Andreas Unterweger

manuskripte-Preis-Pressespieglein

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 21. November 2016

Zweiter Nachtrag zu dem Termin:

„Andreas Unterweger verlebt einen fantastischen Abend bei der Verleihung der Landeskunst- und kulturpreise des Landes Steiermark, wo er den manuskripte-Preis überreicht bekommt. U. a. auch dank der Porträtfilme von David Reumüller und der Moderation von Dirk Kaftan. 17.11.2016, 19:00, Neue Galerie, Universalmuseum Joanneum, Joanneumsviertel 2, 8010 Graz“.

Hier ein kleiner Pressespiegel …

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Illustrer Artikel über „das illustre Fest“ – Michael Tschida in der Kleinen Zeitung v. 19.11. Mit kühnen Vergleichen!

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(Nach 2009 zum 2. Mal „Steirer des Tages“ – ist das überhaupt erlaubt?! ☺)

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Michaela Reichart in der Kronen Zeitung v. 19.11. über den „bunte[n] Abend“:

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Ausführliches Interview mit der Grazer Kulturzeitung „80“ – Stefan Zawernig befragte die Gewinnerin des manuskripte-Förderungspreises, Sarah Kuratle, und mich:

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Ausführlicher Bericht des Landes Steiermark – mit vielen großartigen Fotos von Niki Lackner!

(c) UMJ-Lackner

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Zusammenfassung der Ereignisse auf der Website des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels

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… und eine kleine, feine Erwähnung in „Der Grazer“ v. 20.11. – in der Vorschau auf die neuen manuskripte! Präsentation am Freitag, den 25.11., 19 Uhr, im Schauspielhaus Graz.

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Und hier gibt es ältere Artikel (Kleine Zeitung, orf.at) zum Thema!

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Danke allen Journalistinnen und Journalisten!

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Preis und Dank (manuskripte-Preis 2016)

Posted in Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 18. November 2016

Erster Nachtrag zu dem Termin

„Andreas Unterweger verlebt einen fantastischen Abend bei der
Verleihung der Landeskunst- und kulturpreise des Landes Steiermark, wo er den manuskripte-Preis überreicht bekommt. U. a. auch dank der Porträtfilme von David Reumüller und der Moderation von Dirk Kaftan. 17.11.2016, 19:00, Neue Galerie, Universalmuseum Joanneum, Joanneumsviertel 2, 8010 Graz“.

Und hier meine hochoffizielle Danksagung im Namen aller Preisträger und StipendiatInnen, die ich am Ende dieser tatsächlich höchst gelungenen und überraschend kurzweiligen Veranstaltung vorbringen durfte:

 

Meine Omama, die eine der frühesten Förderinstitutionen in meinem Dichterleben war, hat mir einmal vorgehalten: „Du bedankst dich zu viel.“ Ein Hinweis, für den ich mich – zu ihrem Leidwesen – auch noch bedankte.

Später erst begriff ich, was sie gemeint hatte. Danken und Ducken, also sich selbst klein machen (vor dem Gebenden), liegen oft nah beieinander. Nicht umsonst hat „DANKEN […] in biblischen stellen zuweilen die bedeutung von lobpreisen […]: ir heiligen, lobsinget dem herrn, danket und preiset seine heiligkeit Psalm 30“ (Grimms Wörterbuch).

Andererseits bewegt sich auch die Idee des Dankes, wie der Weltgeist (zumindest lt. Alfred Kolleritsch, einem meiner späteren Förderer), „in einem dialektischen Dunstkreis“. Und so lässt sich der Dank nicht nur als Ducken, sondern auch als schuldbefreiende Tauschgabe begreifen. Gerne nahm ich dein üppiges Gulasch- und Mietzuschuss-Stipendium an, liebe Omama, als Gegengabe aber bekamst du meinen üppigen Dank – wir waren quitt.

Und heute Abend stehe ich nun hier als ein tatsächlich Gepriesener – durch einen Landeskunstpreis! – und meine Tauschgabe ist wiederum, mich zu bedanken – sprich: im Namen aller hier Gepriesenen die, die mich/uns preisen/gepriesen haben, zu preisen.

 

Also, ihr lieben Leute,

preiset das Land Steiermark, d. h. jene, die es verwaltet haben und verwalten, aber auch die, die von außerhalb dazu beigetragen haben, dafür, dass es die Landeskunstundkulturpreise und die -stipendien überhaupt gibt – bzw. überhaupt noch gibt.

Lobsinget im Besonderen dem Landesrat Dr. Buchmann, der für dieses Fördersystem verantwortlich zeichnet – und auch wegen der persönlichen Glückwüsche, die er für die Preisträger gefunden hat.

Rühmet die Mitglieder aller Jurys für Ihre Zeit, die Mühe des Diskutierens und die sorgsam formulierten Begründungen, die heute verlesen wurden und die wir auf unseren weiteren Wegen, Langbiografien und Homepages, stolz mit uns tragen dürfen.

Verherrlichet die OrganisationsarbeiterInnen rund um diese Preise – und es muss viel Organisationsarbeit gewesen sein! – von der Terminierung der jeweiligen Jurysitzung über das Zusammenstellen des Begleitbuchs bis zur Verleihung, die so detailliert und tatsächlich liebevoll gestaltet ist, das sie ein Gesamtkunstwerk wurde.

Glorifizieret im Speziellen die Damen und Herren in der „Abteilung 9 Kultur Europa Außenbeziehungen“ rund um Patrick Schnabl und Christiane Kada, mit denen großartig zusammenzuarbeiten war.

Verkläret auch Dirk Kaftan, der die Partitur für diesen Abend imposant dirigiert hat.

Belobet die künstlerische Gestaltung dieses Festes durch Christina Lederhaas und ihre famose Installation.

Erhebet das Filmteam, David Reumüller und Jörg Stefke – erheben passt gut, denn ich hatte einen Riesenspaß bei den Dreharbeiten, zwei meiner lustigsten und unbeschwertesten Tage in diesem Jahr.

Und schließlich: im Namen aller Preisträger, aber auch aller bislang Gepriesenen: Benedeiet diejenigen, die das alles – das Preisgeld, aber auch die Organisation rund um die Preise, die Verleihung und das folgende Kunstfest – bezahlt haben: die steuerzahlenden Steirerinnen und Steirern, und das sind also: Sie alle und ein bisschen, zu einem kleinen Teil, auch wir, die Künstler.

Lasst also uns alle uns alle feiern. So kann ich auch sicher sein, dass ich niemanden vergessen habe.

Danke.

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Hier die Bilder zum Text:

Supermoderator Dirk Kaftan verliest die Jurybegründung:

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Superpianist Dirk Kaftan und ich spielen – ganz spontan! – den „Landeskunstpreisblues“*:

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Ergriffen und erheitert …

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… von David Reumüllers Kurzfilmporträt:

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Preisverleihung durch LR Dr. Christian Buchmann:

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Interview mit Ilse Amenitsch, ORF Steiermark:

orf-interview(c) aller Fotos: Literaturverlag Droschl – danke!

* Landeskunstpreisblues

Graz is beautiful today
I won a Landeskunstpreis, yeh
Graz is beautiful tonight
I won a Landeskunstpreis
Graz is beautiful today
Why can´t it always be this way?

(Die Hardcorefans werden es natürlich sofort erraten haben – der „Landeskunstpreisblues“ geht zurück auf den „Proseminararbeitsblues“, geschrieben ca. 1998:

Girls are beautiful today
I wrote my Proseminararbeit, yeh
Girls are beautiful tonight
I wrote my Proseminararbeit
Proseminararbeit, uh
Baby, baby, I love you!)

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Kleine Zeitung und orf.at zum manuskripte-Preis

Am 07.04. erhielt ich einen überraschenden, äußerst informativen Anruf von Julia Schafferhofer, der erst ein Telefoninterview mit einer Reihe kluger, sehr genauer Fragen und schließlich unten stehenden Artikel zur Folge hatte. Vielen Dank für die gute Nachricht! Und das nette Gespräch!

Foto KLeine Z Image

(Online nachzulesen auf: http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/4964288/ManuskriptePreis_Andreas-Unterweger_Saetze-sind-zum-Strengsein-da)

Nachdem ich gerade „Doktor Faustus“ lese, gefällt mir der Titel besonders gut. Ich weiß nicht, ob ich so eine Formulierung verwendet habe oder ob sie Julia Schafferhofers Zusammenfassung meiner bestimmt viel vageren, weitschweifigeren Antworten darstellen, aber: ja, der „strenge Satz“ des Komponisten Adrian Leverkühn ist ein Konzept, das mir ebenso reizvoll wie vertraut erscheint.

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Und auch orf.at hat über den manuskripte-Preis 2016 berichtet. Mit Statements zu Andreas Unterberger (:-)) und von Kulturreferent LR. Dr. Christian Buchmann (danke, freut mich!).

Hier mit Link nachzulesen:

Und hier ohne Link:

Andreas Unterweger bekam „manuskripte“-Preis

Der „manuskripte-Preis“ 2016, der mit 10.000 Euro dotiert ist, geht heuer an den Schriftsteller und Musiker Andreas Unterweger. Der 1978 in Graz geborene Unterweger ist seit 2009 Mitglied der „manuskripte“-Redaktion.

Der „manuskripte-Preis“ des Landes Steiermark wird seit dem Jahr 1981 vergeben, bis 2006 jährlich, seit 2006 alle drei Jahre. Erster Preisträger war Alfred Kolleritsch, letzte Preisträgerin war 2013 Monique Schwitter.

Bereits mehrfach ausgezeichnet

Der Preis dient – wie die Zeitschrift „manuskripte“ selbst – der Förderung der jungen deutschsprachigen Literatur und wird an eine Autorin oder einen Autor für eine anerkennungswürdige literarische Leistung auf dem Gebiet der Lyrik, der Prosa, des Dramas oder des Essays vergeben.

Heuer nun geht der Preis an Andreas Unterberger: Der gebürtige Grazer hat unter anderem einen Roman und eine Novelle veröffentlicht. 2007 erhielt er den „manuskripte-Förderungspreis“ der Stadt Graz, 2010 den Literaturförderungspreis der Stadt Graz.

„Gewicht und tiefere Bedeutung“

Die Begründung der Jury: „Die Werke von Andreas Unterweger sind geprägt durch große stilistische Feinsinnigkeit und präzise Beobachtungen scheinbarer Nebensächlichkeiten, durch die rare Gabe, kleinen Dingen große Bedeutung zu verleihen. Seine Werke, oft nur aneinandergereihte Miniaturen, formen sich zu Geschichten des Vorangehens und Sich-Zurechtfindens, sie weiten das gegenwärtige Leben ins Vergangene und Zukünftige aus, sie schaffen Platz im Durcheinander der Welt durch das Namengeben aller Dinge. Seine Erzählungen, Naturschilderungen, Beziehungsgeschichten wirken fast schwerelos in ihrem Erzählton; gerade daraus ergibt sich ihr Gewicht und ihre tiefere Bedeutung.“

Buchmann: „Heimat stets sehr verbunden“

„Ich freue mich, dass die Literaturjury des Landes empfohlen hat, den manuskripte-Preis an Andreas Unterweger zu verleihen. Er zählt zu den bedeutendsten jungen Schriftstellern in Österreich, der seiner Heimat stets sehr verbunden ist und über die Grenzen hinaus ein wichtiger Botschafter des Kulturlandes Steiermark ist“, so Kulturlandesrat Christian Buchmann (ÖVP).

orf.at, 10.04.2016