Grazer Schlossberghotels eingeladen, die so angekündigt worden war:

„Matinée #02 – Bewegte Literatur
Die Veranstaltungsreihe Matinée lädt Interessierte und Protagonisten zu Frühstück, Kunst und Diskussion ins Schlossberghotel – einem der schönsten Kunsthotels Europas.
Ab 07:00 Uhr eröffnen wir mit unserem Frühstücksbuffet voll regionaler Spezialitäten. Im Anschluss, um 10:00 Uhr, dürfen wir unseren Gastliteraten, Andreas Unterweger, begrüßen, der Sie – während seiner Lesung – durch die Zimmer und Gänge unseres Kunsthotels führen wird.“

 

Dem „Gastliteraten“ folgte eine erstaunlich große Anzahl von Frühstücksgästen von der Lobby …

… alle Stockwerke des Hotels nach oben, auf die in den Westhang des Schlossbergs gebauten Terrassen, wo ich, mit Blick auf den Lendplatzer Leuchtturm, „Mein Uhrturm“ las …

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

… und das Kolleritsch-Dramolett „Wie schön wir es haben könnten“.

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

Weiter ging es im Seminarraum des Hotels mit mehreren Kapiteln aus „Das gelbe Buch“  …

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

… und in einem schönen Hotelzimmer mit gelben Wänden, wo das Kapitel „Nicht ganz“ aus „Wie im Siebenten“ folgte:

 

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

Mein Dank gilt Direktorin Valerie Marko sowie Dietmar Reinbacher und Claudia Wohlgemuth für die freundliche Betreuung – ich habe mich vor, während und nach der Lesung im Hotel sehr wohl gefühlt!

Danke auch an Annette Knoch vom Literaturverlag Droschl für die Vermittlung, Einführung und Begleitung sowie meinem Vater Sepp Unterweger für die zusätzlichen Fotos!

Art Steiermark 2019: Brüssel!

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 23. November 2019

Nachtrag zum Termin:
21.11.2019, 18:30, Andreas Unterweger präsentiert die manuskripte 226 in Brüssel: Vernissage und Lesung von Christoph Dolgan („Art Steiermark“). Steiermark-Büro, avenue de Tervuren 82-84. B-1040 Bruxelles.

Dieses Jahr wurden die manuskripte vom Land Steiermark eingeladen, für das „Art Steiermark“-Stipendium des Landes eine/n Künstler/in zu nominieren – unsere Wahl fiel auf Doppelbegabung Christoph Dolgan.

Christoph verbrachte mehrere Tage in Brüssel, wo er im Steiermark-Büro die Ausstellung seiner „Lost places“-Fotografien vorbereitete. Diese finden sich auch auf dem Cover und in einem umfangreichen Bildteil innerhalb der kommenden manuskripte-Ausgabe 226 (Präsentation am 28.11. im Literaturhaus Graz).
Am Abend des 21.11. las er seinen die Bilder begleitenden Text aus manuskripte 226 („Ab.Orte“). Und ich durfte die Zeitschrift in diesem internationalen Rahmen präsentieren und ein Podiumsgespräch mit Christoph führen.

Ich danke Roswitha Preininger und dem Team des Steiermark-Büros für ihre so herzliche Gastfreundschaft, Wilhelm Pfeistlinger, dem Direktor des Österreichischen Kulturforums in Brüssel, für seine Begrüßung, den zahlreichen, aus aller Welt (Belgien! Horn von Afrika! Deutschlandsberg!) angereisten Gästen und dem Land Steiermark, Abteilung A9, insbesondere Christiane Kada und Petra Sieder-Grabner, für diese geglückte Kooperation!

Nach so viel Text nun endlich ein umfassender Bildbericht …

Das Steiermark-Büro – das grüne Herz Brüssels:

Ich spreche über die manuskripte und Christoph Dolgan:

 

Christoph Dolgan liest aus manuskripte 226:

Mit unserer charmanten Gastgeberin Roswitha Preininger, dem Herz des grünen Herzens von Brüssel:

Alle Fotos bisher: (c) Cornelia Schwar, Steiermark-Büro Brüssel – vielen Dank!

Durch meine Handykamera betrachtet sah Brüssel hingegen so aus:

Bilder einer Ausstellung:

Das ORF-Steiermark-Interview, Ilse Amenitsch befragt Christoph Dolgan:

Es ist reich gedeckt:

 

Bruxelles, la belle:

Ab-Ort in einem nahegelegenen Restaurant:

Manches ändert sich nie:

 

***

Julia Schafferhofer in der Kleinen Zeitung v. 24.11.19:

Christoph Hartner in der Kronen Zeitung v. 24.11.19:

Tagged with:

Landes Kunst und Kultur Preise 2019

Posted in manuskripte, Simulakren, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 20. November 2019

Eine ebenso passende wie erbauliche Reiselektüre: Auf dem Weg nach Brüssel, wo ich morgen im Steiermark Büro den Autor und Fotografen Christoph Dolgan und seine in manuskripte 226 enthaltenen spektakulären Ruinenfotos samt kongenialem Begleittext präsentieren darf (Art Steiermark 2019), studiere ich die äußerst lesenswerte Publikation zu den Kunst- und Kulturpreisen des Landes Steiermark!

Ich gratuliere allen PreisträgerInnen herzlich, insbesondere Gerhild Steinbuch zum manuskripte-Preis …

Nava Ebrahimi zum Morgenstern-Preis …

… und Guillaume Métayer noch einmal zum Styrian Artist-Stipendium!

Die Kleine Zeitung über die Preisverleihung am Montag im Orpheum:

Buch Wien 2019

Posted in manuskripte, Poèmes, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 10. November 2019

Nachtrag zu den Terminen:
07.11.2019, 19:30, Andreas Unterweger (re-)präsentiert die manuskripte 225 bei der Lesung Josef Winklers im Café Museum im Rahmen der Buch Wien, Operng. 7, 1010 Wien.
08.11.2019, 22:00, Andreas Unterweger liest Gedichte bei der Poesiegalerie. IG Architektur, Gumpendorfer Str. 63B, 1060 Wien. Für die manuskripte lesen am selben Abend auch Verena Stauffer (20 Uhr), Miroslava Svolikova (21 Uhr).

7. November 2001 … In ganz Wien wird eine Buchmesse gelesen … In ganz Wien? Ja!

Freilich wurden nicht nur in Privathaushalten, sondern im auch wie immer strahlenden Café Museum

… Bücher präsentiert. Dort kam es etwa zur allerersten Lesung Josef Winklers aus seinem neuen Buch „Der Stadtschreiber von Kalkutta“ (Suhrkamp 2019).
Da Josef Winkler, seit Heft 61 manuskripte-Autor, gerade eben in den manuskripten wieder eine Erzählung veröffentlicht hat, „Ach, diese viehische Kunst“ über den Maler Edgar Degas, lag eine Kooperation im Rahmen der Buch Wien nahe:

Café Museum-Chefin Irmgard Querfeld begrüßte, Gerhard Loibelsberger, Kurator der Lesereihe im Café Museum und selbst Autor (von, u.a., sehr erfolgreichen historischen Romanen), stellte den Autor vor …

… und widmete auch den manuskripten breiten Raum:

Fazit: Ein sehr gelungener Abend, von dem mir die von Josef Winkler generierte indische Sprachbilderflut …

(c) Alexandra Kaminska, Café Museum

… das angeregte Podiumsgespräch zwischen Autor und Moderator …

(c) Alexandra Kaminska, Café Museum

… und das sympathische Publikum, darunter Günter Kaindlstorfer und Anna Baar, in guter Erinnerung bleiben wird!

Danke für die Kooperation, lieber Josef Winkler, lieber Gerhard Loibelsberger, liebes Café Museum, liebe Buch Wien!

*

Am 8.11. waren die manuskripte bei dem von Udo Kawasser (s.u.) initiierten Lyrikfestival namens Poesiegalerie zu Gast.

Für die manuskripte ware  drei Leseplätze reserviert – wobei das Format der Poesiegalerie für uns eine synergetische Goldgrube ist.

So lasen am Abend des 8.11. nicht nur die Damen und der Herr des nominierten Trios …

… nämlich Verena Stauffer

Miroslava Svolikova

… und ich …

(c) Verena Stauffer

… sondern auch zahlreiche weitere manuskripte-Autor*innen wie Christoph W. Bauer

… Übersetzer Alexander Sitzmann (für Lidija Dimkovska) …

Günther Kaip

… oder Helwig Brunner, der sogar zur Gänze aus seiner Publikation in manuskripte 225 las.

Das gesamte Programm der Poesiegalerie an ihrem Tag 2:
18-19 Uhr Robert Prosser & Christoph Szalay (Hg):
Wo warn wir. Ach ja: Junge österreichische Gegenwartslyrik, (Limbus)
Daniela Chana (Limbus)
19-20 Uhr Christoph W. Bauer (Haymon)
Susanne Toth (fabrik.transit)
Alexander Sitzmann übersetzt Lidija Dimkovska (Parasitenpresse)
20-21 Uhr Christoph Theiler (edition ch, wechselstrom)
Verena Stauffer (manuskripte)
Jonathan Perry (Sisyphus)
21-22 Uhr Christian Futscher (Czernin)
Miroslava Svolikova (manuskripte)
Günther Kaip (Bibliothek der Provinz, Klever)
22-23 Uhr Adrian Kasnitz (Parasitenpresse)
Andreas Unterweger (manuskripte)
Helwig Brunner (Keiper)
23-24 Uhr Udo Kawasser (Keiper)
Gerald Jatzek (Podium Literatur)

Ich habe übrigens das Gedicht „Kabul“ und aus den vom ULNÖ Krems und demnächst bei Edition Aramo erscheinenden Catull-Variationen gelesen.

Fazit: Ein ebenso abwechslungsreicher wie gemütlicher Abend – gerne wieder!

Dank an Miru Svolikova und Verena Stauffer für ihre Bereitschaft zu lesen, danke, liebe Poesiegalerie, für die Kooperation!

*

Am Samstag, 9.11., dann noch auf die Buch Wien selbst – um die Messe selbst vor lauter Rahmenprogramm nicht aus den Augen zu verlieren …

Zentrum der Veranstaltung war wie immer der Stand des Literaturverlags Droschl, und ich freute mich über zahlreiche Begegnungen, etwa mit Verlegerin Annette Knoch

… den Kollegen Stefan Schmitzer (r.) und Tomer Gardi (Mitte) …

 

.

… der slowakischen Autorin Katarina Kucbelova

Barbara Frischmuth

… und Literatursauriern wie dem bereits ein langes Jahr alten Erzählband „Grungy Nuts“:

Fazit: Schön war´s!