Andreas Unterweger

Ryan Adams: „Unendlichkeitsblues“ in „Das rote Mikro“, Radio Helsinki

Posted in Tingeltangel-Tour, Unendlichkeitsblues by andreasundschnurrendemia on 9. Februar 2019

Nachtrag zum Termin:
11.02.2019, 20:00, Andreas Unterweger liest aus und spricht über „Unendlichkeitsblues“ (Edition Yara 2019) von Ryan Adams in „Das rote Mikro“. Radio Helsinki.

Die Sendung ist hier, im CBA-Archiv, zu hören! Click here!

In den Worten von Sendungsmacherin Barbara Belic in ihrer sehr lesenswerten Programmvorschau:
„Andreas Unterweger erzählt von seiner Beziehung zu Ryan Adams‘ Musik und Lyrik und liest einige Gedichte, die er übersetzt hat. Dazu gibt es Musik von acht verschiedenen Ryan-Adams-Platten.“
Glücklicherweise hat Barbara Belic meine Äußerungen so gut zusammengeschnitten, dass ich meine Beziehung zu Ryan Adams nun auch selbst besser verstehe!

 

Schon die Aufnahme-Session war, wie immer bei Barbara Belic, eine große Freude:

Ich habe Kaffee getrunken, Kuchen gegessen, Schokoladenikoläuse geschenkt bekommen, über Lieblingsthemen geplaudert und elf der siebzehn der in dem Band versammelten Gedichte gelesen, darunter klingende Titel wie „Meine Uhr hasst dich“, „Die Nacht erblüht lieblich“ und eben „Unendlichkeitsblues“.

Sehr gelungen auch Barbara Belics Songauswahl aus meiner am Vorabend penibelst vorbereiteten …

… 16 Titel umfassenden Shortlist …

(c) Barbara Belic

Tracklist: Ryan Adams: CD heartbreaker (2003), tr 9: come pick me up  /  CD rock’n’roll (2004), tr 5: so alive  /  CD love is hell (2004), tr 6: wonderwall (oasis-cover) + tr 13: i see monsters  /  CD 29 (2005), tr 4: blue sky blues  /  CD jacksonville city nights (2005), tr 1: a kiss before i go  /  CD easy tiger (2007), tr 2: two  –  alle: Lost Highway/UMG Records  /  CD ryan adams (2014), tr 2: kim, Sony Music/Columbia

Vielen Dank für den schönen Vormittag und die gelungene Sendung, liebe Barbara!

Wie bereits erwähnt:Die Sendung ist hier, im CBA-Archiv, zu hören!

Und wer den Gedichtband „Unendlichkeitsblues“ von Ryan Adams bei Edition Yara bestellen möchte: nur zu!

 

 

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Ryan Adams: „Unendlichkeitsblues“. Gedichte

Posted in Adamsologie, Unendlichkeitsblues by andreasundschnurrendemia on 5. Januar 2019

Meine Übersetzungen ausgewählter Gedichte von Ryan Adams sind nun als Gedichtband mit dem Titel „Unendlichkeitsblues“ bei Edition Yara erschienen – ich freue mich sehr!

Mein Dank gilt dem Autor …

… der Verlegerin/Lektorin/Coverfotografin Bernadette Schiefer und jenen Freundinnen und Freunden, die mir bei der Übersetzung geholfen haben: Andrea Scrima, Barbara Schrammel, Gertraud Dayé, Johannes Wally und Sarah Stadler.

Was nicht in der Kurzbio steht: Ryan Adams ist mein Lieblingssänger – warum, sieht und hört man hier:

Usw.

Ich habe 2014 oder 2015 mit den Übersetzungen begonnen. Damals habe ich auch eine Projektbeschreibung für die Rechteinhaber bzw. Verlage verfasst, hier ein Auszug daraus:

„„17 Gedichte / maximal / mindestens aber 3“ schreibe er täglich auf seiner „Intensivstation Schreibmaschine“, heißt es in „Infinity Blues“, Adams´ erstem, 2009 erschienenem Gedichtband (dem, bei dem Arbeitstempo nicht verwunderlich, noch im selben Jahr „Hello Sunshine“ folgte).

Diese Gedichte, falls es denn welche sind (der Schriftsteller Eileen Myles spricht in seiner positiven Kritik treffend von einem langen Selbstgespräch über die Grenzen des einzelnen Gedichts hinweg), thematisieren die autobiographischen Umstände, wobei der fast pathologisch anmutende Liebeskummer eindeutig das Leitmotiv darstellt.

Adams´ Texte begegnen dem persönlichen Jammer freilich nicht unreflektiert: der Akt des Schreibens und die Möglichkeiten bzw. die Limitierungen der (eigenen) Sprache werden immer mitbedacht. Das reicht von selbstironischem Understatement („Ich halte die Sprache einfach / ich sage mir: „es muss mehr wie E. E. Cummings sein“ / aber in Wirklichkeit habe ich nur Angst / vor Rechtschreibfehlern“) bis zu der komplexen, die Techniken des luziden Träumens mit jenen des Schreibens verschmelzenden Poetik, die im Gedicht namens „Traumzeilen für Kritiker“ formuliert wird.

Prominente Kollegen wie Stephen King oder Cameron Crowe waren von Adams´ Lyrik  angetan. King schrieb: „The images are vivid and the voice is honest and powerful.“ Crowe sprach von „soul poetry of the highest order““

Ryan Adams: „Unendlichkeitsblues“ ist hier zu bestellen! Zum Spottpreis von 5 Euro pro Stück!

Die 17 Gedichte von Ryan Adams sind den Gedichtbänden „Infinity Blues“ und „Hellosunshine“ von Ryan Adams entnommen und wurden zuerst bei Akashic Books, NY, im Jahre 2009 veröffentlicht.

Die Rechte für die deutschsprachige Veröffentlichung wurden vom Verlag Edition Yara mit Unterstützung des Landes Steiermark 2017 erworben.“

P.S.
Weitere Spuren von Ryan Adams in meiner Arbeit finden sich u. a. hier:

In „Fast alles über Fast alles“ in Salz 173,

bei der Aktion „Muca Maca“

(c) Boris Jausevec, Vecer

… und sogar hier:

kl-zeitg_2016920_herausgeber_20092016

Fast alles über … Salz 173

Posted in Adamsologie, ratlos, Tingeltangel-Tour by andreasundschnurrendemia on 28. Oktober 2018

Mein Beitrag zu Heft 173 der Salzburger Literaturzeitschrift Salz, die unter dem Titel „lass rauschen. Über Songs schreiben“ dem Schreiben von Songs bzw. Songschreibern gewidmet ist, besteht aus 3 Texten.

Zum einen die Gegenüberstellung eines Songtextes, den ich 2005 für meine Band ratlos geschrieben habe („Fast alles“), und eines Textes über das Schreiben von Songs, wie es mir heuer von Ryan Adams im Computerfernsehen erklärt wurde.
Zum anderen ein Gedicht aus dem Jahr 2008, das ein berühmtes Zitat von Rolf Dieter Brinkmann auf den Kopf stellt („Liner Notes“).

Wie das Ganze auf einem Küchensessel liegend aussieht, sieht man auf diesen Fotos davon …

… wie das Ganze rein textmäßig aussieht, sieht man hier in den Worddateien von „Fast alles über Fast alles“ und „Liner Notes.

Ich empfehle dennoch den Erwerb der ganzen Ausgabe von Salz 173, schließlich finden sich darin zahlreiche weitere Beiträge von geschätzten KollegInnen wie Erwin Einzinger, Ernst Molden, Franz Adrian Wenzl (Kreisky, Austrofred), Ann Cotten, Xaver Bayer, Michael Köhlmeier u.v.a.m.:

Mit bestem Dank an die Herausgeberinnen Barbara Stasta und Magdalena Stieb für die Einladung und die so freundliche redaktionelle wie layouttechnische Betreuung!

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