Andreas Unterweger

Schlossberghotel: Matinée #2

Posted in Das gelbe Buch, Grazer Glossen, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 23. November 2019

Nachtrag zum Termin:
17.11.2019, 10:00, Andreas Unterweger liest bei der Matinee #2 im Schlossberghotel, Einführung von Annette Knoch. Bewegte Lesung (durchs Hotel). Kaiser-Franz-Josef-Kai 30, 8010 Graz. Frühstück (ab 7:00) kostenpflichtig, aber nicht verpflichtend. Eintritt frei!

Letzten Sonntag war ich zu einer Veranstaltung des Grazer Schlossberghotels eingeladen, die so angekündigt worden war:

„Matinée #02 – Bewegte Literatur
Die Veranstaltungsreihe Matinée lädt Interessierte und Protagonisten zu Frühstück, Kunst und Diskussion ins Schlossberghotel – einem der schönsten Kunsthotels Europas.
Ab 07:00 Uhr eröffnen wir mit unserem Frühstücksbuffet voll regionaler Spezialitäten. Im Anschluss, um 10:00 Uhr, dürfen wir unseren Gastliteraten, Andreas Unterweger, begrüßen, der Sie – während seiner Lesung – durch die Zimmer und Gänge unseres Kunsthotels führen wird.“

 

Dem „Gastliteraten“ folgte eine erstaunlich große Anzahl von Frühstücksgästen von der Lobby …

… alle Stockwerke des Hotels nach oben, auf die in den Westhang des Schlossbergs gebauten Terrassen, wo ich, mit Blick auf den Lendplatzer Leuchtturm, „Mein Uhrturm“ las …

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

… und das Kolleritsch-Dramolett „Wie schön wir es haben könnten“.

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

Weiter ging es im Seminarraum des Hotels mit mehreren Kapiteln aus „Das gelbe Buch“  …

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

… und in einem schönen Hotelzimmer mit gelben Wänden, wo das Kapitel „Nicht ganz“ aus „Wie im Siebenten“ folgte:

 

(c) Dietmar Reinbacher, Marko Hotels

Mein Dank gilt Direktorin Valerie Marko sowie Dietmar Reinbacher und Claudia Wohlgemuth für die freundliche Betreuung – ich habe mich vor, während und nach der Lesung im Hotel sehr wohl gefühlt!

Danke auch an Annette Knoch vom Literaturverlag Droschl für die Vermittlung, Einführung und Begleitung sowie meinem Vater Sepp Unterweger für die zusätzlichen Fotos!

Lecture Anglistik Graz

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 30. April 2019

Nachtrag zum Termin:
06.05.2019, 19 Uhr, Andreas Unterweger spricht auf der Anglistik der Karl-Franzens-Universität zum Themenkreis: „Übersetzen. Schreiben. Leben“. GEWI-Sitzungszimmer, Universitätsplatz 3, Hauptgebäude, EG, Karl-Franzens-Universität Graz.

Wie auf dem sehr schönen Plakat von Caterina Hauser angekündigt, trat ich bei meinem Gastvortrag auf der Grazer Anglistik gleich doppelt auf …

Als Schriftsteller …

(c) Caterina Hauser

… und als Übersetzer:

(c) Caterina Hauser

Im gediegenen Ambiente des Gewi-Sitzungszimmers (von dessen Existenz gleich hinter der Germanistik-Bibliothek ich trotz der Jahrzehnte, die ich auf der dort studiert habe, nichts geahnt habe) …

… berichtete ich, nach der viel zu freundlichen Einführungen von Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.phil. Margit Reitbauer und Mag. M.E.S. Dr.phil. Johannes Wally …

(c) Margit Reitbauer

… und vor den ausgeschlafenen Augen der sehr aufmerksamen und exzellent vorbereiteten Studierendenschar …

(c) Margit Reitbauer

… erst über meine Erfahrungen mit dem Schreiben (Antworten auf die beiden ewigen Post-Lesungsfragen: 1. Wie bin ich „zum Schreiben gekommen“? 2. Kann man davon leben? Mit Kurzlesungen aus „Wie im Siebenten“ und „Grungy Nuts“) …

(c) Caterina Hauser

… dann über jene mit dem Übersetzen.

(c) Caterina Hauser

Dabei sprach ich auch über jenes „Übersetzungs“-Verfahren, bei dem ich zwar, bis auf die Silbe genau, die Form des Primärtextes einhalte, dafür aber den Inhalt verändere. Dies gilt etwa für das Hofmannsthal-Cover „Zwei Briefe“ (manuskripte 200) oder für die Songs Norb Payrs, die ich auf Deutsch neu getextet habe (EP „Tankstellenmorgen“):

(c) Caterina Hauser

Danach ging es ums Übersetztwerden – die Studierenden Johannes Wallys hatten ja dankenswerter auch sehr gute Übersetzungen (ins Englische) einiger meiner Texte vorgenommen. Da ich teilweise bewusst „Unübersetzbares“ und auch manche schon übersetzte Texte ausgewählt hatte, gab es reichlich Stoff für die abschließende Diskussion.

(c) Caterina Hauser

Fazit: Auf der Grazer Anglistik würde ich auch selbst gerne wieder zum Studenten werden!

(c) Margit Reitbauer

Ich danke Johannes Wally für die Einladung und seine Mühe mit Organisation und Übersetzungen, Studiendekanin Margit Reitbauer für die nette Betreuung und Caterina Hauser für das gelungene Plakat! Dank an due beiden Damen auch für die sehr schönen Fotos!

 

„Grungy Nuts“ in „Das rote Mikro“ – Vorschau

Posted in Grungy Nuts, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 4. November 2018

Am 05.11.2018, 20:00, war ich zu Gast auf Radio Helsinki bei Barbara Belic und las die Erzählung „Koffeinismus“ aus „Grungy Nuts“ in „Das rote Mikro“. Außerdem erzählte ich ein bisschen etwas über die Entstehung des Buchs.

Die Sendung mit meiner Lesung aus „Grungy Nuts“, den Texten der Jungautoren Andreas Peterjan und Luca Manuel Kieser und Musik von Nirvana und The Morbidelli Brothers ist in der Datenbank der freien Radios unter https://cba.fro.at/387307 nachzuhören!

Hier Bilder der Aufnahme in Barbara Belics herzerwärmender Studioküche:

Im Hintergrund: sehenswerte Fotos und eine kunstvoll gerahmte Droschl-Karte mit einem Zitat aus einem neun Jahre alten Buch:

Vielen Dank, liebe Barbara, für den gemeinsamen Mittagskoffeinismus in Deiner schönen Wohnung – es war mir wie immer eine einzige Freude!

„Autobahnromantik“ – Vorschau

Posted in Autobahnromantik, ratlos, Tankstellenmorgen, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 8. April 2018

Vorschau auf den Termin:

18.04.2018, 19:00:
Autobahnromantik
Szenische Lesung mit Musik, montiert und großteils geschrieben von Andreas Unterweger.
Gelesen und gespielt von Ninja Reichert und Felix Krauss.
Musik: Andreas Unterweger (voc, git, kaz, harp).
Straßenmeisterei Graz-Süd, St. Peterstraße 61, 8071 Hausmannstätten.
Eine Produktion der Steirischen Kulturinitiative.

Ein Paar auf seiner nicht immer friktionsfreien Reise durch das „Land der Geschwindigkeit“ … Euphorische Aufbrüche fehlen ebenso wenig wie traumnahe Nachtfahrten, Pannen, Staus, Unfälle oder ein Johnny Cash-Cover, das alle 87 Rastplätze des österreichischen Autobahnnetzes besingt.
„Autobahnromantik“ ist ein literarisch-musikalisches Roadmovie, das den Lebensraum Autobahn auf tiefgründig-humorvolle Weise erforscht.

Mit Texten von Andreas Unterweger – und Paul Virilio, F. Scott Fitzgerald, Paul Auster, Julio Cortázar u.a.m.
Musik von Johnny Cash, Bright Eyes, Ostbahn Kurti, Norb Payr/Andreas Unterweger, Tocotronic, ratlos u. a.
Musik/Autor(-R)adio: Andreas Unterweger (voc, git, kaz, harp).

Mit dem Veranstaltungsort, der Straßenmeisterei und Überwachungszentrale Süd in Hausmannstätten, im Süden von Graz, verhält es sich übrigens wie mit allen Orten im Zeitalter der motorisierten Fortbewegung auf grauen Asphaltbändern: Sie ist erstaunlich nah … Und das sogar dann, wenn man nicht das Auto nimmt, sondern den Bus! Hier Näheres …

… und hier noch Näheres:
Autobahnromantik-Folder zum Download

Rasend vor Vorfreude,
Euer Andreas

 

Der Traum der Katze

Posted in Das gelbe Buch, Das kostbarste aller Geschenke, Du bist mein Meer, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 8. Oktober 2017

Heute, am 8.10.17, in der Kleinen Zeitung, aber auch morgen noch, und nicht nur für mich, mehr als schön zu lesen:

Gerhard Melzers Literaturgeschichte Nr. 16 – DER TRAUM DER KATZE. Andreas Unterweger und die schwankenden Böden der Wirklichkeit

 

„Der Traum der Katze“ als Word-Datei

Danke, lieber Gerhard Melzer.

30 Jahre ORF-Hör- und Seebühne

Posted in Das gelbe Buch, Grazer Glossen, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 12. August 2017
Die ORF-Hör- und Seebühne feiert heuer ihren 30. Geburtstag mit vielen hochkarätig besetzten Lesungen, darunter etwa jene mit Alfred Kolleritsch und Sarah Kuratle (beim Interview mit Ilse Amenitsch vom ORF) am 27.08.17 …
 
In 2 von diesen 30 Sommern habe ich selbst auf der Seebühne gelesen, 2010 aus „Wie im Siebenten“ und den „Grazer Glossen“ und 2015 aus „Das gelbe Buch“.
Der ORF hat mich um eine Erinnerung gebeten – die ich niederschrieb, als ich gerade mitten in einer Alexandriner-Übersetzung steckte.
So sieht sie auf der digitalen Erinnerungstafel aus …
… und so auf der analogen im ORF-Park – zumindest dann, wenn die Sonne schon untergegangen ist:
 
#dastrunkeneschiff
(Vgl. dazu:  http://steiermark.orf.at/literatursommer, wo auch die Erinnerungen anderer SchriftstellerInnen zu lesen sind.)
*
Ich wünsche Ilse Amenitsch und ihrem Team noch einen schönen Lesesommer!

„Wie im Siebenten“ im 7ten

Posted in Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 14. Juni 2017

Ein schöner Gruß aus einer der schönsten Ecken meiner Vergangenheit: In ihrem Artikel „“Literarischer Siebenter | Neubau in der Literatur“ bespricht Veronika Fischer auf der Website Im7ten.com „7 Bücher aus dem 7ten“ und findet erfreulicherweise freundliche Worte für mein erstes Buch, den Roman „Wie im Siebenten„, u. a. diese: “ ein charmantes Buch über das Leben und das Schreiben“.
Mehr dazu hier!

Those were the days.

Der Besuch der jungen Leute

Posted in Das gelbe Buch, manuskripte, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 8. Februar 2017

Volles Haus, oder genauer: volle manuskripte-Redaktion, als uns gestern, am 07.02.17, Schülerinnen und Schüler der 6., 7. und 8. Klassen des Akademischen Gymnasiums mit ihrem Deutsch-Lehrer Dr. Josef Buchegger besuchten.

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Die jungen Leute, die freiwillig (!) und nach Schulschluss (!!) zu Besuch waren, lauschten aufmerksam meinem Impulsvortrag über die manuskripte, stellten kluge Fragen und hatten auch mehrheitlich die richtige Antwort parat, als es darum ging, unter 2 Gedichten dasjenige zu erkennen, das Alfred Kolleritsch und ich in die nächste Ausgabe aufgenommen haben. (Ich habe die Texte ohne Nennung ihrer Autoren vorgelesen. Das gute Gedicht stammte aus Kornelia Koepsells Zyklus Die Wächter und ist in Heft 215 der manuskripte, die am 30.03.17, um 19:00, im Schauspielhaus Graz, Haus 3, präsentiert werden, nachzulesen.)

Die „Neigungsgruppe Deutsch“ (oder so ähnlich) beschäftigt sich in diesem Semester mit „Gegenwartsliteratur aus Graz“ (oder so ähnlich).

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Viktor Mutic (l.) und Akis Dakar haben ein Referat über Wie im Siebenten und Das gelbe Buch gehalten. Hier das Interview, das ich ihnen geben durfte:

Pakete austragen und Scherben aufsammeln

Andreas Unterweger im Gespräch mit Viktor Mutic und Akis Dakar

Welchen Bezug hast du heute noch zu deiner Heimatstadt Graz? Welche Bedeutung hat Graz für dich?

Ich bin im Sommer (2016) wieder in die Nähe von Graz gezogen, nach Leibnitz, und komme zurzeit drei bis vier Vormittage die Woche nach Graz, um bei der Literaturzeitschrift manuskripte zu arbeiten. Seit Herbst bin ich dort Mitherausgeber. D. h. ich wähle gemeinsam mit Alfred Kolleritsch, der die Zeitschrift 1960 gegründet hat, aus den vielen, vielen Einsendungen, die wir ins Büro bekommen, die besten Texte für unser jeweils nächstes Heft aus. Außerdem kümmere ich mich um den Facebook- und Twitter-Auftritt der manuskripte, bringe Pakete zur Post etc.

Ich bin also wieder Teilzeit-Grazer geworden. Das freut mich sehr, denn ich fühle mich immer noch, wenn schon als irgendetwas, dann als Grazer. Es ist „meine Stadt“, wie man sagt.

Was hat dich dazu bewogen, „Wie im Siebenten“ und „“Das gelbe Buch“ zu schreiben? Wieviel vom Inhalt beruht auf eigenen Lebenserfahrungen? 

Beide Bücher kamen sozusagen aus heiterem Himmel. Oder eher aus einem finsteren – beide Anfänge sind nach oder in schlaflosen Nächten entstanden, ohne dass ich einen Plan dafür entworfen hätte. Aber ich habe jedes Mal sofort gespürt, dass das etwas Größeres werden könnte als nur dieser eine Text. Dass sich da eine eigene kleine Welt auftut.

Autobiographisch, also so gut wie möglich eins zu eins aus meinen eigenen Erfahrungen übertragen, ist bei beiden Büchern v. a. die Geographie. Die Schauplätze viel mehr als die Figuren.

Zu Beginn von „Wie im Siebenten“ habe ich im siebenten Wiener Gemeindebezirk gewohnt, „Das gelbe Buch“ verklärt die Landschaft rund um St. Johann/Grafenwörth in Niederösterreich, wo ich anschließend neun Jahre lang gelebt habe.

Wobei „Wie im Siebenten“ natürlich provokant autobiographisch „tut“, mit der Hauptfigur des Schriftstellers „Andreas“, der sein erstes Buch schreibt usw. Das Buch zeigt aber auch gleichzeitig, dass es schwierig ist zu erzählen, wie etwas „in Wirklichkeit“ gewesen ist. Der Schriftsteller im Buch scheitert daran, so wie ich in Wirklichkeit (!) daran gescheitert bin. Aber indem von eben diesem Scheitern berichtet wird, gelingt es dem Buch hoffentlich doch, etwas Wirkliches herzustellen, in all seiner Brüchigkeit und Wandelbarkeit. Es erzählt autobiographisch, indem es erzählt, dass man nicht autobiographisch erzählen kann, könnte man sagen …

„Das gelbe Buch“ besteht hingegen nicht, wie viele glauben wollen, aus Erinnerungen an meine eigene Kindheit. Diese bilden nur einen geringen Teil (Aspekte der Großvater-Figur, die „Tomatensauce“-Verwechslung). Alle anderen Storys sind Erlebnisse, Beobachtungen und Einfälle, die mir in dieser heiteren Landschaft begegnet sind, oder Dinge, die ich aus anderen Büchern und Filmen in mein Buch geholt und für meine Zwecke umgebaut habe. Und zwar aus ganz unterschiedlichen Werken: Weltliteratur, Philosophie, Science Fiction, Bibel etc. Im Lauf der Zeit habe ich den Eindruck gewonnen, die Welt des „gelben Buchs“ sei älter als „Das gelbe Buch“ selbst. Etwas, das als Rohstoff da draußen schon vorhanden ist, und ich, der Dichter, bin jemand, der herumgeht, die leuchtenden Stücke (die Scherben?!) aufsammelt und sie neu zusammenfügt.

– Wie würdest du die beiden Bücher gegenüberstellen? Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede haben sie deiner Meinung nach?

Die beiden Bücher haben den Tonfall gemeinsam, der in meinen Ohren ein fröhlicher, allen Zweifeln zum Trotz optimistischer ist. Beide Bücher entspringen der Freude, u. a. der über einen neuen Wohnort, neue Eindrücke – einmal Wien, einmal das Haus am Land.

Mit dem „gelben Buch“ habe ich direkt nach „Wie im Siebenten“ begonnen, also nach ca. einem Monat Pause, im Sommer 2008. Aus der Aufregung eines ersten Sommers am Land, aus einer großen Freude am Leben heraus. Es sollte mein zweites Buch werden und es fühlt sich für mich auch immer noch so an. Das Schreiben hat dann doch länger gedauert, weil ich zweimal Vater geworden bin und diese Erfahrungen in anderen Büchern verarbeitet habe (erst „Du bist mein Meer“, dann „Das kostbarste aller Geschenke“). In jenen Zeiten habe ich parallel an den Büchern gearbeitet, immer ein paar Monate am „gelben Buch“, dann am jeweils anderen. Das hat sich gut ergänzt und teilweise beeinflusst. „Du bist mein Meer“ ist eine ebenso legitime logische Weiterentwicklung von „Wie im Siebenten“ wie „Das gelbe Buch“: Gleichzeitig passt „Das gelbe Buch“ genauso gut auf „Das kostbarste aller Geschenke“ wie es auf „Wie im Siebenten“ gepasst hätte.

Für mich sind beide Bücher gelb. „Wie im Siebenten“ hat freilich einen deutlichen meer- bis nachtblauen Schattenstreifen im Bild.

*

Vielen Dank für den netten Besuch!

Eine Art Heimkommen

Posted in Das gelbe Buch, Das kostbarste aller Geschenke, Du bist mein Meer, Tingeltangel-Tour, Wie im Siebenten by andreasundschnurrendemia on 24. Juni 2016

Besser zwei Monate zu spät als drei … Nachtrag zum Termin:
25.04., 17:15, Andreas Unterweger liest im Akademischen Gymnasium, Raum E 17. Bürgergasse 15, 8010 Graz. Eintritt frei. Mit kleinem Buffet.

Hier einige Fotos von dieser äußerst gelungenen Veranstaltung, die zum Großteil (inkl. langwieriger Terminverhandlung und Buffet!) von der Schülervertretung organisiert wurde. Reife Leistung!

Mein Dank gebührt insbes. Viktor Mutic (links), Noah Westermayer (Mitte) …

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… und Fr. Direktorin Mag. Hildegard Kribitz!

Ich habe mich sehr gefreut, im Publikum einige meiner Lehrer wiederzusehen (hier mit meinem ehemaligen Klassenvorstand Mag. Christiane Schribertschnig) …

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… aber die Tatsache, dass doch verhältnismäßig viele Schülerinnen und Schüler gekommen sind, hat mich am meisten beeindruckt. (Und das am Nachmittag! Freiwillig!) Wenn ich da an mich selbst mit 17 denke …

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Lieber nicht! In der schönen April-Gegenwart war jedenfalls auch die verantwortungsvolle Aufgabe „Büchertisch“ fest in Schülerinnenhand – und wurde von Lola Knoch und ihrer Freundin Caro hervorragend gemeistert (vielen Dank!). Ich musste also nur noch lesen …

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… und zwar jeweils den Anfang jedes meiner Bücher, garniert mit ein paar literarischen Anekdoten betreffs Schulfreunden und Lehrerfreunden. Alles in allem also eine bewegende Zeitreise …

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… ja, vielleicht sogar …

Danke, liebes Akademisches!

Kleine Zeitung und orf.at zum manuskripte-Preis

Am 07.04. erhielt ich einen überraschenden, äußerst informativen Anruf von Julia Schafferhofer, der erst ein Telefoninterview mit einer Reihe kluger, sehr genauer Fragen und schließlich unten stehenden Artikel zur Folge hatte. Vielen Dank für die gute Nachricht! Und das nette Gespräch!

Foto KLeine Z Image

(Online nachzulesen auf: http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/4964288/ManuskriptePreis_Andreas-Unterweger_Saetze-sind-zum-Strengsein-da)

Nachdem ich gerade „Doktor Faustus“ lese, gefällt mir der Titel besonders gut. Ich weiß nicht, ob ich so eine Formulierung verwendet habe oder ob sie Julia Schafferhofers Zusammenfassung meiner bestimmt viel vageren, weitschweifigeren Antworten darstellen, aber: ja, der „strenge Satz“ des Komponisten Adrian Leverkühn ist ein Konzept, das mir ebenso reizvoll wie vertraut erscheint.

*

Und auch orf.at hat über den manuskripte-Preis 2016 berichtet. Mit Statements zu Andreas Unterberger (:-)) und von Kulturreferent LR. Dr. Christian Buchmann (danke, freut mich!).

Hier mit Link nachzulesen:

Und hier ohne Link:

Andreas Unterweger bekam „manuskripte“-Preis

Der „manuskripte-Preis“ 2016, der mit 10.000 Euro dotiert ist, geht heuer an den Schriftsteller und Musiker Andreas Unterweger. Der 1978 in Graz geborene Unterweger ist seit 2009 Mitglied der „manuskripte“-Redaktion.

Der „manuskripte-Preis“ des Landes Steiermark wird seit dem Jahr 1981 vergeben, bis 2006 jährlich, seit 2006 alle drei Jahre. Erster Preisträger war Alfred Kolleritsch, letzte Preisträgerin war 2013 Monique Schwitter.

Bereits mehrfach ausgezeichnet

Der Preis dient – wie die Zeitschrift „manuskripte“ selbst – der Förderung der jungen deutschsprachigen Literatur und wird an eine Autorin oder einen Autor für eine anerkennungswürdige literarische Leistung auf dem Gebiet der Lyrik, der Prosa, des Dramas oder des Essays vergeben.

Heuer nun geht der Preis an Andreas Unterberger: Der gebürtige Grazer hat unter anderem einen Roman und eine Novelle veröffentlicht. 2007 erhielt er den „manuskripte-Förderungspreis“ der Stadt Graz, 2010 den Literaturförderungspreis der Stadt Graz.

„Gewicht und tiefere Bedeutung“

Die Begründung der Jury: „Die Werke von Andreas Unterweger sind geprägt durch große stilistische Feinsinnigkeit und präzise Beobachtungen scheinbarer Nebensächlichkeiten, durch die rare Gabe, kleinen Dingen große Bedeutung zu verleihen. Seine Werke, oft nur aneinandergereihte Miniaturen, formen sich zu Geschichten des Vorangehens und Sich-Zurechtfindens, sie weiten das gegenwärtige Leben ins Vergangene und Zukünftige aus, sie schaffen Platz im Durcheinander der Welt durch das Namengeben aller Dinge. Seine Erzählungen, Naturschilderungen, Beziehungsgeschichten wirken fast schwerelos in ihrem Erzählton; gerade daraus ergibt sich ihr Gewicht und ihre tiefere Bedeutung.“

Buchmann: „Heimat stets sehr verbunden“

„Ich freue mich, dass die Literaturjury des Landes empfohlen hat, den manuskripte-Preis an Andreas Unterweger zu verleihen. Er zählt zu den bedeutendsten jungen Schriftstellern in Österreich, der seiner Heimat stets sehr verbunden ist und über die Grenzen hinaus ein wichtiger Botschafter des Kulturlandes Steiermark ist“, so Kulturlandesrat Christian Buchmann (ÖVP).

orf.at, 10.04.2016