Andreas Unterweger

Drei Handkedoten („Europe, centrale. 2“ Po&Sie 171)

Posted in Mikroessays, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 19. März 2020

„Wie aus einer Parallelwelt, die nicht mehr ist und nie mehr die gleiche sein wird“*: Mein Beitrag zu Ausgabe 171 der renommierten französischen Literaturzeitschrift Po&Sie mit dem Thema „Europe, centrale“* sind drei Kurzprosagedichte (oder so etwas Ähnliches) über meine Erfahrungen mit den Büchern von Peter Handke.
Ein Auftragstext, den ich ursprünglich dreist „Drei Handkedoten“ genannt hatte.
Übersetzt und eingeleitet von meinem bewunderswerten Freund, dem Dichter Guillaume Métayer, der auch das Heft redigiert und ein äußerst Leseappetit anregendes Vorwort beigesteuert hat.

Die Texte der Ausgabe lassen sich nicht nur analog, sondern auch online anlesen und kaufen (ein Text kostet 3 Euro).

Die französische Leseprobe besteht aus zweieinhalb Handkedoten.

Den dritten Text biete ich hier im deutschen Original an, als zusätzliche Leseprobe:

Beeindruckend das Line Up des Hefts: Neben Juri Andruchowytsch (UKR), Aleš Šteger (SLO) und István Kemény (UNG) springen der heimischen Literaturfreundin/dem heimischen Literaturfreund wohl die nicht nur aus den manuskripten bestens bekannten Herren Michael Donhauser**, Leopold Federmair (beide übersetzt vom großartigen Laurent Cassagnau) oder Michael Hammerschmid ins Auge.
Und natürlich Alfred Kolleritsch, dessen neu übersetztes Gedicht „Für P.H.“ gemeinsam mit meinem Beitrag den Schwerpunkt im Schwerpunkt (zum Thema Handke) bildet.

Vielen Dank, lieber Guillaume, für die gelungenen Übersetzungen und die gewohnt charmant-professionelle redaktionelle Betreuung!

*****

*Guillaume Métayer über Po&Sie 171 auf Facebook.

** (~ Mitteleuropa/Europa im Mittelpunkt)

*** Sein Text „Vier Bilder“ erscheint Ende März im deutschen Original erstmals in Ausgabe 227 der manuskripte.

„Von Äpfeln, Glasaugen und Rosenduft“. Mit Gerhard Melzer im Literaturhaus Graz

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 2. Februar 2020

Am 29.1. hatte ich die Ehre, die Präsentation von Gerhard Melzers neuem Buch im Literaturhaus Graz zu moderieren: Von Äpfeln, Glasaugen und Rosenduft, eben bei Sonderzahl erschienen.

Darin versammelt der Germanist und ehemalige Leiter des Grazer Literaturhauses, der die Kulturstadt Graz der letzten Jahrzehnte mitgeprägt hat wie wenig andere, 25 in der Kleinen Zeitung erschienenen „Literaturgeschichten“ über das Werk jeweils einer österreichischen Autorin/eines österreichischen Autors.
Drei davon, Barbara Frischmuth, Valerie Fritsch und ich, nahmen mit ihm auf der Bühne Platz.

(c) Literaturhaus Graz

Markenzeichen der „Literaturgeschichten“: Sie rücken jeweils eine leitmotivische Nebensächlichkeit aus dem Werk des/der jeweiligen AutorIn in den Vordergrund (vgl. dazu den Titel).
Bei Barbara Frischmuth etwa die Tiere. Nachdem Melzer seinen Text über sie gelesen hatte, las sie zur Bestätigung seiner Beobachtungen zwei Geschichten über Pferde.

Valerie Fritsch (ihr Motiv sind die Glasaugen) hatte Polaroids zu dem Buch beigesteuert, die in Vitrinen beäugt werden konnten.

Zwischen den Lesungen der Autorinnen und des Autors führten wir ein beherztes Gespräch, das ich mit folgenden beiden Statements beschließen durfte:

1.

„Weil er nicht da ist, möchte ich Franz Schuh widersprechen, der in seinem ansonsten großartigen Nachwort behauptet: ,Eine Interpretation kann eine Nach-Erzählung,, sollte aber selbst keine Dichtung sein.‘
Warum sollen sie das nicht? Jedenfalls gibt es gute Interpretationen, die gleichzeitig gute Dichtung sind. Texte von Jorge Luis Borges fallen mir dazu ein, von Klaus Hoffer und von Franz Schuh selbst. Aber auch Gerhard Melzers Buch gehört in diese Reihe. Andere schreiben über Äpfel und Scheibtruhen, Melzer über Äpfel und Scheibtruhen, die in den Büchern anderer auftauchen. Was Sprache, Formbewusstsein und Wirkung anbelangt, sind seine Literaturgeschichten sehr wohl literarische Texte.“

 

2.

bedankte ich mich im Namen aller im Buch besprochenen AutorInnen.
Ich jedenfalls war tief berührt, als ich Gerhard Melzers „Literaturgeschichte“ über meine Bücher erstmals gelesen habe. Selten genug, dass man gelesen wird, aber dann auch noch so – ein Wunder.
Das vehemente Nicken der beiden anderen Autorinnen auf der Bühne bestätigte, dass ich das nicht allein so empfand.

Hier „Der Traum der Katze. Andreas Unterweger und die schwankenden Böden der Wirklichkeit“ noch einmal zum Nachlesen:

Ich danke Gerhard Melzer für die Einladung, dem Team des Literaturhaus Graz um Klaus Kastberger für die professionelle Betreuung, dem Publikum für seine Herzlichkeit und Michael Tschida von der Kleinen Zeitung für diesen Bericht:

Beim Après-Moderation:

(c) Valerie Fritsch

„Chimären“ – Lesung im Alten Kino Leibnitz

Posted in Das gelbe Buch, Grungy Nuts, ratlos, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 26. Januar 2020

25.01.2020, 17 Uhr: Ganz Leibnitz ist eine verschneite Idylle …

Ganz Leibnitz? Nein! Im Alten Kino …

… geht die Kunst-Post ab! Nicht nur, dass dort die Bildkompositionen Edgar Tezaks ungebrochen vor sich hin beeindrucken …

… an diesem Nachmittag stellten sich auch noch meine Bücher mit ihrem Autor und seiner Gitarre ein.

Wie angekündigt, interagierte meine Lesung mit den Bildern der Ausstellung. Titel der Veranstaltung: „Chimären“.

Damit waren sowohl die Mischwesen zwischen Tier und Mensch auf Tezaks Bildern als auch Schillers Schimären gemeint: „Was hält euch auf? Schimären! Hirngespinste!“

Mich hielt nichts auf, im Gegenteil, fast chimärenmäßig beflügelt vom hochaufmerksamen Qualitätspublikum las ich aus „Wie im Siebenten“, „Das gelbe Buch“ und „Grungy Nuts“ und spielte die Songs „Hotel Suputnyk“ und „Herbst ohne dich“. Tezaks Mischwesen bekamen somit Gesellschaft von Hasen-, Waschbär-, Biber-, Kuckuck-, Wildschwein-, Satelliten- und gleich mehreren Vogelmenschen sowie 17 verschiedenen Meerjungfrauen.

Vielen Dank für die wahrlich „bildgewaltige“ Kulisse und die interessanten Gespräche über Künstlercafés, New York, Apfelstrudel u.v.a.m., lieber Edgar Tezak (u.l.)!

 

Vielen Dank für die Einladung, lieber Klaus Dieter Hartl (u.r.)!

 

Edgar Tezaks Ausstellung „Wir kommen, wir sind, wir gehen“ ist noch bis 9.2. zu sehen. Das weitere Programm:

Unterstützt von: Galerie Marenzi und Leibnitz Kult.

Fotos mit mir darauf hat mein Vater Sepp Unterweger gemacht – danke!

„Als ich kein Waldbauernbub war“ (Kleine Zeitung v. 25.12.2019)

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 25. Dezember 2019

Heute auf S. 4 und 5 der Kleinen Zeitung: meine ultimative Weihnachtsgeschichte!

Vor rund 25 Jahren habe ich das erste Mal versucht, sie schreiben, nun gab es endlich eine Deadline.
Ich danke Ute Baumhackl und Martin Gasser für die freundliche redaktionelle Betreuung!

All jene, die keine Zeitung aus den Ständern ergattert haben, können den Text via Digital-Abo der Kleinen Zeitung nachlesen.

Oder gleich unten stehend – dann eben freilich ohne die tolle Illustration von Margit Krammer.
Wie auch immer: Frohe Weihnachten!

 

Als ich kein Waldbauernbub war

 

 

Ich war nie ein Waldbauernbub. Trotzdem sehen die Weihnachten meiner Kindheit in der Erinnerung den Bildern aus Peter Roseggers Als ich noch der Waldbauernbub war verdächtig ähnlich. Genauer gesagt: Den Bildern aus der dazugehörigen Fernsehserie – schließlich konnte ich in jenen Weihnachtsferien, von denen hier die Rede ist, noch nicht lesen. Dafür aber wurde die Serie Aus der Waldheimat damals zum ersten Mal ausgestrahlt. Gut möglich also, dass so manches Element der folgenden Weihnachtsgeschichte gar nicht wirklich passiert, sondern aus dem Feiertagsfernsehprogramm in mein Kindergehirn hinübergeflackert ist …

Andererseits: „Viel Schnee“ lag damals jedenfalls in beiden Realitäten, Bauernhäuser kauerten da wie dort an steilen, dicht bewaldeten Hängen, und auch dass man den Buben, der ich damals war – eben ganz genauso wie den Waldbauernbuben in Roseggers Als ich Christtagsfreuden holen ging –, am 24. Dezember mit einem wichtigen Auftrag in den Winterwald hinausschickte, ist Tatsache.

Aber der Reihe nach.

 

Als ich noch kein Waldbauernbub war, scheute meine Familie weder treats noch tricks, um mir den Glauben ans Christkind zu bewahren. Diesem schrieb ich Anfang Dezember einen Brief, dann tat sich lange gar nichts, dennoch erstrahlte am Heiligen Abend, kaum dass das Glöckchen geläutet hatte, im Esszimmer ein imposanter Christbaum – umringt von ebenso schatten- wie sagenhaften Geschenken.

Es war wirklich ein Wunder. Keine hektischen Hamsterkäufe, kein Herumhantieren mit einem übergroßen, stacheligen Stück Forst, kein „Stress durch ,Wir schenken uns heuer nichts‘-Geschenke“ … Nein, all die Plackerei, die bestimmt auch schon damals, als man noch fest daran glaubte, citoyen zu sein und nicht bloß consumer, zu Weihnachten anfiel, erledigte bei uns das Christkind.

Freilich: Es hätte mich misstrauisch stimmen können, dass besagtes Esszimmer in den Vorweihnachtstagen stets abgesperrt war. Und dass alle anderen Familienmitglieder dennoch, zunehmend abgekämpft, dort ein- und aushuschten, und nur ich allein keinen Schlüssel besaß. Aber: Ich war kein argwöhnisches Kind. Im Gegenteil. Niemand hätte von mir behaupten können, dass ich einer sei, der den Realismus der Magie vorzog … Fakt ist: Ich schöpfte nie Verdacht. Ich habe mich immer auf die Ehrlichkeit meiner Nächsten verlassen.

 

Weihnachten verbrachten wir im Haus der Großeltern, in der Weststeiermark, an der Ostseite des Reinischkogels. Von den Balkonen und Fenstern des Hauses aus sah man an klaren Tagen über Hunderte Hügel, Graz und die Riegersburg hinweg bis nach Ungarn.

Am spektakulärsten war jedoch, jedenfalls im Advent, die Aussicht bei Nacht. Kaum ging die Sonne unter, erstrahlten in den Nachbarsgärten mehrere mit elektrischen Lichterketten beleuchtete Christbäumchen. Diese schienen mir Wunderwerke der Technik. Jedenfalls staunte ich bei ihrem Anblick nicht schlecht – kaum schlechter etwa als neulich, als mein Schwager sein Küchenregal mit einem weiblichen Vornamen ansprach und dieses daraufhin tatsächlich antwortete.

Aber so weit sind wir noch nicht. Noch ist es früh, früher Nachmittag an einem 24.12. Anfang der 80er, und ich lasse die Tür zum Esszimmer nicht mehr aus den Augen. Nun kann es nicht mehr lange dauern, bis das Christkind kommt! Und wirklich: Schon erzittert der Boden, nähern sich Schritte – ach, es ist nur der Großvater, der mich von meinem Wachtposten holt. Warum? Nun, es ist wie verhext – und jedes Jahr dasselbe. Just jetzt, da das Christkind endlich tatsächlich vor der Tür steht, müssen wir beide los, um einen unaufschiebbaren Auftrag auszuführen!

Freilich: So viel nicht-altersgerechte Verantwortung wie dem Waldbauernbuben, der im Morgengrauen hinausgeschickt wird, um in einem Ganztagsgewaltmarsch Schulden einzutreiben und die Zutaten für das Festmahl der ganzen Familie zu besorgen, lud man mir nicht auf die Schultern. Und doch: „Peter“, nein: „Andreas“, sagte mein Großvater, „jetzt höre, was ich dir sage. Wir nehmen deinen Schlitten, denn es ist viel Schnee. Da haben wir eine Flasche Schilcher, die bringen wir dem Onkel und der Tante in ihrem Knusperhäuschen, sie werden sich daran laben.“

Das war alles gut und recht. Den Schlitten nahm ich in die rechte Hand, die rechte Hand des Großvaters in die linke. Und so stapften wir davon, fort von dem Haus, wo jeden Augenblick das Christkind landen konnte – so, wie wir in jener Zeit des Jahres alle Jahre wieder just dann, wenn es spannend wurde, davongestapft waren.

 

Der Onkel und die Tante bewohnten in Wirklichkeit kein Knusper-, sondern ein Schrebergartenhäuschen, und sie waren auch gar nicht meine echten Tante und Onkel, sondern ich hatte sie nur so gern, als wären sie‘s. Trotzdem erging es mir dort immer wie dem Hänsel im Märchen. Sprich: Ich wurde gnadenlos gemästet – glücklicherweise ohne kannibalistische Absicht.

Jener Heilige Abend bildete da keine Ausnahme. Während mir das dritte Lebkuchenhaus noch ebenso gut schmeckte wie dem Waldbauernpeter seine eine Jausensemmel, übten sich der Onkel und der Großvater, im Hinblick auf den abendlichen Schmaus, im Fasten: „Wenn man nie und nie einen Mangel zu leiden hat, wie ist man da arm!“

Um die Zeit nicht nur mit Aphorismen totschlagen zu müssen, entkorkte der Onkel unser Geschenk. Dann beschenkte er den Großvater, sie schenkten sich gegenseitig ein, und nachdem auch dieses Präsent geleert, ein weiteres ausgepackt und sogar der Geist einer vergangenen Weihnacht seiner Schnapsflasche entstiegen war, wurde es langsam besinnlich …

Der Großvater erzählte Witze, erst witzige, dann welche, die ich nicht verstand, dafür lachte der Onkel Tränen. Nur die Tante fand dies weniger zauberhaft und zitierte den Realisten Rosegger: „Das schnelle Schlucken ist nicht gesund!“ Dass sie recht behalten sollte, zeigte sich bei Anbruch der Dämmerung, dem Zeichen zum Aufbruch, den der Großvater, unbewusst einem seiner Witze entsprechend, eher als Zusammenbruch interpretierte.

„Steh auf, Faulenzer“, sagte da die Tante zum Onkel, „jetzt höre, was ich dir sage. Du nimmst den Großvater beim Arm, denn der Pfad ist schlecht und die Stege vereist. Außerdem ist der Zustand des guten Mannes ganz allein deine Schuld!“

Und so stapften wir wieder davon, diesmal zu dritt.

 

Spaziergänge mit meinem Großvater waren immer schön, so lustig wie dieser aber war noch keiner gewesen. Die alten Herren sangen, schunkelten und tanzten mit vollen roten Wangen hinter mir her, und als wir den steilen Weg erreichten, der vom Wald zum Dorfteich hinunterführte, rodelten die zwei, zu meiner Begeisterung, neben mir den Abhang hinunter – und das ganz ohne Schlitten!

Die Schwierigkeiten begannen erst später – zuhause nämlich, wo uns die weitaus weniger festlich gestimmte Großmutter schon erwartete. Unter ihrer Weihnachtspredigt verblasste die gute Laune der Herren wie die Umrisse der Nachbarshäuser in der hereinbrechenden Dunkelheit. Während die Großmutter ihrem Gatten heim- und dem Onkel zurück in den Wald leuchtete, setzte ich mich in ans Fenster der warmen Stube und bestaunte die draußen erwachenden Lichter.

 

Ich hatte eine glückliche Kindheit, und mein Großvater war mein Held. Dass ich dieses eine Mal etwas länger auf die Bescherung warten musste als üblich – so lange nämlich, bis er wieder fit genug war, um „O Tannenbaum“ in der jugendfreien Version zu singen –, tat dem keinen Abbruch. Im Gegenteil. Schließlich sah ich ausgerechnet an diesem Heiligen Abend, just damals, als ich, satt vom Lebkuchen und müde vom Rodeln, am Fenster saß, zum ersten und einzigen Mal in meinem Leben das Christkind! Es bestand ganz aus Lichterketten und flog, einen strahlenden, über und über mit sterngelb funkelnden Geschenken beladenen Schlitten lenkend, am Haus vorbei …

Als ich mich umdrehte, saß hinter mir mein Großvater. Seine Wangen leuchteten nun wieder, und da wusste ich: Er hatte es auch gesehen.

Aber wir hüteten uns beide, etwas zu sagen.

„Mit spitzen Fingern“ (Über Sarah Kuratle)

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 22. Dezember 2019

Mein Porträt der Schriftstellerin Sarah Kuratle ist nun online: auf der ARTfaces- Galerie des Landes Steiermark: HIER KLICKEN! HIER KLICKEN!

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Sarah Kuratle bei der Präsentation der manuskripte 211.

Zwei Auszüge aus dem Text mit dem Titel „Mit spitzen Fingern. Sarah Kuratles literarische Überschreitungen der Wirklichkeit“:

„Bei unserer ersten Begegnung, 2015 anlässlich einer manuskripte-Präsentation, waren es freilich andere Schreibende, die uns zusammenführten. Sie war begeistert von der eben zu Ende gegangenen Lesung Ingeborg Horns. Ich interessierte mich für die Seminararbeit über Walter Benjamin, an der sie arbeitete. Ob sie auch literarisch schreibe, fragte ich. Sie schien zu verneinen, deshalb beglückwünschte ich sie: „Geschrieben wird eh genug!“ Ach, Andreas … Was du gesagt hast, mag zwar stimmen, aber: Wirklich gut geschrieben wird doch immer viel zu wenig!“

„An Literatur“, sagt Sarah Kuratle, „fasziniert mich als Leserin wie als Autorin, dass sie uns mit spitzen Fingern zurücklassen kann. Damit meine ich: sachte mit Feinheiten, feinfühliger und flexibler, was die Stelle angeht, wohin wir unsere Finger, dann vielleicht unsere Hände legen, wie lange wir sie dort lassen. An literarischen Texten, ob ich sie lese oder schreibe, reizt mich fast im selben Maße, dass, wenn überhaupt, die Phantasie ihre Grenzen steckt, dass sie uns die Wirklichkeit überschreiten lassen.“

*

Ich danke Werner Schandor für die gute Zusammenarbeit!

Und Sarah Kuratle danke ich für die vielen Auskünfte und das Beisammensein samt Lesetipps im Café Daniel und anderswo. Es war mir eine Ehre und ein Vergnügen: weiter so, liebe Sarah!

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Literarischer Abend in der Apotheke Krems in Voitsberg

Posted in Das gelbe Buch, Grungy Nuts, Koffeinismus, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 21. Dezember 2019

Nachtrag zum Termin:
12.12.2019, 19 Uhr, Andreas Unterweger liest das Beste aus seinen Büchern. Apotheke Krems, Grazer Vorstadt 152, 8570 Voitsberg.

Nach Krems kam gleich die Apotheke Krems – und zwar in der Grazer Vorstadt – in Voitsberg!

Die Vorberichterstattung war großartigerweise opulent …

… das spektakuläre Buffet samt Buchtelplatten und eigens kreiertem Drink („Der Apotheker“) startklar …

(c) Kremser Apotheke

… nur einer fehlte … Wer? Der, der andauernd fröhlich über die Adresse gewitzelt hatte  …

Wer hätte auch ahnen können, dass es sich um eine Art Bermuda-Dreieck handelte?

Und so verirrte ich mich irgendwo zwischen Krems, Graz und Voitsberg dermaßen, dass die Lesung leider mit 20 Minuten Verspätung starten musste …

Ich danke den vielen Gästen, die ausgeharrt haben …

(c) Der Weststeirer

… darunter der Voitsberger Bürgermeister Bernd Osprian und die Gastgeberin, Mag. Alexandra Fuchsbichler:

(c) Der Weststeirer

Ich las aus „Das gelbe Buch“ …

(c) Der Weststeirer

… und „Grungy Nuts„. Anschließend gab es Buchteln, Palatschinken-Brötchen und  Apotheker-Drinks – so viel Spaß hatte ich in einer Apotheke noch nie!

Herzlichen Dank für die Einladung, liebe Alexandra Fuchsbichler, danke für die Vermittlung, lieber Droschl-Verlag!

(c) Der Weststeirer

„Dichter im Fokus: Catull“ (Literaturhaus NÖ)

Posted in gedichte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 13. Dezember 2019

Nachtrag zum Termin:
06.12.2019, 19 Uhr, Andreas Unterweger bei „Netzwerk : Poesie“. Ralph Dutli, Margret Kreidl, Judith Nika Pfeifer, Arne Rautenberg, Armin Senser, Gerhard Ruiss, Lydia Steinbacher und Andreas Unterweger lesen ihre Catull-Variationen; Special Guest: Jasmina Topić. Moderation: Christoph W. Bauer.  Unabhängiges Literaturhaus NÖ. Steiner Landstraße 3. 3504 Stein/Krems . Eintritt 10-12 Euro.

Zweifellos einer meiner schönsten Ausflüge dieses Jahres –  am besten daran: dass er gleich zweimal stattfand!

Eingeladen und hervorragend betreut von den Dichtern/Organisatoren Christoph W. Bauer, Michael Stiller und dem Team des ULNÖ Krems trafen sich die acht oben abgebildeten LyrikerInnen im Mai …

… im schönen Krems. Dort hörten wir mehrere Vorträge Christoph W. Bauers über Catull und erhielten 8 Übersetzungen von berühmten/typischen carmina, die er angefertigt hatte (darunter das einflussreiche „Kussgedicht“, carmen 5, mehrere mehr oder weniger obszöne Wutgedichte, aber auch Selbstmitleidig-Trauriges, die Sappho-Nachdichtung carmen 51 [„otium, Catull, ist nichts für dich“ …] und Catulls berühmtestes Gedicht, 85 [„Odi et amo“ – „Ich hasse und ich liebe …“).
Auf diese Texte sollte jede/r von uns über den Sommer mit jeweils einem eigenen Gedicht reagieren.
Im Dezember sahen wir uns und Krems wieder …

… und lasen die Gedichte bei der Präsentation dieser sowohl außen als auch innen schön gewordenen, sehr gut zu lesenden Anthologie:

(c) Literaturhaus NÖ

Hatte es im Mai eine Privatlesung gegeben, bei der nur wir Dichter und die Organisatoren anwesend waren (v.o.n.u.: Ralph Dutli, Margret Kreidl, Judith Nika Pfeifer, Arne Rautenberg, Gerhard Ruiss, Armin Senser, Lydia Steinbacher und ich)  …

(c) Arne Rautenberg

(c) Arne Rautenberg

… folgte nun der offizielle Teil der Veranstaltung:

Vormittags eine Lesung vor Schülerinnen und Schülern, zu der fast alle, deren Teilnahme vorgesehen waren, rechtzeitig kamen …

(c) Literaturhaus NÖ

(c) Literaturhaus NÖ

(c) Literaturhaus NÖ

.. abends dann die öffentliche Lesung im Literaturhaus:

V.l.n.r.: Christoph W. Bauer, io mio, Lydia Steinbacher, Armin Senser, Gerhard Ruiss, Arne Rautenberg, Judith Nika Pfeifer, Margret Kreidl, Ralph Dutli:

(c) Literaturhaus NÖ

Christoph W. Bauer stellte Catull und seine Kolleg*innen vor und las jeweils eine seiner Übersetzungen …

(c) Literaturhaus NÖ

… woraufhin wir reihum unsere dazu passende Variation vortrugen. 8 x 8 Variationen, alle ohne Ausgangsgedicht lesbar und verständlich, jede Stimme unverwechselbar – alles in allem: ein faszinierender Parcours!

(c) Lukas Cejpek

(c) Lukas Cejpek

Den Abschluss machte eine Lesung des gegenwärtigen Gastes in der Atelierwohnung des Literaturhauses, Jasmina Topic las mehrere ihrer Gedichte vor, Christoph W. Bauer die Übersetzungen des unvergessenen Fabjan Hafner:

(c) Literaturhaus NÖ

(c) Literaturhaus NÖ

Anschließend: Weinverkostung, Gespräche …

Ralph Dutli und Judith Nika Pfeifer

Christoph W. Bauer und Gerhard Ruiss

Lukas Cejpek und Michael Stiller

… und Büchertisch:

(c) Literaturhaus NÖ

Zwischen den Lesungen im Mai und im Dezember lag ein arbeitsreicher Sommer, der wohl nicht nur in meinem Fall gegen Ende August (Deadline!) zunehmend hektischer wurde.

Meine Catull-Versionen sind an diversen Schreibplätzen zwischen Leibnitz …

… und Kroatien …

… entstanden.

Es war keine leichte Arbeit, noch ein Stück intensiver als die letztjährige Schreibaufgabe durch das ULNÖ Krems. Resultat: noch ein Stück mehr Zweifel, noch ein Stück mehr Freude!

Lesungen aus meinen Catull-Variationen gab es bislang bei der Versopolis-Lesung in Frankfurt und bei der Poesiegalerie in Wien.

Als Beispiel mag das erste Gedicht aus der Reihe dienen, carmen 5.

Gaius Valerius Catullus:

Ego:

Die Anthologie ist hier zu bestellen: office@literaturhausnoe.at

Liebe Organisatorinnen und Organisatoren, liebe Kolleginnen und Kollegen, die gesammelten Abenteuer dieser Veranstaltungen waren mir – Besprechung für Besprechung, Lesung für Lesung, Weinverkostung für Weinverkostung – eine Riesenfreude! Ich hoffe, den/die eine oder andere/n von Euch bald wiederzusehen!

Und herzlichen Glückwunsch zu Euren gelungenen Gedichten, liebe Kolleg*innen!

Vielen Dank allen Fotograf*innen!

Und vielen herzlichen Dank, liebes Unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich in Krems! Weiter so

***

P.S. Presse aus Serbien:

(c) Jasmina Topic

Metropolis Graz (ARTE)

Posted in Grazer Glossen, manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 1. Dezember 2019

Ab 1.12.2019 bis 28.02.2020 online verfügbar: „Metropolis Graz“, die Filmdoku von ARTE, in der ich mitwirken durfte:

Hier klicken! Hier klicken! Hier klicken!
(Wenn man die Sendung ansehen möchte, versteht sich.)

In weiteren Hauptrollen: Alfred Kolleritsch, Heidrun Primas, Günter Brus, Titus Probst und mein Nachnamensvetter Tom Unterweger, der Punksänger.

Jedenfalls gibt es in „Graz – Stadt der Kontraste“ viel Sehenswertes. Z. B. habe ich bei den Dreharbeiten gelernt, „natürlich zu gehen“*!

Aber auch davon abgesehen eine gelungene Produktion mit vielen wahren Sätzen über Graz.

Mein Dank gebührt Marco Giacopuzzi (unten links) und seinem sympathischen Team, mit dem ich einen nassen, kalten, aber dennoch sehr fröhlichen und produktiven Tag verbringen durfte!

 

* Bei strömendem Regen, ohne Schirm, wieder und wieder dasselbe Straßenstück entlang, während ein Kameramann rückwärts vor einem herläuft – auch eine Kunst!

manuskripte 226 – glänzende Premiere(n)!

Posted in manuskripte, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 30. November 2019

Nachtrag zum Termin:
28.11.2019, 19:00, Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger präsentieren die manuskripte 226. Mit Lesungen von Nava Ebrahimi, Florian Dietmaier und Valentina Colonna (I). Klaviermusik von Valentina Colonna. Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz. Eintritt: 4-6 Euro.

Gleich mehrere glänzende Premieren gab es am Donnerstag Abend im Literaturhaus Graz zu feiern!

Erste manuskripte-Präsentation im Literaturhaus Graz:

(c) manuskripte

Auch zur Freude des anwesenden manuskripte-Gründers Alfred Kolleritsch und des Literaturhauschefs Klaus Kastberger, der den Beginn einer engeren Zusammenarbeit zwischen Literaturhaus und manuskripte ankündigte.

(c) manuskripte

Erster Auftritt des brandneuen manuskripte-T-Shirts …

(c) manuskripte

… vom Grazer Künstler Leon Podesser im Siebdruckverfahren bedruckt und aus nichts als fair gehandelter Biobaumwolle bestehend.
Während ich das T-Shirt vorführte, sprach ich über die Autor*innen des Abends und das Heft (s. Pressetext, u.):

(c) manuskripte

Erster öffentlicher Auftritt von Nava Ebrahimi als Morgenstern-Preisträgerin des Landes Steiermark:

(c) manuskripte

Sie las ihre Kurzgeschichten „Vor lauter Blech“ und „Jung wird sie nicht bleiben“.

Erste Lesung überhaupt von Florian Dietmaier (manuskripte-Förderungspreis der Stadt Graz 2019):

(c) manuskripte

Er las – abgebrüht wie ein Profi – seine Erzählung „Einsichtnahme“.

Erstes Österreich-Konzert der italienischen Pianistin und Komponistin Valentina Colonna …

(c) manuskripte

(c) manuskripte

… die sich als Dichter gleichzeitig über ihre erste Veröffentlichung als Dichterin in einer österreichischen Literaturzeitschrift freute:

(c) manuskripte

Ruth Karzel, die Colonnas Texte übersetzt hatte, las die deutschen Übersetzungen:

(c) manuskripte

Valentina Colonna trug auf Italienisch vor und spielte zwei wunderbare Eigenkompositionen zu Beginn und Ende der Lesungen:

(c) manuskripte

Nachzuhören auf ihrer Homepage.

Anschließend: Run auf die Hefte (ausverkauft!), Wein (danke, Literaturhaus!) und geselliges Beisammensein in großer Runde, u.a. mit den Autor*innen Thomas Antonic, Valentina Colonna, Julia Dengg, Christoph Dolgan, Nava Ebrahimi, Günter Eichberger, Klaus Hoffer, Harald Miesbacher, Helmut Moysich u.a.m.:

Herzlichen Dank an Klaus Kastberger und Elisabeth Loibner vom Literaturhaus Graz, an das zahlreich erschienene Publikum und die Autor*innen, insbesondere Valentina Colonna, die ja die weiteste und beschwerlichste Anreise auf sich genommen hatte. Zum Glück ging sich am Vormittag danach noch die Besichtigung der wichtigsten Grazer Sehenswürdigkeiten aus: manuskripte-Büro, Café König:

*

manuskripte 226 – Pressetext

 

Do, 29.11.2019, 19:00, Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger präsentieren die manuskripte 226. Mit Lesungen von Nava Ebrahimi, Florian Dietmaier und Valentina Colonna (Lyrik und Klavier).

Literaturhaus Graz, Elisabethstr. 30, 8010 Graz.

Eintritt 6 Euro (ermäßigt: 4 Euro). Wein frei.

Titelbild: Christoph Dolgan.

Die Literatur in Zeiten des Klimawandels

Die halb zertrümmerte Schreibmaschine auf dem Titelbild und das Pianino, an dem sich die italienische Lyrikerin Valentina Colonna beim Vortrag ihrer Gedichte selbst begleiten wird, markieren nur zwei der ästhetischen Pole, zwischen denen sich die schier unglaubliche Vielfalt der aktuellen manuskripte-Ausgabe ausbreitet.

Erster Blickfang sind natürlich Christoph Dolgans atemraubende Ruinen-Fotografien, denen neben dem Cover ein umfangreicher Bildteil gewidmet ist. Der Autor und bildende Künstler wurde von den manuskripten für das Art Steiermark-Stipendium des Landes Steiermark nominiert. Er präsentierte seine Fotos am 21.11. im Steiermark-Büro in Brüssel, wo manuskripte-Mitherausgeber Andreas Unterweger auch die Zeitschrift international vorstellte.

Weiters hervorstechend: Ein neuer Text von Paul Nizon, der Anfang Dezember seinen neunzigsten Geburtstag feiert. Die im Faksimile des Typoskripts abgedruckte Prosa wird von einem Porträt Christoph W. Bauers begleitet, dessen Begeisterung für Leben, Werk und Welt Nizons ansteckend ist. Wer möchte da nicht mit durch Paris vagabundieren!

Ausgezeichnete Prosa von mehreren 2019 ausgezeichneten AutorInnen findet sich in der Rubrik Prosa, darunter Texte von Olga Flor (Franz-Nabl-Preis), Nava Ebrahimi (Morgenstern-Preis) oder Florian Dietmaier (manuskripte-Förderpreis). Lydia Davis erteilt amüsante Französisch-Lektionen in einer weiteren Meister-Übersetzung von Klaus Hoffer, Johannes Wally begibt sich auf eine erzähltechnisch bemerkenswerte Spurensuche, der Tscheche Josef Pánek informiert uns über Die Liebe in Zeiten des Klimawandels.

10 Beiträge aus 7 Ländern versammelt die exzellent besetzte Lyrikabteilung, zu der auch die amerikanische Lyrikikone Louise Glück, ihre Übersetzerin Uta Gosmann, Lia Likokeli aus Georgien oder die deutsche Debütantin Nina Lenz Texte beigesteuert haben.

Thomas Antonics Aufsatz „Unter Nazis. William S. Burroughs in Wien 1936/37“ wird nicht nur Fans der Beat Generation neue Erkenntnisse bescheren.

Hier das gesamte Inhaltsverzeichnis:

Die manuskripte 226 sind unter bestellung@manuskripte.at zu bestellen.

*

Presse:

Radio ORF Steiermark, Ilse Amenitsch interviewt Andreas Unterweger bei der Präsentation der manuskripte 226.

TV ORF Steiermark: Ilse Amenitsch mit einem hochinfomativen Bericht über Art Steiermark 2019: Christoph Dolgan mit seinen Ruinen-Fotografien und Texten aus manuskripte 226 mit manuskripte-Herausgeber Andreas Unterweger im Steiermark-Büro in Brüssel.

Kleine Zeitung v. 24.11.19, von Julia Schafferhofer:

Kronen Zeitung v. 24.11.19, von Christoph Hartner:

Kleine Zeitung v. 27.11.19, von Ute Baumhackl und Werner Krause:

Günter Encics Literaturpodcast v. 3.12.19:

Schlossberghotel: Matinée #2

Posted in Das gelbe Buch, Grazer Glossen, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 23. November 2019

Nachtrag zum Termin:
17.11.2019, 10:00, Andreas Unterweger liest bei der Matinee #2 im Schlossberghotel, Einführung von Annette Knoch. Bewegte Lesung (durchs Hotel). Kaiser-Franz-Josef-Kai 30, 8010 Graz. Frühstück (ab 7:00) kostenpflichtig, aber nicht verpflichtend. Eintritt frei!

Letzten Sonntag war ich zu einer Veranstaltung des Grazer Schlossberghotels eingeladen, die so angekündigt worden war:

„Matinée #02 – Bewegte Literatur
Die Veranstaltungsreihe Matinée lädt Interessierte und Protagonisten zu Frühstück, Kunst und Diskussion ins Schlossberghotel – einem der schönsten Kunsthotels Europas.
Ab 07:00 Uhr eröffnen wir mit unserem Frühstücksbuffet voll regionaler Spezialitäten. Im Anschluss, um 10:00 Uhr, dürfen wir unseren Gastliteraten, Andreas Unterweger, begrüßen, der Sie – während seiner Lesung – durch die Zimmer und Gänge unseres Kunsthotels führen wird.“

 

Dem „Gastliteraten“ folgte eine erstaunlich große Anzahl von Frühstücksgästen von der Lobby …

… alle Stockwerke des Hotels nach oben, auf die in den Westhang des Schlossbergs gebauten Terrassen, wo ich, mit Blick auf den Lendplatzer Leuchtturm, „Mein Uhrturm“ las …

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

… und das Kolleritsch-Dramolett „Wie schön wir es haben könnten“.

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

Weiter ging es im Seminarraum des Hotels mit mehreren Kapiteln aus „Das gelbe Buch“  …

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

… und in einem schönen Hotelzimmer mit gelben Wänden, wo das Kapitel „Nicht ganz“ aus „Wie im Siebenten“ folgte:

 

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

Mein Dank gilt Direktorin Valerie Marko sowie Dietmar Reinbacher und Claudia Wohlgemuth für die freundliche Betreuung – ich habe mich vor, während und nach der Lesung im Hotel sehr wohl gefühlt!

Danke auch an Annette Knoch vom Literaturverlag Droschl für die Vermittlung, Einführung und Begleitung sowie meinem Vater Sepp Unterweger für die zusätzlichen Fotos!